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Amazon

Copyright-Klau – Ein Milliardengeschäft mit Selfpublisher Büchern?

Entwickelt sich Amazon als perfekte Plattform für Copyright Diebe?

Werden Milliarden €/$  mit Millionen Selfpublishern verdient?

OHNE das der Selfpublisher einen Penny erhält?

 

Ich habe bereits im vergangenen Jahr darüber berichtet, wie dreist weltweit auch deutsche Bücher von Selfpublishern angeboten und verkauft werden, OHNE das der Autor auch nur einen Penny davon sieht. Ich möchte heute nicht wissen, wie viele geraubte Copyrights missbraucht und in andere Sprachen übersetzt und mit neuem Titel versehen, verkauft werden, OHNE das der geistige Eigentümer / Autor je davon erfahren wird, noch einen Penny sieht.

Heute existieren viele Bücher von Selfpublishern, die es leicht auf die Bestsellerliste schaffen könnten, wenn sie entsprechend promotet würden. Leider fehlt den meisten Selfpublishern dafür das nötige Kapital. Darum sind sie auch so leichte Opfer von Betrügern, einer Buchmafia, die ganz offensichtlich heute dieses gigantische Potential des Copyright-Klaus für sich entdeckt haben.

Ich kann NUR jedem Autor raten, seine Bücher regelmäßig im Internet mit Titel und dem eigenen Autorennamen zu suchen und zu checken, WER alles das Buch anbietet und WO und zu welchem Preis? Notfalls Anzeige erstatten. Als ich letztes Jahr mehrere Leute, die als Berater/Informer/Tippgeber der Selfpublishercommune bekannt sind, darüber informierte, wurde ich ausgelacht. DOCH das Thema ist nicht mehr zum Lachen. Wir leisten die Arbeit und Betrüger kassieren ab und das NICHT zu knapp. Davon bin  ich nach meiner eigenen Erfahrung mehr denn je überzeugt.

Aber so lange sich die Börsenvereine, Literaturclubs (meisten ja nur vertreten durch Autoren großer Verlage, deshalb KEIN Interesse!), oder Literaturzeitschriften, Vereine aller Art, die Selfpublisher-Verlage/Distributor nicht dieser Sache ernsthaft annehmen, wird der Klau weitergehen und große  Vertreiber angeblich gebrauchter Bücher weiter über Amazon ihr Unwesen mit nagelneuen Nachdrucken von Selfpublisher-Büchern Millionen, wenn nicht sogar Milliarden verdienen.

Ich habe 4 meiner Bücher im Januar 2017 gestoppt und immer noch sind einige davon im Handel. Gestern habe ich z.B. Twentysix angeschrieben, deren Vertrag ich letztes Jahr kündigte, weil praktisch NULL Umsatz kam, und der im Jan 2017 auslief. Heute, fast ein Dreiviertel Jahr später ist mein Büchlein „Chiccos abenteuerliche Reisen“ immer noch bei Amazon käuflich zu erwerben, Verlag TWENTYSIX!  

Ich habe sie daraufhin angeschrieben und heute Morgen folgende Antwort erhalten und entsprechend geantwortet. Siehe im Anschluß. Dazu muss ich sagen, dass ich und Freunde 3 Bücher in den letzten Monaten bestellt haben, gebraucht, um zu sehen, was kommt. ALLE Bücher kamen, wie auch die anderen, nagelneu eingeschweißt, ungelesen, ungeöffnet an. Für mich ist das ganz klarer Betrug und Diebstahl geistigen Eigentums. Aber wie sagt man so schön: Wo kein KLÄGER, dort kein RICHTER. Handeln ist jetzt angesagt.

Sehr geehrte Frau Poe,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Solange der Großhändler noch ein Exemplar auf Lager hat dürfen die Kataloge wie Amazon den Titel noch verkaufen. Von BoD wird er nach Abverkauf nicht mehr gedruckt und ausgeliefert.  

