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Amazon

Copyright-Klau – Ein Milliardengeschäft mit Selfpublisher Büchern?

Entwickelt sich Amazon als perfekte Plattform für Copyright Diebe?

Werden Milliarden €/$  mit Millionen Selfpublishern verdient?

OHNE das der Selfpublisher einen Penny erhält?

 

Ich habe bereits im vergangenen Jahr darüber berichtet, wie dreist weltweit auch deutsche Bücher von Selfpublishern angeboten und verkauft werden, OHNE das der Autor auch nur einen Penny davon sieht. Ich möchte heute nicht wissen, wie viele geraubte Copyrights missbraucht und in andere Sprachen übersetzt und mit neuem Titel versehen, verkauft werden, OHNE das der geistige Eigentümer / Autor je davon erfahren wird, noch einen Penny sieht.

Heute existieren viele Bücher von Selfpublishern, die es leicht auf die Bestsellerliste schaffen könnten, wenn sie entsprechend promotet würden. Leider fehlt den meisten Selfpublishern dafür das nötige Kapital. Darum sind sie auch so leichte Opfer von Betrügern, einer Buchmafia, die ganz offensichtlich heute dieses gigantische Potential des Copyright-Klaus für sich entdeckt haben.

Ich kann NUR jedem Autor raten, seine Bücher regelmäßig im Internet mit Titel und dem eigenen Autorennamen zu suchen und zu checken, WER alles das Buch anbietet und WO und zu welchem Preis? Notfalls Anzeige erstatten. Als ich letztes Jahr mehrere Leute, die als Berater/Informer/Tippgeber der Selfpublishercommune bekannt sind, darüber informierte, wurde ich ausgelacht. DOCH das Thema ist nicht mehr zum Lachen. Wir leisten die Arbeit und Betrüger kassieren ab und das NICHT zu knapp. Davon bin  ich nach meiner eigenen Erfahrung mehr denn je überzeugt.

Aber so lange sich die Börsenvereine, Literaturclubs (meisten ja nur vertreten durch Autoren großer Verlage, deshalb KEIN Interesse!), oder Literaturzeitschriften, Vereine aller Art, die Selfpublisher-Verlage/Distributor nicht dieser Sache ernsthaft annehmen, wird der Klau weitergehen und große  Vertreiber angeblich gebrauchter Bücher weiter über Amazon ihr Unwesen mit nagelneuen Nachdrucken von Selfpublisher-Büchern Millionen, wenn nicht sogar Milliarden verdienen.

Ich habe 4 meiner Bücher im Januar 2017 gestoppt und immer noch sind einige davon im Handel. Gestern habe ich z.B. Twentysix angeschrieben, deren Vertrag ich letztes Jahr kündigte, weil praktisch NULL Umsatz kam, und der im Jan 2017 auslief. Heute, fast ein Dreiviertel Jahr später ist mein Büchlein „Chiccos abenteuerliche Reisen“ immer noch bei Amazon käuflich zu erwerben, Verlag TWENTYSIX!  

Ich habe sie daraufhin angeschrieben und heute Morgen folgende Antwort erhalten und entsprechend geantwortet. Siehe im Anschluß. Dazu muss ich sagen, dass ich und Freunde 3 Bücher in den letzten Monaten bestellt haben, gebraucht, um zu sehen, was kommt. ALLE Bücher kamen, wie auch die anderen, nagelneu eingeschweißt, ungelesen, ungeöffnet an. Für mich ist das ganz klarer Betrug und Diebstahl geistigen Eigentums. Aber wie sagt man so schön: Wo kein KLÄGER, dort kein RICHTER. Handeln ist jetzt angesagt.

Sehr geehrte Frau Poe,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Solange der Großhändler noch ein Exemplar auf Lager hat dürfen die Kataloge wie Amazon den Titel noch verkaufen. Von BoD wird er nach Abverkauf nicht mehr gedruckt und ausgeliefert.  

