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Belletristik

Sieben Polizeibeamte stürmten unsere Wohnung, morgens um 3 Uhr !

Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. 

Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen

Leseprobe aus meinem Roman:

 „Traurige Gewissheit ….oder ist alles nur ein böser Traum?“

Als es nun so heftig an der Tür pochte und das auch noch mitten in der Nacht, überfiel sie beide echte Panik. Kurz nach Roberts Taxiaktionen, hatten sie sämtliche Taxizentralen Münchens darüber informiert, was Fakt war, ihnen die Situation erklärt und sie gebeten, niemals mehr Taxis an ihre Adresse und Namen zu entsenden. Doch das Klingeln hörte nicht auf. Nun hämmerten auch noch Fäuste vehement gegen die Tür. Sie hörten, wie Türen der Nachbarn auf- und sofort wieder zugingen. Das bedeutete sicherlich nichts Positives, soviel war klar. Es verunsicherte beide noch mehr.

„Scheiße, ich glaub jetzt auch, dass Robert uns tatsächlich seine Schlägerfreunde vorbeigeschickt hat.“ Henning stand auf und wollte gerade das Telefon holen, um die Polizei zu rufen. Da ertönte plötzlich eine energische Männerstimme: „Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen“, vernahmen sie nun eine sehr lautstarke Aufforderung.

Morgens um drei Uhr in einem Betontreppenhaus, das prima jeden Schall durchs gesamte Gebäude schallen ließ. So schreckte man nicht nur die Bewohner ihres Gebäudeabschnitts unsanft des Nachts um drei Uhr hoch, sondern auch gleich die Leute aus dem angrenzenden Nachbargebäude. Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Auf leisen Sohlen huschten sie zur Tür, um nun doch vorsichtig durch ihren Spion in der Haustür zu linsen.

Eines Nachts, es war drei Uhr in der Früh, läutete jemand penetrant an ihrer Haustür im dritten Stockwerk des Apartmenthauses, in dem sie wohnten, das sich gegenüber vom Münchner Olympiagelände befand.

„Mach bloß nicht auf“, flüsterte Henning. „Der Scheißkerl hat uns sicher wieder irgendein Taxi vorbeigeschickt.“

Henning hielt Anna am Arm fest, die sofort am Spion schauen wollte, wer morgens um drei Uhr Leute aus dem Bett läutete. Das bedeutete sicher nichts Gutes.

„Hoffentlich stehen nicht seine Schlägerfreunde vor der Tür. Wir sollten nachsehen. Sonst müssen wir sofort die Polizei rufen. Für diese Typen ist es sicherlich nur ein Kinderspiel, unsere Haustür aufzutreten.“

Anna hatte mehr Angst davor, nicht zu wissen, wer da vor der Tür stand, als umgekehrt. Robert rief ständig die Taxizentralen Münchens an und ließ ihnen Taxis schicken. Anfangs bezahlten sie aus Scham die Anfahrtskosten. Irgendwann hatten sie die Schnauze voll davon und erklärten den Taxifahrern, dass ein fristlos entlassener Mitarbeiter diese Aktionen gegen sie durchführe.

„Wir denken, sie sollten sich ihr Geld von ihm holen“ und übergaben jeweils den Taxifahrern seine Adresse, in der Hoffnung, dass sie ihm einmal auflauern würden. Das sie ihm endlich mal seine unverschämte Visage polieren würden.

Als es nun so heftig an der Tür pochte und das auch noch mitten in der Nacht, überfiel sie beide echte Panik. Kurz nach Roberts Taxiaktionen, hatten sie sämtliche Taxizentralen Münchens darüber informiert, was Fakt war, ihnen die Situation erklärt und sie gebeten, niemals mehr Taxis an ihre Adresse und Namen zu entsenden. Doch das Klingeln hörte nicht auf. Nun hämmerten auch noch Fäuste vehement gegen die Tür. Sie hörten, wie Türen der Nachbarn auf- und sofort wieder zugingen. Das bedeutete sicherlich nichts Positives, soviel war klar. Es verunsicherte beide noch mehr.