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Finn Uwe Belling

TWENTYSIX-Kundenservice
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Tel.: +49 40 – 5555399 – 26
E-Mail: info@twentysix.de
URL: www.twentysix.de

Meine Antwort heute Morgen:

Sehr geehrter Herr Belling,

das kann eigentlich nicht sein! Denn die Bücher werden BoD gedruckt. Also erst nach einer Kaufbestellung. Seit Januar sollte das Buch nicht mehr im Handel sein. Es werden so viele Raubkopieren heute von den Selfpublishern verkauft und das geistige Eigentum gestohlen, dass es wirklich langsam Zeit wird, dass sich der Verbraucherschutz und die Staatsanwaltschaften damit befassen.

Ich habe die Nase voll davon. Ich habe mir selbst über Freunde 3 Bücher Chicco (Umschlage und Rechnungen als Beweise gesammelt) gekauft in den letzten 6 Monaten. UND IMMER kamen die Bücher eingeschweißt und nagelneu gedruckt an, obwohl sie angeblich gebraucht sein sollten.
Hier wird so viel Betrug und Schindluder mit den fleißigen Selfpublishern betrieben, dass ich jetzt aktiv werden werde. Denn auch meine anderen Bücher werden genau so kopiert, nachgedruckt und ohne das ich einen Penny erhalte, verkauft. Hier muss endlich mal gehandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Caren Poe

> Kundenservice Twentysix <info@twentysix.de> hat am 25. August 2017 um 09:40 geschrieben

Sich als Autor präsentieren – Netzwerke

Social Network heißt das Erfolgsrezept

Soziale Netzwerke nutzen, um Deine Leser auf dem Laufenden zu halten, um etwas über Dich selbst zu berichten, um Werbung zu machen. Dafür geeignet sind besonders Facebook und Twitter, sowie Pinterest und Instagram, aber auch YouTube bietet eine große Möglichkeit. Daran arbeite ich auch gerade. An einem kleinen Filmbeitrag, den ich bei YouTube platzieren werde. Erzähle deine Geschichten, berichte etwas über Deine Figuren und/oder neue Projekte. Aber auch kleine Gewinnspiele können einen Anreiz bieten, Dein Buch zu kaufen und zu bewerten. Lasse Dir was einfallen, was Deine Leser beflügelt, mitzumachen.

Wenn man sich allerdings ein Profil irgendwo anlegt und dann allenfalls mal alle paar Wochen reinschaut, kann man sich die Arbeit auch gleich sparen. Auch ein eigener Blog, wie der meine hier, bietet große Chancen, Leser auf Dich aufmerksam zu machen. Meine Seiten wurden von der Firma www.Easybay-web.de  kreiert, die sie auch betreuen und immer auf dem neuesten Stand halten. Natürlich nur internettechnisch. Für den Inhalt bin ich natürlich selbst verantwortlich.  Soziale Netzwerke sind extrem schnelllebig und sollten daher stets aktuell gehalten werden.

Und weil Bilder bekanntlich ja mehr als 1000 Worte sagen, kannst du mit Pinterest und Instagram Deine Leser mit interessanten Bildern erfreuen und sie somit ein bisschen an Deinem Autorenleben teilhaben lassen, sofern Du das möchtest. Die Menschen lieben es bekanntlich ja, auch mal hinter die Kulissen schauen zu können. Nicht umsonst erfreuen sich Biografien so großer Beliebtheit. Beispiele für Posts sind:

  • den Lesern Einblicke in Deine Lieblingsplätze zu geben, wo Du arbeitest oder Dich gerne aufhälst

  • Poste Bilder von deinen Lesungen, Auftritten und Veranstaltungen, sofern Du schon welche hattest

  • Erzähle Deinen Lesern ein wenig, was Deine Hobbies sind, welche Bücher Du gerne liest, Deine Lieblingsschauspieler

  • Du kannst auch Deine Leser an Deinen neuen Buchprojekten teilhaben lassen, ohne vorweg zuviel zu verraten

  • Erzähle Deinen Lesern, was Du gerne ißt, was Du am liebsten in Deiner Freizeit machst. Gebe Deinen Lesern das Gefühl, dich persönlich zu kennen.