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Finn Uwe Belling

TWENTYSIX-Kundenservice
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Tel.: +49 40 – 5555399 – 26
E-Mail: info@twentysix.de
URL: www.twentysix.de

Meine Antwort heute Morgen:

Sehr geehrter Herr Belling,

das kann eigentlich nicht sein! Denn die Bücher werden BoD gedruckt. Also erst nach einer Kaufbestellung. Seit Januar sollte das Buch nicht mehr im Handel sein. Es werden so viele Raubkopieren heute von den Selfpublishern verkauft und das geistige Eigentum gestohlen, dass es wirklich langsam Zeit wird, dass sich der Verbraucherschutz und die Staatsanwaltschaften damit befassen.

Ich habe die Nase voll davon. Ich habe mir selbst über Freunde 3 Bücher Chicco (Umschlage und Rechnungen als Beweise gesammelt) gekauft in den letzten 6 Monaten. UND IMMER kamen die Bücher eingeschweißt und nagelneu gedruckt an, obwohl sie angeblich gebraucht sein sollten.
Hier wird so viel Betrug und Schindluder mit den fleißigen Selfpublishern betrieben, dass ich jetzt aktiv werden werde. Denn auch meine anderen Bücher werden genau so kopiert, nachgedruckt und ohne das ich einen Penny erhalte, verkauft. Hier muss endlich mal gehandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Caren Poe

> Kundenservice Twentysix <info@twentysix.de> hat am 25. August 2017 um 09:40 geschrieben

Probeleserinnen/Jury für neuen witzigen Frauenroman gesucht

„Gil, wozu brauchen wir die Männer“  heißt der Titel eines neuen Romans einer Freundin-Probeleserinnen gesucht.

Ich finde ihren Roman toll geschrieben. Aber ich bin ihre Freundin, nicht neutral genug.

„Gil, wozu brauchen wir die Männer“ ist m.E. ein super gelungener, witzig, sarkastischer Frauenroman, der auch vielen Männern einen Denkanstoß geben könnte. TOLL. Da sie noch nicht überall vernetzt ist, habe ich versprochen, ihr auf die Beine zu helfen. Wir sitzen als Autoren schließlich alle im gleichen Boot und sollten uns gegen die Buchlobbyisten/Verlage gegenseitig unterstützen, denke ich. Wir verfolgen schließlich alle das gleiche Ziel, wir wollen erfolgreiche Autoren werden. Konkurrenzdenken ist hier weniger angebracht, da jeder seinen ganz eigenen Stil hat und gelesen wird viel. Neuer Lesestoff ist immer ein Gewinn für alle Leseratten.

Wer ihr also gerne helfen will, Auszüge aus ihrem Manuskript zu bewerten, kann ihr direkt eine Mail senden safina.ashley@gmail.com 

Sie wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Mir gefällt ihr Buch ausgesprochen gut. Habe viel lachen können. Und ich denke, viele Frauen werden sich darin wiederfinden. Und es gab auch mir einen Denkanstoß.

Schon einmal vielen lieben Dank an alle, die eine neue Autorin beim Start auf die Bretter der Buchbranche unterstützen wollen.

 

Eure Caren A.Poe

 

 

 

Hackerangriffe – Sicherheitslücken bei Adobe Digital Edition

Wer noch mit einer alten Version von Adobe Digital Editions arbeitet, sollte ein Update herunterladen.

Die Software von Adobe, aber auch die Server sind aufgrund ihrer starken Verbreitung schon seit Jahren Angriffsziel von Hackern. Das betrifft die Adobe Digital Editions, die seit jeher anfällig für Hacker-Angriffe war.  Deshalb hat Adobe nun ein Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt, das diese Lücke schließen soll. Ich empfehle jedem, der damit arbeitet, so schnell als möglich dieses Update herunterzuladen und sich somit gegen Hackerangriffe zu schützen.  

Die Sicherheitslücke soll sämtliche aktuelle Versionen (PC, Mac, iOS, Android) von Adobe Digital Editions betreffen. Dadurch wird Angreifern die Ausführung von externem Codes auf dem Nutzer-PC ermöglicht, was unter anderem auch Adobe selbst als kritisch betrachtet. Somit stufen sie es selbst als die höchste Gefahrenstufe der vier Stufen ein.

Seit Dienstag, dem 8.3.2016 ist das Update auf Version 4.1  hier verfügbar und kann manuell heruntergeladen werden. Wer immer noch mit den älteren Versionen von Adobe Digital Editions arbeitet, sollte spätestens jetzt über ein Update nachdenken. Sicherheitsupdates gibt es auch für die Lese-Software Adobe Reader, sowie das Profi-Tool Adobe Acrobat.

