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Verhätscheltes Einzelkind mit Folgen

Laut einem Schreibstiltest für Autoren, der in der FAZonline veröffentlicht wurde und angeblich sehr gut funktioniert, ähnelt mein Schreibstil offensichtlich dem von Sibylle Berg, erfolgreiche Schriftstellerin und der ebenfalls erfolgreichen Schriftstellerin Ildika von Kürthy.  Ich habe mir die Lebensläufe der  beiden Schriftstellerinnen bei Wikipedia angeschaut und es erfüllt mich mit stolz, wenn mein Schreibstil in die Richtung dieser beiden erfolgreichen Autorinnen geht.

Ildika von Kürthy im Interview mit dem ZEIT Magazin (Auszug: Zitat)

ZEITmagazin: Sie klingen, als habe es das Schicksal sehr gut mit Ihnen gemeint.
von Kürthy: Ja, aber ich habe es auch gut mit dem Schicksal gemeint und jede Chance ergriffen. Als verhätscheltes Einzelkind wie ich fühlt man sich ja gerne mal geliebt, auch wenn man nichts leistet. Dieses Selbstbewusstsein ist ein gefährliches Geschenk, weil Ehrgeiz und Disziplin auf der Strecke bleiben. In meinem Fall ist es noch mal gut gegangen: Ich verdiene Geld mit einer Arbeit, zu der ich mich selten zwingen muss, habe genug Zeit, meine Kinder persönlich zu beschimpfen und abends die neue Staffel von White Collar auf DVD zu gucken. Das Schicksal und ich, wir sind Freunde. (Zitat Ende)

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Das was Frau von Kürthy in ihrem Interview erzählte, dass sie ja schließlich ein verhätscheltes Einzelkind gewesen sei, und da fühle man sich ja gerne geliebt, auch wenn man nichts leistete. Oder auch dass diese Art Verhätschelung auch zu einem gefährlichen Selbstbewusstsein führen kann, weil Ehrgeiz und vor allem Disziplin dabei leicht mal auf der Strecke blieben, kann ich nur bestätigen. Denn auch Tatyana, Annas Tochter aus meinem authentischen Roman „You are fired – Ausgedient“ wuchs so auf. Bei Tatyana hat ein zuviel an Liebe, zuviel an Anerkennung ohne Leistung, ein zu leichtes, easy going Leben, zu einer schrecklichen Entwicklung geführt. Aber lesen Sie selbst in meiner Neuerscheinung „You are fired – Ausgedient“, wie es Anna erging, was alles passierte, wie sie unter ihrer Tochter litt und was aus ihrer Beziehung zu ihrer Tochter wurde. Anna war das Schicksal nicht so hold.

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