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Ich werde in Kürze eine Lesung meiner Bücher bei YouTube veröffentlichen, dabei verschiedene Plätze wählen, wo ich lesen werde. Man kann auch einen kleinen lustigen Film aufbereiten. Lass Dir was Kreatives einfallen.

Eure Caren Anne Poe

Hackerangriffe – Sicherheitslücken bei Adobe Digital Edition

Wer noch mit einer alten Version von Adobe Digital Editions arbeitet, sollte ein Update herunterladen.

Die Software von Adobe, aber auch die Server sind aufgrund ihrer starken Verbreitung schon seit Jahren Angriffsziel von Hackern. Das betrifft die Adobe Digital Editions, die seit jeher anfällig für Hacker-Angriffe war.  Deshalb hat Adobe nun ein Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt, das diese Lücke schließen soll. Ich empfehle jedem, der damit arbeitet, so schnell als möglich dieses Update herunterzuladen und sich somit gegen Hackerangriffe zu schützen.  

Die Sicherheitslücke soll sämtliche aktuelle Versionen (PC, Mac, iOS, Android) von Adobe Digital Editions betreffen. Dadurch wird Angreifern die Ausführung von externem Codes auf dem Nutzer-PC ermöglicht, was unter anderem auch Adobe selbst als kritisch betrachtet. Somit stufen sie es selbst als die höchste Gefahrenstufe der vier Stufen ein.

Seit Dienstag, dem 8.3.2016 ist das Update auf Version 4.1  hier verfügbar und kann manuell heruntergeladen werden. Wer immer noch mit den älteren Versionen von Adobe Digital Editions arbeitet, sollte spätestens jetzt über ein Update nachdenken. Sicherheitsupdates gibt es auch für die Lese-Software Adobe Reader, sowie das Profi-Tool Adobe Acrobat.

Allerdings hat Adobe Digital Editions heute lange nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung im Bereich der e-Book-Reader.  Für Kindle-Leser  hat das sowieso keine Bedeutung. Und bei den epub-Plattformen wie z.B. Tolino erfolgt eine Authorisierung des Adobe DRM meistens sowieso im Hintergrund. 

Doch gibt es immer noch Bereiche, wo Adobe Digital Editions bei einem legalen Transfer kopiergeschützter eBooks unabdingbar ist. Ob ein Kopierschutz immer von Nutzen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Caren A. Poe

Ruin des örtlichen Buchhandels durch Buchläden von Amazon?

Schon vor einem Jahr war die Rede von eigenen Buchläden, die Amazon plane.

Auch auf der Buchmesse in Leipzig grassierte dieses Gerücht. Angeblich plane Amazon bis zu 400 eigene Buchläden. Unlängst schrieb der Spiegel einen interessanten Artikel darüber. In den USA wurden bereits viele alteingesessene Buchhändler durch Amazon ruiniert. Blüht das jetzt auch dem deutschen Buchhandel?

Mit Niedrigpreisen im Internet machte Amazon dem Buchhandel bereits das Leben sehr schwer. Nun plant der Konzern auch hierzulande dem Buchhandel massiv Konkurrenz zu machen. Laut dem Spiegelartikel ginge das aus den Äußerungen des Chefs eines der großen US-Betreiber von Einkaufszentren hervor.

Zitat: In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Sandeep Mathrani vom Unternehmen General Growth Properties, Amazon wolle 300 bis 400 Buchläden eröffnen. Zitat Ende

In Seattle betreibt Amazon bereits einen Pilotladen.  Damit sammelt Amazon Erfahrungen im stationären Handel. Der Konzernchef Jeff Bezos kündigte bereits an, dass es sicher nicht bei diesem einen Laden bleiben werde. Da Amazon auch in andere Bereich eindringt, wird sich durch diesen Riesen viel ändern und wird zur echten Gefahr für Handwerker, Lieferdienste aller Art und sogar den Lebensmittelhandel. In München soll womöglich demnächst ein erstes Projekt starten.