Allerdings hat Adobe Digital Editions heute lange nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung im Bereich der e-Book-Reader.  Für Kindle-Leser  hat das sowieso keine Bedeutung. Und bei den epub-Plattformen wie z.B. Tolino erfolgt eine Authorisierung des Adobe DRM meistens sowieso im Hintergrund. 

Doch gibt es immer noch Bereiche, wo Adobe Digital Editions bei einem legalen Transfer kopiergeschützter eBooks unabdingbar ist. Ob ein Kopierschutz immer von Nutzen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Caren A. Poe

Ruin des örtlichen Buchhandels durch Buchläden von Amazon?

Schon vor einem Jahr war die Rede von eigenen Buchläden, die Amazon plane.

Auch auf der Buchmesse in Leipzig grassierte dieses Gerücht. Angeblich plane Amazon bis zu 400 eigene Buchläden. Unlängst schrieb der Spiegel einen interessanten Artikel darüber. In den USA wurden bereits viele alteingesessene Buchhändler durch Amazon ruiniert. Blüht das jetzt auch dem deutschen Buchhandel?

Mit Niedrigpreisen im Internet machte Amazon dem Buchhandel bereits das Leben sehr schwer. Nun plant der Konzern auch hierzulande dem Buchhandel massiv Konkurrenz zu machen. Laut dem Spiegelartikel ginge das aus den Äußerungen des Chefs eines der großen US-Betreiber von Einkaufszentren hervor.

Zitat: In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Sandeep Mathrani vom Unternehmen General Growth Properties, Amazon wolle 300 bis 400 Buchläden eröffnen. Zitat Ende

In Seattle betreibt Amazon bereits einen Pilotladen.  Damit sammelt Amazon Erfahrungen im stationären Handel. Der Konzernchef Jeff Bezos kündigte bereits an, dass es sicher nicht bei diesem einen Laden bleiben werde. Da Amazon auch in andere Bereich eindringt, wird sich durch diesen Riesen viel ändern und wird zur echten Gefahr für Handwerker, Lieferdienste aller Art und sogar den Lebensmittelhandel. In München soll womöglich demnächst ein erstes Projekt starten.

Unsere Verlage, unsere Buchhandlungen saßen all die Jahre auf einem zu hohen Ross, haben uns Selfpublisherautoren nicht ernst genommen, nicht für würdig gehalten, mit unseren Büchern auf ihren Tischen präsent zu sein. Das wird sich eines Tages sicher auch in Deutschland rächen, wie es das bereits in den USA tat.

Unser örtlicher Buchhandel MUSS schleunigst beginnen, auf den Boden der Tatsachen zu gelangen. Sie können nicht länger die Selfpublisher Autoren meiden, als hätten sie eine ansteckende Krankheit. Es wird Zeit, es ist nicht mehr 5 vor 12 für den stationären Buchhandel, sondern 5 NACH 12. Je früher der örtliche Buchhandel das begreift, desto eher sichern sie sich diese Marktlücke, bevor sie wieder durch Amazon geschlossen wird.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich Lesegruppen im örtlichen Buchhandel bilden, die sich auf Bücher der Selfpublisher konzentrieren und die Besten raussuchen, um den ausgesuchten Indie-Autoren ein Angebot zum Verkauf deren Bücher zu machen. Viele Autoren, wie auch ich, können dem örtlichen Buchhandel leicht 40% Rabatt anbieten. Doch bisher war der Buchhandel nicht daran interessiert. Aber Vorsicht, lieber Buchhandel. Amazon ist bereits auf dem Sprung.

MEINE BÜCHER

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Druckkostenzuschussverlage – Finger weg

Besser selbst, als mit einem Druckkostenzuschussverlag

Darum, Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen. Warum? Siehe Link des deutschen Autorenverbunds.

kürzlich stieß ich auf einen neuen Verlagsnamen „Paramon-Verlag“ in Frankfurt. Ich besuchte deren Webseite und fand keinen Hinweis auf Kostenzuschüsse. Deshalb fragte ich dort einmal nach, was für ein Verlag sie denn seien. Denn zwei Freunde von mir haben über solche Bezahlverlage ihre Bücher verlegt, einen Haufen Geld dafür bezahlt und verkaufen Minimalstückzahlen. Von dem, was sie einnehmen, könnten sie nicht einmal anständig zum Essen gehen. Darum heißt meine Devise seit Jahren: „Finger weg von Bezahlverlagen. 

