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Sieben Polizeibeamte stürmten unsere Wohnung, morgens um 3 Uhr !

Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. 

Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen

Leseprobe aus meinem Roman:

 „Traurige Gewissheit ….oder ist alles nur ein böser Traum?“

Als es nun so heftig an der Tür pochte und das auch noch mitten in der Nacht, überfiel sie beide echte Panik. Kurz nach Roberts Taxiaktionen, hatten sie sämtliche Taxizentralen Münchens darüber informiert, was Fakt war, ihnen die Situation erklärt und sie gebeten, niemals mehr Taxis an ihre Adresse und Namen zu entsenden. Doch das Klingeln hörte nicht auf. Nun hämmerten auch noch Fäuste vehement gegen die Tür. Sie hörten, wie Türen der Nachbarn auf- und sofort wieder zugingen. Das bedeutete sicherlich nichts Positives, soviel war klar. Es verunsicherte beide noch mehr.

„Scheiße, ich glaub jetzt auch, dass Robert uns tatsächlich seine Schlägerfreunde vorbeigeschickt hat.“ Henning stand auf und wollte gerade das Telefon holen, um die Polizei zu rufen. Da ertönte plötzlich eine energische Männerstimme: „Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen“, vernahmen sie nun eine sehr lautstarke Aufforderung.

Morgens um drei Uhr in einem Betontreppenhaus, das prima jeden Schall durchs gesamte Gebäude schallen ließ. So schreckte man nicht nur die Bewohner ihres Gebäudeabschnitts unsanft des Nachts um drei Uhr hoch, sondern auch gleich die Leute aus dem angrenzenden Nachbargebäude. Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Auf leisen Sohlen huschten sie zur Tür, um nun doch vorsichtig durch ihren Spion in der Haustür zu linsen.

Eines Nachts, es war drei Uhr in der Früh, läutete jemand penetrant an ihrer Haustür im dritten Stockwerk des Apartmenthauses, in dem sie wohnten, das sich gegenüber vom Münchner Olympiagelände befand.

„Mach bloß nicht auf“, flüsterte Henning. „Der Scheißkerl hat uns sicher wieder irgendein Taxi vorbeigeschickt.“

Henning hielt Anna am Arm fest, die sofort am Spion schauen wollte, wer morgens um drei Uhr Leute aus dem Bett läutete. Das bedeutete sicher nichts Gutes.

„Hoffentlich stehen nicht seine Schlägerfreunde vor der Tür. Wir sollten nachsehen. Sonst müssen wir sofort die Polizei rufen. Für diese Typen ist es sicherlich nur ein Kinderspiel, unsere Haustür aufzutreten.“

Anna hatte mehr Angst davor, nicht zu wissen, wer da vor der Tür stand, als umgekehrt. Robert rief ständig die Taxizentralen Münchens an und ließ ihnen Taxis schicken. Anfangs bezahlten sie aus Scham die Anfahrtskosten. Irgendwann hatten sie die Schnauze voll davon und erklärten den Taxifahrern, dass ein fristlos entlassener Mitarbeiter diese Aktionen gegen sie durchführe.

„Wir denken, sie sollten sich ihr Geld von ihm holen“ und übergaben jeweils den Taxifahrern seine Adresse, in der Hoffnung, dass sie ihm einmal auflauern würden. Das sie ihm endlich mal seine unverschämte Visage polieren würden.

Als es nun so heftig an der Tür pochte und das auch noch mitten in der Nacht, überfiel sie beide echte Panik. Kurz nach Roberts Taxiaktionen, hatten sie sämtliche Taxizentralen Münchens darüber informiert, was Fakt war, ihnen die Situation erklärt und sie gebeten, niemals mehr Taxis an ihre Adresse und Namen zu entsenden. Doch das Klingeln hörte nicht auf. Nun hämmerten auch noch Fäuste vehement gegen die Tür. Sie hörten, wie Türen der Nachbarn auf- und sofort wieder zugingen. Das bedeutete sicherlich nichts Positives, soviel war klar. Es verunsicherte beide noch mehr.

„Scheiße, ich glaub jetzt auch, dass Robert uns tatsächlich seine Schlägerfreunde vorbeigeschickt hat.“ Henning stand auf und wollte gerade das Telefon holen, um die Polizei zu rufen. Da ertönte plötzlich eine energische Männerstimme: „Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen“, vernahmen sie nun eine sehr lautstarke Aufforderung.