Unsere Verlage, unsere Buchhandlungen saßen all die Jahre auf einem zu hohen Ross, haben uns Selfpublisherautoren nicht ernst genommen, nicht für würdig gehalten, mit unseren Büchern auf ihren Tischen präsent zu sein. Das wird sich eines Tages sicher auch in Deutschland rächen, wie es das bereits in den USA tat.

Unser örtlicher Buchhandel MUSS schleunigst beginnen, auf den Boden der Tatsachen zu gelangen. Sie können nicht länger die Selfpublisher Autoren meiden, als hätten sie eine ansteckende Krankheit. Es wird Zeit, es ist nicht mehr 5 vor 12 für den stationären Buchhandel, sondern 5 NACH 12. Je früher der örtliche Buchhandel das begreift, desto eher sichern sie sich diese Marktlücke, bevor sie wieder durch Amazon geschlossen wird.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich Lesegruppen im örtlichen Buchhandel bilden, die sich auf Bücher der Selfpublisher konzentrieren und die Besten raussuchen, um den ausgesuchten Indie-Autoren ein Angebot zum Verkauf deren Bücher zu machen. Viele Autoren, wie auch ich, können dem örtlichen Buchhandel leicht 40% Rabatt anbieten. Doch bisher war der Buchhandel nicht daran interessiert. Aber Vorsicht, lieber Buchhandel. Amazon ist bereits auf dem Sprung.

MEINE BÜCHER

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Vorsicht Autorenausschreibungen

Eine Autorenausschreibung jagt die nächste. 

Aber Vorsicht, nicht jedes Angebot dient auch dem Autor selbst, der sein Manuskript in fremde Hände gibt. 

Millionen neuer Autoren wollen mit dem Bücherschreiben groß rauskommen oder ihren Lebensunterhalt verdienen.Einen Verleger zu finden ist und bleibt der Jackpot im Buchbereich. Ich hatte ja bereits letztes Jahr einmal über Plagiatsprobleme hier in meinem Blog geschrieben. Da hatte eine australische Firma, die ähnlich wie Amazon arbeitet, mein Buch zum dreifachen Preis angeboten, auf eigene Rechnung natürlich, behauptet, sie hätten die alleinigen Rechte an meinem Buch. Ich habe dann mit einer Anzeige bei den australischen Authorities gedroht, wenn mein Buch nicht sofort, unverzüglich von ihrer Verkaufsseite verschwindet. Eine Woche später war es gelöscht. 

Doch gehe ich persönlich davon aus, dass sicher Millionen von Büchern kopiert und in anderen Ländern auf eigene Rechnung vermarktet werden, ohne dass der Autor es merkt, ohne dass er auch nur einen Penny davon sieht. Im Grunde muss man seine Titel regelmäßig im Internet abfragen, um zu sehen, wer sein/e Werk/e anbietet und ob man davon profitiert. 

Ein anderes Problem, dass ich vermehrt sehe, ist, dass immer mehr andere Autoren, kleine Organisationen Autorenausschreibungen anbieten, mit dem Ziel, eventuell einen Preis zu gewinnen und/oder einen Verleger. Doch auch hier ist inzwischen Vorsicht geboten. Ich glaube nämlich, dass das die beste Möglichkeit ist, sich Ideen eines Buches und den Inhalt stehlen zu können. Ich persönlich nehme an keinen Ausschreibungen, die nicht von einem namhaften Verlag ausgerufen werden, mehr Teil. Ich habe da inzwischen ein sehr ungutes Gefühlt, zumal die Berichte von Plagiatsvorwürfen sich häufen.

Denn auch Autoren, denen es selbst an Ideen für ein gutes Buch fehlt, entwickeln derzeit eine enorme Kreativität, um an den Stoff anderer Autoren heranzukommen. Darum vermeide ich alles heute, was einem Plagiatsversuch Vorschub leisten könnte.

Und Vorsicht, wenn Sie als Autor den Stoff eines erfolgreichen Buches nehmen und ihn leicht verändert wiedergeben wollen, z.B. gerade historische Bücher sind derzeit ein Trend. Das kann ins Auge gehen, wenn Ihnen der Verlag auf die Schliche kommt.