Hier kurz der Schriftverkehr zum Nachlesen, wen es interessiert.

Sehr geehrte Frau Finnern,

haben Sie herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hatte es eigentlich schon befürchtet. Um schnell meine Antwort zu diesem Thema zu nennen, hier ein Link http://www.deutscher-autorenverbund.de/Wissen/Druckkostenzuschuss/

Das ist auch meine Meinung. Ich kenne einige Leute, die daran geglaubt haben und viel weniger Bücher verkaufen, als ich. Viel weniger. Wenn ich so wenig verdienen würde mit meinen Büchern, hätte ich das Schreiben längst an den Nagel gehängt. Warum sollte jemand noch fleißig an einem Projekt arbeiten wollen, wenn er seinen Verdienst/Profit bereits in der Tasche hat? 

Aber wie pflegten in den 70zigern die Autohändler in München zu sagen: „Jeden Tag gehen 5 Dumme durchs Siegestor und nur einen davon brauche ich.“

In diesem Sinne, weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Verlag. Einer geht immer durchs Siegestor.

Mit freundlichen Grüßen

Caren A. Poe

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Paramon-Verlag [mailto:info@paramon.de]

Gesendet: Sonntag, 14. Februar 2016 14:20

An: autor@caren-anne-poe.com

Betreff: Re: Buchprojekte

Sehr geehrte Frau Poe,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Self-Publishing bedeuted, dass der Autor zunächst immer in sein eigenes Werk investieren muss.

Self-Publishing hat den Nachteil, dass Risiko und Kosten beim Autor liegen, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Dafür gibt es enorme Vorteile, die für viele Autoren überwiegen: Sie können selbst entscheiden, dass das Buch erscheint, Sie haben (zumindest bei uns) ein Mitspracherecht bei der Gestaltung (Sie geben die Druckfreigabe!) – und Sie verdienen enorm viel mehr als bei traditionellen Verlagen. Dort sind es etwa 3-6%, bei uns 25-35%.

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Ein Kinderbuch mit wenigen Seiten hat einen anderen Aufwand als ein Fantasy-Thriller mit mehr als 1 Mio Zeichen und natürlich auch einen ganz anderen Aufwand im Marketing. Um Ihnen Preise anhand dieser beiden Beispiele zu nennen: Ein Kinderbuch kostet ab 1.100€, ein umfangreicher Fantasy-Roman ca. 5.500€ – darin inbegriffen sind Buchsatz, Coverlayout, Druck, Vertrieb und Werbung/PR (unser Schwerpunkt).  Es ist immer unser Ziel, gemeinsam mit unseren Autoren heraus zu finden, welche Lösung für Sie die beste ist. So sind die Kosten natürlich ganz maßgeblich auch davon abhängig, welche Leistungen Sie benötigen und welche man sich sparen kann.

Wenn Sie mögen, senden Sie uns doch gerne einmal Ihr Manuskript, dann prüfen wir es kostenfrei und unverbindlich – und dann haben Sie eine konkrete Zahl auf dem Tisch.

Es gibt oftmals auch die Möglichkeit einer Finanzierung.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Finnern

Autorenbetreuung   Paramon-Verlag

Korrespondenzbüro Frankfurt am Main

Messeturm – Friedrich-Ebert-Anlage 49 – 60308 Frankfurt Tel. 069/80 88 43 56 Paramon® ist eine Marke der Europäische Verlagsgesellschaften GmbH

Buchcover – Wie wichtig ist ein Buchcover?

Was sollte ein Buchcover beinhalten?  Wie sollte es gestaltet sein?  Worauf sollte man achten?

Mein Buchcover ist die Eingangstür zu meinem Buch. Und die sollte einladend wirken. Es ist wie mit einem Garten. Ist der Garten schön angelegt, wird man davon angezogen. Ist er wild und ungepflegt, unübersichtlich, wird man ihn nicht betreten wollen. Genauso verhält es sich mit einem Buchcover. Sollen Leser sich angesprochen fühlen, muss ihnen als erstes das Cover gefallen. Der Markt wird derzeit mit Buch-Neuerscheinungen regelrecht überflutet. 