Morgens um drei Uhr in einem Betontreppenhaus, das prima jeden Schall durchs gesamte Gebäude schallen ließ. So schreckte man nicht nur die Bewohner ihres Gebäudeabschnitts unsanft des Nachts um drei Uhr hoch, sondern auch gleich die Leute aus dem angrenzenden Nachbargebäude. Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Auf leisen Sohlen huschten sie zur Tür, um nun doch vorsichtig durch ihren Spion in der Haustür zu linsen.

Tatsächlich, dort standen vier schwerbewaffnete uniformierte Polizeibeamte, die den Eindruck vermittelten, als kämen sie von einem anderen Planeten und einige Herren in Zivil, die zwar nicht nach einer Schlägertruppe aussahen, denen man aber sicherlich auch nicht unbedingt in der Dunkelheit der Nacht begegnen wollte. Noch immer ängstlich, ja beinahe panisch, öffnete Anna vorsichtig einen Spalt die Tür, mit vorgelegter Kette natürlich. Ihr Blutdruck schien in dieser Sekunde in den Keller zu rauschen. Sie fürchtete, jeden Moment das Bewusstsein zu verlieren.

„Was wollen Sie hier mitten in der Nacht“, brachte sie zaghaft hervor.

„Öffnen Sie sofort die Tür oder Sie zwingen uns, die Tür aufzubrechen.“

Anna verstand zwar nur Bahnhof und dachte immer noch, dass es auch eine Verkleidung der Schlägertypen sein könnte. Eine Finte. Aber sie traute sich nicht, sich dem Befehl eines etwas älteren korpulenten, sichtlich schlecht gelaunten Kriminalbeamten zu widersetzen.

Doch kaum hatte sie die Kette entfernt, um die Tür vorsichtig zu öffnen, wurde sie im gleichen Moment sehr unsanft aufgestoßen. Anna wurde in ihre Garderobe geschleudert. Eine sieben Mann starke Truppe stürmte mit Maschinengewehren die Wohnung, wobei ein Beamter Anna brutal beiseite stieß, dann richtete ein anderer Beamter sein Gewehr auf sie beide.

Henning und Anna standen wie gelähmt zwischen ihren Mänteln und Schuhen. Zu dieser Zeit bewohnten sie eine Eigentumswohnung gegenüber vom Olympiapark. Die Wohnungen waren zwar recht großzügig gehalten, aber bestanden nur aus einem Schlafzimmer mit kleinem Ankleideflur, einem Bad, Wohnzimmer, einer schmalen Küche mit Essecke, sowie einem sehr schönen großen Balkon, mit Blick auf den Olympiapark. Aber alles wirklich sehr überschaubar, wenn man wen oder was suchte. Nachdem die Beamten alles aufgerissen und hinter jeden Vorhang und in jede nur erdenkliche Ecke geschaut hatten, erklärten sie sich endlich einmal.

„Tut uns leid, dass wir sie so überfallen haben, aber wir erhielten vor einer halben Stunde einen Anruf, dass sich der entführte Enkelsohn von John Paul Getty I. hier in der Wohnung aufhalten soll.“

John Paul Getty der III. wurde am 10. Juli 1973 in Rom entführt und die Entführer verlangten damals 17 Millionen US Dollar vom Großvater des Entführten. Der Großvater jedoch weigerte sich zu zahlen, da er eine inszenierte Entführung seines Enkels vermutete. Als man dem armen Siebzehnjährigen dann aber das rechte Ohr abschnitt und versprach, den Enkel notfalls stückweise in die Freiheit zu entlassen, falls Paul Getty´s Großpapa nicht zahlen würde, zahlte der Großvater schließlich knapp drei Millionen US Dollar als vielfacher Milliardär an die Entführer. Gut wenn man mit so einem Herzchen als Großvater gesegnet ist. Später stellte sich heraus, dass der arme entführte Enkel John Paul Getty der III. Italien in Wahrheit nie verlassen hatte.