Das Leben selbst schreibt die unglaublichsten Geschichten, dass es eigentlich niemandem an Stoff zum Schreiben mangeln sollte. Meine Bücher sind bis jetzt alles wahre Geschichten, die nur ich erzählen kann.

 Gesundheitsratgeber, Hundegeschichten, Roman

Meine bisherigen Bücher

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Meine erste Trilogie über das Leben des Thomas Perhagen

 

 

 

 

 

 

Eure

Caren Anne Poe

 

 

 

Buch-Bestsellerlisten real oder nach FIFA-Manier

Wie entstehen Bestseller?

Wann, was oder wer entscheidet, ob ein Buch in die Bestsellerlisten aufgenommen wird?

Entscheiden echte Verkaufszahlen (Seller=Sales) oder sorgen Verlage dafür, dass ein neues Buch in die Liste aufgenommen wird oder wird hier wie bei der FIFA verfahren? Diese Frage treibt nicht nur mich seit Jahren um. Ist da die viel zitierte Transparenz von Seiten der Verlage vorhanden? 

Vor einigen Monaten schrieb ich bereits einen kleinen Beitrag darüber hier in meinem Blog , nachdem die Frage von einigen facebook-Freunden aufgeworfen wurde. Eine Freundin von mir, ebenfalls Selfpublisher-Autorin, schenkte mir zum Valentinstag ein Buch mit dem Titel „Lauter nackte Männer“ von Tina Grube, veröffentlicht über den renommierten Fischer Taschenbuchverlag. Sie bat mich um eine Beurteilung, was ich von dem Schreibstil, der Story, dem Buch generell halten würde. Wieder so ein Buch als Bestseller betitelt, wobei ich mich frage, ob die Leser wirklich so ein Buch kaufen würden. Klar, manche Leser wollen ein Buch verschenken und suchen nach einem interessanten Cover. Der Inhalt scheint da eher nebensächlich zu sein.

Ich habe selten so ein Buch in Händen gehalten. Hole, nichtssagende unbedeutende Phrasen, die es einem Leser nicht leicht machen, nach knapp hundert Seiten schrecklicher Langeweile, weiterzulesen. Primitive Dialoge, nichts aussagende Phrasen, die scheinbar nur ein Ziel verfolgen, genügend Seiten zusammenzubekommen. So kommt es mir vor. Wie kann so ein Werk von einem namhaften Verleger verlegt werden? Wie kann so ein fades, plattes, Blabla-Werk auf einer Bestsellerliste landen? Wie funktioniert das?

Ich lese das Backcover. Okay, es scheint eine spannende Lektüre zu sein, die mit Humor einhergeht. Es klingt zuerst einmal interessant und amüsant. Doch dann: Nach den ersten 97 Seiten frage ich mich langsam, wann denn endlich die Story beginnt?

Ich quäle mich seitenlang durch belanglose, uninteressante, langweilige Dialoge auf einem Gemüsemarkt. Kapitel 1 Orangen

Endlich geschafft ohne wegzudämmen. Kapitel 2  Vogel  beginnt. Gähn! Was hat dieser Quatsch mit der Story zu tun? Nichts. Ist m.E. ein offensichtlicher Seitenfüller. Kapitel 3, 4, 5, usw, usw. Wann beginnt denn nun die versprochene Story, die doch interessant zu sein scheint? Erst auf Seite 97 beginnt eine dezente Einleitung der Geschichte, aber nicht ohne sich weiterhin durch sehr flache Dialoge quälen zu müssen. Mir fiel es weiß Gott schwer, mein Versprechen einzulösen. Bis Seite 197 habe ich es durchgehalten, dann habe ich die Seiten nur noch überflogen und nach den Highlights der Story gesucht.

Liebe Conny, mein Resümee: Die eigentliche Story kommt viel zu kurz, dafür gibt es unzählige Seitenfüller ohne jeglichen Bezug zur Story. Ich würde dieses Buch keinem echten Leser schenken wollen, allenfalls, wenn er unter Schlafstörung leiden sollte. Hiermit schläft man gut ein. Marcel Reich-Ranicki hätte seine wahre Freude an diesem Werk gehabt.