Wie schaffe ich es, mein Cover von anderen Buchcovern abzuheben? Ich verzichte in erster Linie darauf, mir ein fertiges Cover aus einem der vielen angebotenen Cover Creater auszusuchen. Man muss seine eigene Kreativität nutzen, um ein spezielles Cover, dass auf meine Geschichte zugeschnitten ist, zu gestalten. Heute sehen viele Cover beinahe identisch aus, finde ich. Alles irgendwie im gleichen Farbton, Fantasiefiguren in einer Traumkulisse. Ich gehe einen anderen Weg.

Wichtig ist, welche Stimmung mein Cover beim Leser verbreiten soll. Ist ein Bezug zu meiner Story vorhanden?  Welche Zielgruppe will ich mit meinem Buch und meinem Cover ansprechen? Welche Motive könnten dafür die Richtigen sein? 

Ich muss auch prüfen, ob mein Titel nicht schon vergeben ist. Das kann man über die Seite des Börsenvereins oder/und auch über Amazon prüfen lassen. Denn wenn ich meinen Titel beispielsweise bei Amazon eingebe, sehe sich sofort, ob mein Titel im deutschsprachigen Raum bereits existiert oder nicht. Amazon zieht von sämtlichen Plattformen und im VLB gelisteten Büchern die Daten auf seinen Server. Es gibt m.E. kaum noch eine neue Buchveröffentlichung, die nicht auch über Amazon verkauft wird. Zusätzlich sollte jeder Autor auf jeden Fall noch beim Börsenverein checken, ob sein Titel noch frei ist. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Pseudonyme. 

Ob man die Autorennamen nun oben, in der Mitte oder direkt über dem Titel im unteren Drittel des Covers platziert, ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, dass keine wichtigen Details eines Coverbildes durch die Schrift zerstört oder beeinträchtigt werden. Ein Beispiel, wie der Autorenname, der Titel und das Genre angezeigt werden können, sieht man hier an einigen Beispielen meiner Cover, die großen Anklang finden. 

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Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich einen Vortrag gehört, bei dem es um das Thema Covergestaltung ging. Es wurde gezeigt, wie wichtig es ist, einen Titel auch von weitem gut lesbar zu gestalten. Ich denke, dass ist uns bei meinen Covern ganz gut gelungen.

Caren A. Poe

 

 

 

 

Chiccos abenteuerliche Reisen

Meine Hundegeschichte „Chiccos abenteuerliche Reisen“ ist gerade erschienen, kann in jeder Buchhandlung bestellt werden, natürlich auch als eBook und über Amazon. 

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Chiccos abenteuerliche Reisen

Ich habe zum ersten Mal Twentysix-Random House ausprobiert. Twentysix ist eine neue Plattform für Selfpublisher, die zu Random-House gehört, die zusammen mit BoD die Bücher auch über den örtlichen Buchhandel vertreibt. Somit wird das Buch von ihnen im VLB Verlag geführt und zwei Exemplare des neuen Taschenbuchs gehen an die beiden Staatsbibliotheken. Für uns Selfpublisher bedeutet das eine enorme Erleichterung. Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie sich das Büchlein verkaufen lässt, wie oft es auch über den örtlichen Buchhandel verkauft wird. Ob sich das lohnt.

Chicco ist ein kleiner Maltesermischling, der von seinen Leuten während einer Urlaubsreise in Spanien einfach an einer Autobahnraststätte zurückgelassen wird. Verzweifelt rennt er am Autobahnrand seinen Leuten hinterher und bald schon erlebt er seine ersten spannenden Abenteuer, als er erschöpft in einem Wald Schutz sucht. Ein Schuss fällt und eine aggressiv bellende Hundemeute kommt direkt auf ihn zu. Die Hunde nehmen seine Fährte auf. Bedrohlich kommen sie mit fletschenden Zähne näher. Chicco sieht sein Ende kommen. Blut trieft aus dem Maul des Anführers. Chicco schließt die Augen, denn er will dem Tod nicht auch noch in die Augen schauen müssen.