Sich als Autor präsentieren – Netzwerke

Social Network heißt das Erfolgsrezept

Soziale Netzwerke nutzen, um Deine Leser auf dem Laufenden zu halten, um etwas über Dich selbst zu berichten, um Werbung zu machen. Dafür geeignet sind besonders Facebook und Twitter, sowie Pinterest und Instagram, aber auch YouTube bietet eine große Möglichkeit. Daran arbeite ich auch gerade. An einem kleinen Filmbeitrag, den ich bei YouTube platzieren werde. Erzähle deine Geschichten, berichte etwas über Deine Figuren und/oder neue Projekte. Aber auch kleine Gewinnspiele können einen Anreiz bieten, Dein Buch zu kaufen und zu bewerten. Lasse Dir was einfallen, was Deine Leser beflügelt, mitzumachen.

Wenn man sich allerdings ein Profil irgendwo anlegt und dann allenfalls mal alle paar Wochen reinschaut, kann man sich die Arbeit auch gleich sparen. Auch ein eigener Blog, wie der meine hier, bietet große Chancen, Leser auf Dich aufmerksam zu machen. Meine Seiten wurden von der Firma www.Easybay-web.de  kreiert, die sie auch betreuen und immer auf dem neuesten Stand halten. Natürlich nur internettechnisch. Für den Inhalt bin ich natürlich selbst verantwortlich.  Soziale Netzwerke sind extrem schnelllebig und sollten daher stets aktuell gehalten werden.

Und weil Bilder bekanntlich ja mehr als 1000 Worte sagen, kannst du mit Pinterest und Instagram Deine Leser mit interessanten Bildern erfreuen und sie somit ein bisschen an Deinem Autorenleben teilhaben lassen, sofern Du das möchtest. Die Menschen lieben es bekanntlich ja, auch mal hinter die Kulissen schauen zu können. Nicht umsonst erfreuen sich Biografien so großer Beliebtheit. Beispiele für Posts sind:

  • den Lesern Einblicke in Deine Lieblingsplätze zu geben, wo Du arbeitest oder Dich gerne aufhälst

  • Poste Bilder von deinen Lesungen, Auftritten und Veranstaltungen, sofern Du schon welche hattest

  • Erzähle Deinen Lesern ein wenig, was Deine Hobbies sind, welche Bücher Du gerne liest, Deine Lieblingsschauspieler

  • Du kannst auch Deine Leser an Deinen neuen Buchprojekten teilhaben lassen, ohne vorweg zuviel zu verraten

  • Erzähle Deinen Lesern, was Du gerne ißt, was Du am liebsten in Deiner Freizeit machst. Gebe Deinen Lesern das Gefühl, dich persönlich zu kennen.

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Ich werde in Kürze eine Lesung meiner Bücher bei YouTube veröffentlichen, dabei verschiedene Plätze wählen, wo ich lesen werde. Man kann auch einen kleinen lustigen Film aufbereiten. Lass Dir was Kreatives einfallen.

Eure Caren Anne Poe

Buchcover – Wie wichtig ist ein Buchcover?

Was sollte ein Buchcover beinhalten?  Wie sollte es gestaltet sein?  Worauf sollte man achten?

Mein Buchcover ist die Eingangstür zu meinem Buch. Und die sollte einladend wirken. Es ist wie mit einem Garten. Ist der Garten schön angelegt, wird man davon angezogen. Ist er wild und ungepflegt, unübersichtlich, wird man ihn nicht betreten wollen. Genauso verhält es sich mit einem Buchcover. Sollen Leser sich angesprochen fühlen, muss ihnen als erstes das Cover gefallen. Der Markt wird derzeit mit Buch-Neuerscheinungen regelrecht überflutet. 

Wie schaffe ich es, mein Cover von anderen Buchcovern abzuheben? Ich verzichte in erster Linie darauf, mir ein fertiges Cover aus einem der vielen angebotenen Cover Creater auszusuchen. Man muss seine eigene Kreativität nutzen, um ein spezielles Cover, dass auf meine Geschichte zugeschnitten ist, zu gestalten. Heute sehen viele Cover beinahe identisch aus, finde ich. Alles irgendwie im gleichen Farbton, Fantasiefiguren in einer Traumkulisse. Ich gehe einen anderen Weg.