Wie kommen solche Werke bloß auf die Bestsellerlisten? Werden die Angaben der Verlage je überprüft? Kann man die Angaben, evtl. Verkaufszahlen überprüfen? Wie kommt ein neues Buch, dass gerade erst erschienen ist, seine Leser also eigentlich noch gar nicht finden konnte, auf Bestsellerlisten?

Ich habe inzwischen eine ganze Menge Bücher von Selfpublishern gelesen und konnte mein Tablet, auf dem ich die eBooks lese, kaum aus der Hand legen. Ich stieg sofort ein in die wunderbaren Erzählungen. Viele dieser Bücher hätten es verdient, auf den Bestsellerlisten zu landen. Aber da kommen ja nur Bücher der großen eingesessenen Verlage drauf. Hier MUSS sich bald etwas ändern, wie bei der FIFA. Mehr Transparenz und Gleichberechtigung.

Bei einigen meiner Bücher ging es meinen Probelesern wie mir mit den Büchern anderer Selfpublisher-Autoren. Sie konnten sie nicht mehr weglegen. Wobei ich meine Bücher privat drucken lasse und an Leser verteile. Wie meinen authentischen Roman „Traurige Gewissheit...oder ist alles nur ein böser Traum?“, aber auch meine Trilogie „Nur wahre Engel leben ewig“, „Country of Utopia“ und „Abschied“ sind gern gelesene Bücher. Seit kurzem ist mein Hundeabenteuerbuch „Chiccos abenteuerliche Reisen“ auf dem Markt, dass neuerdings auch in allen Buchhandlungen bestellt werden kann. Einige meine Probeleser benötigten ein Taschentuch beim Lesen dieser herzzerreißenden Hundegeschichte. Nicht zum Einschlafen geeignet. Mein Gesundheitsratgeber „Polyarthritis Good Bye“ ist ein oft bestelltes Buch, dass gerade wieder auf den allerneuesten Stand der medizinischen Wissenschaft gebracht wird.

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Caren Anne Poe

 

 

 

 

 

Druckkostenzuschussverlage – Finger weg

Besser selbst, als mit einem Druckkostenzuschussverlag

Darum, Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen. Warum? Siehe Link des deutschen Autorenverbunds.

kürzlich stieß ich auf einen neuen Verlagsnamen „Paramon-Verlag“ in Frankfurt. Ich besuchte deren Webseite und fand keinen Hinweis auf Kostenzuschüsse. Deshalb fragte ich dort einmal nach, was für ein Verlag sie denn seien. Denn zwei Freunde von mir haben über solche Bezahlverlage ihre Bücher verlegt, einen Haufen Geld dafür bezahlt und verkaufen Minimalstückzahlen. Von dem, was sie einnehmen, könnten sie nicht einmal anständig zum Essen gehen. Darum heißt meine Devise seit Jahren: „Finger weg von Bezahlverlagen. 

Hier kurz der Schriftverkehr zum Nachlesen, wen es interessiert.

Sehr geehrte Frau Finnern,

haben Sie herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hatte es eigentlich schon befürchtet. Um schnell meine Antwort zu diesem Thema zu nennen, hier ein Link http://www.deutscher-autorenverbund.de/Wissen/Druckkostenzuschuss/

Das ist auch meine Meinung. Ich kenne einige Leute, die daran geglaubt haben und viel weniger Bücher verkaufen, als ich. Viel weniger. Wenn ich so wenig verdienen würde mit meinen Büchern, hätte ich das Schreiben längst an den Nagel gehängt. Warum sollte jemand noch fleißig an einem Projekt arbeiten wollen, wenn er seinen Verdienst/Profit bereits in der Tasche hat? 

Aber wie pflegten in den 70zigern die Autohändler in München zu sagen: „Jeden Tag gehen 5 Dumme durchs Siegestor und nur einen davon brauche ich.“

In diesem Sinne, weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Verlag. Einer geht immer durchs Siegestor.