Doch die Jagdhunde haben eine Aufgabe zu erfüllen. Aber sie warnen ihn vor den Menschen hier und dass es für ihn besser sei, die Wildnis zukünftig zu meiden. Man würde mit streunenden Hunden kurzen Prozess machen, wobei sich der Anführer demonstrativ nach dem abgeschossenen Vogel umdrehte, den er kurz zuvor noch im Maul trug. Und nun beginnt Chiccos sehr abenteuerliche Reise in eine ungewisse Zukunft.

„Chiccos abenteuerliche Reise“ ist eine Buchneuerscheinung und meine Buchempfehlung für jeden Tierfreund, der gerne Hundegeschichten liest.

Caren Anne Poe

 

Honorar für Self-Publisher geringer

ePubli zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar aus.

Die Verringerung der Auszahlungen beträgt etwa 20 Prozent.

Die Plattform ePubli für Self-Publisher zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar. In der Pressemitteilung des Anbieters versucht man es ein wenig zu verklausulieren, in dem nicht von einer Herabsetzung der eBook-Honorare spricht, sondern von einer Umstellung ihres Honorarmodells. Zukünftig erhält der Autor statt der bisher 60 Prozent vom Netto-Verkaufspreis, nun 70 Prozent vom Netto-Erlös. Damit wird praktisch eine Verringerung der Auszahlungen um etwa 20 Prozent erzielt.  Kostet ein eBook zum Beispiel 2,99 Euro, so erhält der Autor ab diesem Jahr statt 1,50 Euro nur noch 1,17 Euro.

Der Grund könnte sein, dass ePubli und Neobooks seit einiger Zeit beide zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe gehören. Somit könnte ePubli  in Zukunft wahrscheinlich eher auf das Print-on-Demand-Geschäft geschoben werden, während Neobooks weiterhin im eBook-Bereich aktiver sein wird. Die Honorarumstellung dürfte ePubli weniger attraktiv als Distributor machen.  

Alle wollen immer mehr von der Arbeit der Autoren profitieren. Auch bei Amazon habe ich festgestellt, dass die Druckkosten erheblich angehoben wurden und eigentlich kaum noch etwas für den Autor übrig bleibt, wenn man das gedruckte Buch dort verkauft. Aber leider ist Amazon der größte Distributor am Markt für Selbstverleger. Und immer mehr Menschen kaufen bei Amazon. Wie auch in anderen Branchen, ist der Hersteller der am schlechtesten Bezahlte. Wenn der Buchhandel endlich aufwachen würde, könnte sich das ändern.

 

Self-Publishing News 2016 – Der Buchhandel – Der Markt

Was tut sich neues am Self-Publisher Markt?

Wie reagiert der Buchhandel auf die Self-Publisher – bewegen sie sich in Richtung Akzeptanz?

Die Self-Publishergemeinde wächst unaufhaltsam. Das Self-Publishing ist auf dem besten Weg, diesen starren und althergebrachten Buchhandel zu revolutionieren. Man schätzt die Autorengruppe der Self-Publisher inzwischen auf 80.000 bis 100.000. Nicht gerade wenig. Die meisten davon sind fleißige Schreiber und veröffentlichen in einem Jahr bis zu 5 Bücher. Eine recht ordentliche Leistung. Diese Gruppe der Schreiberlinge ist exorbitant am wachsen. Ich zähle auch dazu und schaffe 3 bis 4 Bücher pro Jahr. Aber nur, weil viele meiner Manuskripte bereits als Konzeption seit Jahren in der Schublade liegen und jetzt nur noch ins Reine gebracht werde müssen. Das Konstrukt einer Idee existiert bereits. 

Man darf aber nicht vergessen, dass das Selbstverlegen eine Menge Know-how voraussetzt, denn diese Bücher sind, wie alles auf der Welt, was im Wettbewerb mit anderen steht, keine Selbstläufer. Man muss sich sein Wissen sehr hart erarbeiten, sich durch unendlich viele Angebote, wie den Self-Publishing-Day, oder andere Buchworksops scrollen, viel lesen, was sehr viel Zeit kostet und sich immer weiter fortbilden.