Wichtig ist, welche Stimmung mein Cover beim Leser verbreiten soll. Ist ein Bezug zu meiner Story vorhanden?  Welche Zielgruppe will ich mit meinem Buch und meinem Cover ansprechen? Welche Motive könnten dafür die Richtigen sein? 

Ich muss auch prüfen, ob mein Titel nicht schon vergeben ist. Das kann man über die Seite des Börsenvereins oder/und auch über Amazon prüfen lassen. Denn wenn ich meinen Titel beispielsweise bei Amazon eingebe, sehe sich sofort, ob mein Titel im deutschsprachigen Raum bereits existiert oder nicht. Amazon zieht von sämtlichen Plattformen und im VLB gelisteten Büchern die Daten auf seinen Server. Es gibt m.E. kaum noch eine neue Buchveröffentlichung, die nicht auch über Amazon verkauft wird. Zusätzlich sollte jeder Autor auf jeden Fall noch beim Börsenverein checken, ob sein Titel noch frei ist. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Pseudonyme. 

Ob man die Autorennamen nun oben, in der Mitte oder direkt über dem Titel im unteren Drittel des Covers platziert, ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, dass keine wichtigen Details eines Coverbildes durch die Schrift zerstört oder beeinträchtigt werden. Ein Beispiel, wie der Autorenname, der Titel und das Genre angezeigt werden können, sieht man hier an einigen Beispielen meiner Cover, die großen Anklang finden. 

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Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich einen Vortrag gehört, bei dem es um das Thema Covergestaltung ging. Es wurde gezeigt, wie wichtig es ist, einen Titel auch von weitem gut lesbar zu gestalten. Ich denke, dass ist uns bei meinen Covern ganz gut gelungen.

Caren A. Poe

 

 

 

 

Twentysix-Random House – Neue Chance für Selpublisher?

Random House springt auf Zug der Selfpublisher auf

Twentysix heißt die neue Plattform für Self-Publisher, mit der Random House in dieses Marktsegment einsteigt.

Im boersenblatt – Portal der Buchbranche, fand ich einen interessanten Artikel für uns Selfpublisher. Random House springt nun auch auf den Zug der Plattformen für Selfpublisher auf. Wird damit zum Konkurrenten für Neobooks, Xinxii, Amazon & Co. Der Start des Selfpublisher-Portals „Twentysix“ war am 14. Oktober 2015 gestartet. Es soll eine Kooperation zwischen der Verlagsgruppe Random House und BoD (Books on Demand) sein. Mit dieser neuen Plattform soll sich die Chance für uns Selfpublisher erhöhen, eventuell von der Verlagsgruppe Random House entdeckt zu werden. Naja, warten wir das mal ab. Dieses Versprechen kenne ich von Neobooks seit knapp 3 Jahren. Bisher wurden meine vier Bücher nicht einmal zur Kenntnis genommen. Uns Selfpublishern macht man den Mund wässrig mit dem Versprechen, dass die Lektoren der Verlagsgruppe die Aktivitäten der Selfpublisher auf der Plattform verfolgen, um somit potenzielle neue Sterne am Autorenhimmel zu entdecken. Und natürlich gibt es auch hier eine Jury aus Lektoren, Marketing- und Vertriebsservices, die regelmäßig Nominierungen für ein exklusives Autoren-Coaching, für einen exklusiven Verlagsservice, die Produktion von Buchtrailern oder andere Werbemaßnahmen vergeben. Das Ziel sei die Förderung aufstrebender Autoren. Zitat: „Unsere Lektoratskollegen freuen sich auf die Möglichkeit, bei Twentysix zukünftig noch zielgerichteter nach neuen Autorentalenten Ausschau zu halten, um diese im Idealfall für das eigene Verlagsprogramm gewinnen zu können“, so Matthias Aichele, Leiter Unternehmensentwicklung der Verlagsgruppe Random House. Nach der Startphase will man weitere Serviceangebote rund um die Erstellung, die Gestaltung und Vermarktung der Titel anbieten. Eine wirklich gute Idee, finde ich. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD meint dazu, das Twentysix das ideale Angebot für Selfpublisher biete, die an einer Anbindung an einen Verlag interessiert seien. Ich werde es ausprobieren. Ich bin mal gespannt, was bei ihnen anders läuft, als bei Neobooks. Caren Anne Poe – Autorin  