Mit freundlichen Grüßen

Caren A. Poe

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Paramon-Verlag [mailto:info@paramon.de]

Gesendet: Sonntag, 14. Februar 2016 14:20

An: autor@caren-anne-poe.com

Betreff: Re: Buchprojekte

Sehr geehrte Frau Poe,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Self-Publishing bedeuted, dass der Autor zunächst immer in sein eigenes Werk investieren muss.

Self-Publishing hat den Nachteil, dass Risiko und Kosten beim Autor liegen, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Dafür gibt es enorme Vorteile, die für viele Autoren überwiegen: Sie können selbst entscheiden, dass das Buch erscheint, Sie haben (zumindest bei uns) ein Mitspracherecht bei der Gestaltung (Sie geben die Druckfreigabe!) – und Sie verdienen enorm viel mehr als bei traditionellen Verlagen. Dort sind es etwa 3-6%, bei uns 25-35%.

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Ein Kinderbuch mit wenigen Seiten hat einen anderen Aufwand als ein Fantasy-Thriller mit mehr als 1 Mio Zeichen und natürlich auch einen ganz anderen Aufwand im Marketing. Um Ihnen Preise anhand dieser beiden Beispiele zu nennen: Ein Kinderbuch kostet ab 1.100€, ein umfangreicher Fantasy-Roman ca. 5.500€ – darin inbegriffen sind Buchsatz, Coverlayout, Druck, Vertrieb und Werbung/PR (unser Schwerpunkt).  Es ist immer unser Ziel, gemeinsam mit unseren Autoren heraus zu finden, welche Lösung für Sie die beste ist. So sind die Kosten natürlich ganz maßgeblich auch davon abhängig, welche Leistungen Sie benötigen und welche man sich sparen kann.

Wenn Sie mögen, senden Sie uns doch gerne einmal Ihr Manuskript, dann prüfen wir es kostenfrei und unverbindlich – und dann haben Sie eine konkrete Zahl auf dem Tisch.

Es gibt oftmals auch die Möglichkeit einer Finanzierung.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Finnern

Autorenbetreuung   Paramon-Verlag

Korrespondenzbüro Frankfurt am Main

Messeturm – Friedrich-Ebert-Anlage 49 – 60308 Frankfurt Tel. 069/80 88 43 56 Paramon® ist eine Marke der Europäische Verlagsgesellschaften GmbH

Buchcover – Wie wichtig ist ein Buchcover?

Was sollte ein Buchcover beinhalten?  Wie sollte es gestaltet sein?  Worauf sollte man achten?

Mein Buchcover ist die Eingangstür zu meinem Buch. Und die sollte einladend wirken. Es ist wie mit einem Garten. Ist der Garten schön angelegt, wird man davon angezogen. Ist er wild und ungepflegt, unübersichtlich, wird man ihn nicht betreten wollen. Genauso verhält es sich mit einem Buchcover. Sollen Leser sich angesprochen fühlen, muss ihnen als erstes das Cover gefallen. Der Markt wird derzeit mit Buch-Neuerscheinungen regelrecht überflutet. 

Wie schaffe ich es, mein Cover von anderen Buchcovern abzuheben? Ich verzichte in erster Linie darauf, mir ein fertiges Cover aus einem der vielen angebotenen Cover Creater auszusuchen. Man muss seine eigene Kreativität nutzen, um ein spezielles Cover, dass auf meine Geschichte zugeschnitten ist, zu gestalten. Heute sehen viele Cover beinahe identisch aus, finde ich. Alles irgendwie im gleichen Farbton, Fantasiefiguren in einer Traumkulisse. Ich gehe einen anderen Weg.

Wichtig ist, welche Stimmung mein Cover beim Leser verbreiten soll. Ist ein Bezug zu meiner Story vorhanden?  Welche Zielgruppe will ich mit meinem Buch und meinem Cover ansprechen? Welche Motive könnten dafür die Richtigen sein? 

