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Dreistigkeit der Raubkopierer von Büchern – Big Business

Wie kann ein BoD Buch, dass erst nach Bestellung gedruckt wird, in Massen als gebrauchtes Buch angeboten werden? Geht gar nicht!

Es scheint auf jeden Fall ein gigantisches Geschäft zu sein !

Unglaublich viele Bücher werden illegal kopiert und kriminell auf eigene Rechnung verkauft. Der Autor geht dabei immer leer aus.  Ich habe die Nase voll von Amazon, der größte Marktplatz im Netz und darum besonders gefährlich für Leute, die etwas verkaufen wollen. Der Verkäufer erhofft sich, gerade, weil Amazon so gigantisch groß geworden ist, ZU GROSS!!! m.E. , gute Geschäfte zu machen, bis er feststellt, dass ANDERE seine Ware kopieren und mit Dumpingpreisen genau dort auch verkaufen. Der eigentliche Händler kann dabei nur pleite gehen, was auch geschieht. Und das nicht selten genug.

Um sich mal einen Überblick zu verschaffen, empfehle ich unbedingt, sich den Bericht von ZDF Zoom anzuschauen, falls noch nicht gesehen. Oder auch hier in meinem Blog die bereits 2016 erlebte Geschichte mit Raubkopien meiner Bücher, sogar in Australien und Neuseeland. Sie sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist Wirtschaftskriminalität und Diebstahl. Wie ich reagiert habe, kann HIER  nachgelesen werden. Ein weiterer Artikel von mir, den ich im August 2017 schrieb kann HIER nachgelesen werden.

Hier ist jetzt der Gesetzgeber gefordert. Schließlich konnte die Musikbranche auch durchsetzen, dass für Raubkopien von Musik hohe Strafen eingeführt wurden. Und der Buchreport wollte auch schon 2012 den Kampf gegen diese Raubkopierermafia aufnehmen. Leider kann ich nichts dergleichen sehen. Warum nicht? Keine Ahnung. Doch ich persönlich schätze den durch Raubkopien entstandenen Schaden an Verlagen und Buchhändlern und Autoren inzwischen auf Milliarden. WARM wird NICHTS dagegen unternommen??? 

Der Datenklau betrifft nicht nur die Selfpublisher,  sondern auch namhafte Autoren namhafter Verlage. Wieso wehren die sich nicht dagegen??

 

Caren Anne Poe

Wieso findet man keine e-Books auf Bestsellerlisten?

In einem Interview von 100-beste-bestseller-buecher.de mit der Qindie Gründerin, Verlegerin und selbst Schriftstellerin Susanne Gerdom, wieso keine E-Books in der Spiegelbestsellerliste auftauchen, war die Antwort ganz simpel. Denn diese und ähnliche Listen speisen sich über die Verkaufszahlen des stationären Buchhandels. Und hier zählen nur Bücher mit Hardcover. Offenbar erfanden die Verlage deshalb die Hybridform der Klappenbroschur, um so nun auch mit Taschenbuchneuerscheinungen „listenwürdig“ zu werden.

Susanne Gerdom sagte, sie persönlich habe keine Ahnung, warum die klassischen Medien alles ignorieren, was nicht per Publikumsverlag in die Welt gelangt. Sie fragt sich, ob es vielleicht an der Denkfaulheit und Bequemlichkeit der Medien liegen kann?  Sie sagte: Zitat: „Was nicht bei Holtzbrinck, Random House, Bertelsmann, Bonnier erschienen ist, kann nicht gut sein“?  Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all dem plus der Tatsache, dass Entwicklungen der letzten Jahre, gerade was die elektronischen Medien angeht, schlicht verschlafen werden. Zitat Ende.

Aber ich denke, das wird sich bald ändern müssen. Denn nun plant Amazon auch als Verleger in Deutschland Fuß zu fassen und da die meisten neuen Autoren bereits mit Amazon verbandelt sind, wird sich zeigen, inwieweit es für uns Selfpublisher von Vorteil oder Nachteil werden wird. Im Moment ist Amazon & Co ein Segen für alle Indiautoren, denn ohne diese Plattformen würden viele gute Bücher niemals den Leser erreichen können.

Caren Anne Poe