Im Grund muss ein Selfpublisher, der erfolgreich sein will, nicht nur sein eigener Verleger sein, er ist auch gleichzeitig Marketingleiter, Produktmanager, Lektor, Covergestalter, also ein Kreativer, ein Vertriebsleiter, PR-Agent und einiges mehr. Darum ist es um so unverständlicher, wieso sich der Buchhandel so lange gegen die Selfpublisher werte und teilweise immer noch tut. Aber das wird sich ändern, ändern müssen, will der örtliche Buchhandel nicht komplett untergehen. Amazon hat in Amerika den Buchhandel kräftig aufgemischt und mehr als 50% des Buchmarktes geschluckt. Die deutschen Buchhändler täten gut daran, ihre Leserschaft nicht zu unterschätzen.

Cover 1Im vergangenen Jahr konnte ich 4 Bücher auf den Weg bringen. Mein 1. Werk war der Roman nach einer wahren Begebenheit: „Traurige Gewissheit … oder ist alles nur ein böser Traum“.

 

 

Mein 2. Werk habe ich aus eigener Erfahrung heraus schreiben können, heißt: „Polyarthritis Good Bye“.

 

 

 

 

 

Werbung-Trilogie-1Mein 3. Werk war der erste Band einer Trilogie: „Nur wahre Engel leben ewig“, mit dem 4. Werk, dem zweiten Band: „Country of Utopia“. Inzwischen ist auch Band drei der Trilogie fertig und auf dem Buchmarkt: „Abschied“. 

 

 

 

chicco-2 KopieIm Januar habe ich nun eine Buchneuerscheinung, eine Tiergeschichte über einen kleinen Hund, namens Chicco, der von seinen Leuten auf der Autobahn ausgesetzt wird und nun spannende und gefährliche Abenteuer erlebt, fertiggestellt und veröffentlicht. „Chiccos abenteuerliche Reise“ ist eine Tiergeschichte für groß und klein.

Twentysix-Random House – Neue Chance für Selpublisher?

Random House springt auf Zug der Selfpublisher auf

Twentysix heißt die neue Plattform für Self-Publisher, mit der Random House in dieses Marktsegment einsteigt.

Im boersenblatt – Portal der Buchbranche, fand ich einen interessanten Artikel für uns Selfpublisher. Random House springt nun auch auf den Zug der Plattformen für Selfpublisher auf. Wird damit zum Konkurrenten für Neobooks, Xinxii, Amazon & Co. Der Start des Selfpublisher-Portals „Twentysix“ war am 14. Oktober 2015 gestartet. Es soll eine Kooperation zwischen der Verlagsgruppe Random House und BoD (Books on Demand) sein. Mit dieser neuen Plattform soll sich die Chance für uns Selfpublisher erhöhen, eventuell von der Verlagsgruppe Random House entdeckt zu werden. Naja, warten wir das mal ab. Dieses Versprechen kenne ich von Neobooks seit knapp 3 Jahren. Bisher wurden meine vier Bücher nicht einmal zur Kenntnis genommen. Uns Selfpublishern macht man den Mund wässrig mit dem Versprechen, dass die Lektoren der Verlagsgruppe die Aktivitäten der Selfpublisher auf der Plattform verfolgen, um somit potenzielle neue Sterne am Autorenhimmel zu entdecken. Und natürlich gibt es auch hier eine Jury aus Lektoren, Marketing- und Vertriebsservices, die regelmäßig Nominierungen für ein exklusives Autoren-Coaching, für einen exklusiven Verlagsservice, die Produktion von Buchtrailern oder andere Werbemaßnahmen vergeben. Das Ziel sei die Förderung aufstrebender Autoren. Zitat: „Unsere Lektoratskollegen freuen sich auf die Möglichkeit, bei Twentysix zukünftig noch zielgerichteter nach neuen Autorentalenten Ausschau zu halten, um diese im Idealfall für das eigene Verlagsprogramm gewinnen zu können“, so Matthias Aichele, Leiter Unternehmensentwicklung der Verlagsgruppe Random House. Nach der Startphase will man weitere Serviceangebote rund um die Erstellung, die Gestaltung und Vermarktung der Titel anbieten. Eine wirklich gute Idee, finde ich. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD meint dazu, das Twentysix das ideale Angebot für Selfpublisher biete, die an einer Anbindung an einen Verlag interessiert seien. Ich werde es ausprobieren. Ich bin mal gespannt, was bei ihnen anders läuft, als bei Neobooks. Caren Anne Poe – Autorin