Ich muss auch prüfen, ob mein Titel nicht schon vergeben ist. Das kann man über die Seite des Börsenvereins oder/und auch über Amazon prüfen lassen. Denn wenn ich meinen Titel beispielsweise bei Amazon eingebe, sehe sich sofort, ob mein Titel im deutschsprachigen Raum bereits existiert oder nicht. Amazon zieht von sämtlichen Plattformen und im VLB gelisteten Büchern die Daten auf seinen Server. Es gibt m.E. kaum noch eine neue Buchveröffentlichung, die nicht auch über Amazon verkauft wird. Zusätzlich sollte jeder Autor auf jeden Fall noch beim Börsenverein checken, ob sein Titel noch frei ist. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Pseudonyme. 

Ob man die Autorennamen nun oben, in der Mitte oder direkt über dem Titel im unteren Drittel des Covers platziert, ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, dass keine wichtigen Details eines Coverbildes durch die Schrift zerstört oder beeinträchtigt werden. Ein Beispiel, wie der Autorenname, der Titel und das Genre angezeigt werden können, sieht man hier an einigen Beispielen meiner Cover, die großen Anklang finden. 

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Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich einen Vortrag gehört, bei dem es um das Thema Covergestaltung ging. Es wurde gezeigt, wie wichtig es ist, einen Titel auch von weitem gut lesbar zu gestalten. Ich denke, dass ist uns bei meinen Covern ganz gut gelungen.

Caren A. Poe

 

 

 

 

Chiccos abenteuerliche Reisen

Meine Hundegeschichte „Chiccos abenteuerliche Reisen“ ist gerade erschienen, kann in jeder Buchhandlung bestellt werden, natürlich auch als eBook und über Amazon. 

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Chiccos abenteuerliche Reisen

Ich habe zum ersten Mal Twentysix-Random House ausprobiert. Twentysix ist eine neue Plattform für Selfpublisher, die zu Random-House gehört, die zusammen mit BoD die Bücher auch über den örtlichen Buchhandel vertreibt. Somit wird das Buch von ihnen im VLB Verlag geführt und zwei Exemplare des neuen Taschenbuchs gehen an die beiden Staatsbibliotheken. Für uns Selfpublisher bedeutet das eine enorme Erleichterung. Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie sich das Büchlein verkaufen lässt, wie oft es auch über den örtlichen Buchhandel verkauft wird. Ob sich das lohnt.

Chicco ist ein kleiner Maltesermischling, der von seinen Leuten während einer Urlaubsreise in Spanien einfach an einer Autobahnraststätte zurückgelassen wird. Verzweifelt rennt er am Autobahnrand seinen Leuten hinterher und bald schon erlebt er seine ersten spannenden Abenteuer, als er erschöpft in einem Wald Schutz sucht. Ein Schuss fällt und eine aggressiv bellende Hundemeute kommt direkt auf ihn zu. Die Hunde nehmen seine Fährte auf. Bedrohlich kommen sie mit fletschenden Zähne näher. Chicco sieht sein Ende kommen. Blut trieft aus dem Maul des Anführers. Chicco schließt die Augen, denn er will dem Tod nicht auch noch in die Augen schauen müssen.

Doch die Jagdhunde haben eine Aufgabe zu erfüllen. Aber sie warnen ihn vor den Menschen hier und dass es für ihn besser sei, die Wildnis zukünftig zu meiden. Man würde mit streunenden Hunden kurzen Prozess machen, wobei sich der Anführer demonstrativ nach dem abgeschossenen Vogel umdrehte, den er kurz zuvor noch im Maul trug. Und nun beginnt Chiccos sehr abenteuerliche Reise in eine ungewisse Zukunft.

„Chiccos abenteuerliche Reise“ ist eine Buchneuerscheinung und meine Buchempfehlung für jeden Tierfreund, der gerne Hundegeschichten liest.

Caren Anne Poe

 

Leichte Kost im Buchbereich – Ratgeber gehen immer

Im vergangenen Jahr beendete der Buchmarkt mit leichtem Minus das Jahr 2015

Das neue Medium eBooks nimmt jährlich zu