Self-Publishing mit Tolino – Neue Plattform

Ein neuer Stern am Self-Publisherhimmel ist geboren – Tolino

Tolino Media ist am 28. April 2015 mit einer eigenen Self-Publishing-Plattform nun endlich online gegangen. Hier können wir Selbstverleger nun auch unsere E-Books einstellen und somit in den wichtigsten deutschen Online-Shops wie hugendubel.de, thalia.de, weltbild.de oder ebook.de u.a. direkt veröffentlichen und von 70% Tantieme profitieren. Normalerweise erhalten Self-Publisher 70% von 70%, denn bei den Distributoren, außer eben Amazon direkt, gehen zuerst einmal deren Honorar weg und von dem Nettoerlös, also den 70% vom Verkaufspreis, minus MWSt natürlich, verbleiben dem Autor dann 70% (von den 70%). Nur wenn man seine Bücher über Amazon direkt vermarktet, bekommt man die tatsächlichen 70 % Tantiemen vom Verkaufspreis ./. MWSt.

Bei Tolino soll es nun anders laufen. Sie wollen Amazon direkt Konkurrenz machen. Es wird auch Zeit, höchste Zeit, dass die Deutschen aufwachen und nicht alles den Amerikanern überlassen. Es gibt kein Pendant zu Google, noch zu Amazon bis heute, noch zu Yahoo, Wikipedia etc.

Wir überlassen viel zu viel der USA, sogar die NSA wird noch vom BND gefüttert und somit lässt der BND ganz offiziell seine eigenen Bürger ausspionieren. Doch der erste Schritt zur Unabhängigkeit scheint getan.

Existiert nun endlich eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu Amazon? Wie heißt es richtig: Konkurrenz belebt das Geschäft oder neue Besen kehren gut.

Tolino, ich komme. Sobald mein KDP Select ausläuft, werde ich meinen Ratgeber Polyarthritis Good Bye“ bei Tolino einstellen. Bin gespannt.

Caren Anne Poe

Wieso findet man keine e-Books auf Bestsellerlisten?

In einem Interview von 100-beste-bestseller-buecher.de mit der Qindie Gründerin, Verlegerin und selbst Schriftstellerin Susanne Gerdom, wieso keine E-Books in der Spiegelbestsellerliste auftauchen, war die Antwort ganz simpel. Denn diese und ähnliche Listen speisen sich über die Verkaufszahlen des stationären Buchhandels. Und hier zählen nur Bücher mit Hardcover. Offenbar erfanden die Verlage deshalb die Hybridform der Klappenbroschur, um so nun auch mit Taschenbuchneuerscheinungen „listenwürdig“ zu werden.

Susanne Gerdom sagte, sie persönlich habe keine Ahnung, warum die klassischen Medien alles ignorieren, was nicht per Publikumsverlag in die Welt gelangt. Sie fragt sich, ob es vielleicht an der Denkfaulheit und Bequemlichkeit der Medien liegen kann?  Sie sagte: Zitat: „Was nicht bei Holtzbrinck, Random House, Bertelsmann, Bonnier erschienen ist, kann nicht gut sein“?  Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all dem plus der Tatsache, dass Entwicklungen der letzten Jahre, gerade was die elektronischen Medien angeht, schlicht verschlafen werden. Zitat Ende.

Aber ich denke, das wird sich bald ändern müssen. Denn nun plant Amazon auch als Verleger in Deutschland Fuß zu fassen und da die meisten neuen Autoren bereits mit Amazon verbandelt sind, wird sich zeigen, inwieweit es für uns Selfpublisher von Vorteil oder Nachteil werden wird. Im Moment ist Amazon & Co ein Segen für alle Indiautoren, denn ohne diese Plattformen würden viele gute Bücher niemals den Leser erreichen können.

Caren Anne Poe

 

ARTE am 16.4.2014 gesehen – Amazon und der Buchhandel

Gestern war ich eigentlich schon zu müde. Doch ich hielt mich Wach, wollte ich doch unbedingt diesen superinteressanten Filmbericht  „Amazon mischt den Buchmarkt auf“ sehen. Und über 3 Erfolgsautorinnen, die trotz permanenter Absgen von Verlagen und Agenten als Selfpublisher den Durchbruch und riesengroßen Erfolg als neue Schriftstellerinnen schaften.

AMAZON heißt das Zauberwort. Auch ich erhielt nur Absagen, wie fast alle aus der Not heraus geborenen Selfpublisher. Der Buchhandel wehrt ab, die Verlage und Buchagenten blocken ab, wenn man als Newcomer sein Manusskript bzw. Buch vorstellen möchte.

Was bleibt also übrige? AMAZON! Und das ganze Gerede, die Aufregunmg, die Abwehr gegen Amazon herum ist beinahe Schizophren. Denn wer öffnet denn  letztendlich Amazon ganz weit die Türen des Buchmarkts? Genau diejenigen, die Amazon am liebsten auf einen anderen Planeten verbannen würden. In den USA beherrscht Amazon bereits den Markt. Denn würden die Verlage und Buchagenten nicht auf einem so hohen Roß sitzen und dafür sorgen, dass viele interessante Manuskripte zumindest angelesen werden, um danach zu entscheiden, ob gut oder schlecht, um allen neuen Autoren irgendwie eine Chance, auch per Mailkontakt (neue Medien) einzuräumen, hätten weder die unseriösen Zuschussverlage, noch Plattformen wie Amazon eine derart große Chance, in den Buchmarkt so großartig einzusteigen zu können.

Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass es Amazon gibt, denn ohne Amazon würden meine Manuskripte,  wie sicher die der  3 Erfolgsautorinnen Emily Bold, Agnès Martin-Lugand, oder Amanda Hocking, weiter ihr Dasein im Dunkeln einer Festplatte verbringen müssen.

Aber ich will auch nicht vergessen zu erwähnen, dass es inzwischen viele Plattformen gibt, wo man zumindest sein eBook sehr gut vermarkten kann. Doch bei den Druckversionen geht es m.E. nach wie vor nicht ohne Amazon. Preis/Leistungsverhältnis.

Caren Anne Poe – Autorin – Selfpublisher –

http://www.amazon.de/dp/3000445099

Erstes Gerichtsurteil, das den Nichtnutzen von Zuschussverlagen dokumentiert

Bei Twitter fand ich heute einen interessanten Artikel zum Thema Druckkostenzuschussverlage

In einem Gerichtsurteil am Finanzgericht Rheinland-Pfalz Az. 2K 1409/12 wurde einem Kläger die Abzugsfähigkeit der Kosten für die Veröffentlichung seiner Kurzgeschichten durch einen Druckkostenzuschussverlag verweigert. Binnen drei Jahren entstanden dem Kläger um die 11.000 €, bestehend aus Publikationskosten, Fahrtkosten, sowie Arbeitszimmer plus Ausstattung, die er nach nicht erfolgter erfolgreicher Vermarktung durch den Zuschussverlag nun als Verlust gegen seine Gewinne aus seiner logopädischen Arbeit verrechnen wollte. Das lehnte das Finanzamt ab, da es keine Gewinnerzielungsabsichten erkennen konnte, da keine entsprechenden Verkäufe seiner Bücher zu verzeichnen waren, und das hätten mindestens 1000 Bücher/ebooks sein müssen.

Vielmehr gelangte das Gericht zu dem Schluss, dass es sich bei dem Internetauftritt des Verlages bzw. der Verlagsgruppe, um keinen ernsthaften Vertrieb, noch Vertreter der verlegten Werke der zahlenden Autoren handeln würde. Somit habe der Kläger die Autorentätigkeit nicht als Beruf, sondern aus persönlichen Gründen und Neigungen heraus betrieben. Deshalb seien die damit verbundenen Kosten steuerlich nicht von Belang.

Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen. Denn die werden offenbar nicht nur vor Gericht als nicht ernstzunehmende, unseriöse Verleger betrachtet, sondern sind auch bei den Buchhändlern nicht gerne gesehen, wie ich persönlich mehrfach erfuhr. Bücher, so sagte man mir seinerzeit, die von Druckkostenzuschussverlagen angeboten würden, nähme man gar nicht erst ins Programm auf, da diese Verlage jeden Autor und jedes Werk ins Programm nehmen, da sie nur davon leben. Ich habe aus diesen Aussagen gelernt.

Eure

Caren Anne Poe – Indie-Autorin