„Scheiße, ich glaub jetzt auch, dass Robert uns tatsächlich seine Schlägerfreunde vorbeigeschickt hat.“ Henning stand auf und wollte gerade das Telefon holen, um die Polizei zu rufen. Da ertönte plötzlich eine energische Männerstimme: „Öffnen Sie sofort die Tür, hier spricht die Polizei. Wenn Sie nicht sofort öffnen, zwingen Sie uns, die Tür gewaltsam zu öffnen“, vernahmen sie nun eine sehr lautstarke Aufforderung.

Morgens um drei Uhr in einem Betontreppenhaus, das prima jeden Schall durchs gesamte Gebäude schallen ließ. So schreckte man nicht nur die Bewohner ihres Gebäudeabschnitts unsanft des Nachts um drei Uhr hoch, sondern auch gleich die Leute aus dem angrenzenden Nachbargebäude. Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Auf leisen Sohlen huschten sie zur Tür, um nun doch vorsichtig durch ihren Spion in der Haustür zu linsen.

Tatsächlich, dort standen vier schwerbewaffnete uniformierte Polizeibeamte, die den Eindruck vermittelten, als kämen sie von einem anderen Planeten und einige Herren in Zivil, die zwar nicht nach einer Schlägertruppe aussahen, denen man aber sicherlich auch nicht unbedingt in der Dunkelheit der Nacht begegnen wollte. Noch immer ängstlich, ja beinahe panisch, öffnete Anna vorsichtig einen Spalt die Tür, mit vorgelegter Kette natürlich. Ihr Blutdruck schien in dieser Sekunde in den Keller zu rauschen. Sie fürchtete, jeden Moment das Bewusstsein zu verlieren.

„Was wollen Sie hier mitten in der Nacht“, brachte sie zaghaft hervor.

„Öffnen Sie sofort die Tür oder Sie zwingen uns, die Tür aufzubrechen.“

Anna verstand zwar nur Bahnhof und dachte immer noch, dass es auch eine Verkleidung der Schlägertypen sein könnte. Eine Finte. Aber sie traute sich nicht, sich dem Befehl eines etwas älteren korpulenten, sichtlich schlecht gelaunten Kriminalbeamten zu widersetzen.

Doch kaum hatte sie die Kette entfernt, um die Tür vorsichtig zu öffnen, wurde sie im gleichen Moment sehr unsanft aufgestoßen. Anna wurde in ihre Garderobe geschleudert. Eine sieben Mann starke Truppe stürmte mit Maschinengewehren die Wohnung, wobei ein Beamter Anna brutal beiseite stieß, dann richtete ein anderer Beamter sein Gewehr auf sie beide.

Henning und Anna standen wie gelähmt zwischen ihren Mänteln und Schuhen. Zu dieser Zeit bewohnten sie eine Eigentumswohnung gegenüber vom Olympiapark. Die Wohnungen waren zwar recht großzügig gehalten, aber bestanden nur aus einem Schlafzimmer mit kleinem Ankleideflur, einem Bad, Wohnzimmer, einer schmalen Küche mit Essecke, sowie einem sehr schönen großen Balkon, mit Blick auf den Olympiapark. Aber alles wirklich sehr überschaubar, wenn man wen oder was suchte. Nachdem die Beamten alles aufgerissen und hinter jeden Vorhang und in jede nur erdenkliche Ecke geschaut hatten, erklärten sie sich endlich einmal.

„Tut uns leid, dass wir sie so überfallen haben, aber wir erhielten vor einer halben Stunde einen Anruf, dass sich der entführte Enkelsohn von John Paul Getty I. hier in der Wohnung aufhalten soll.“

John Paul Getty der III. wurde am 10. Juli 1973 in Rom entführt und die Entführer verlangten damals 17 Millionen US Dollar vom Großvater des Entführten. Der Großvater jedoch weigerte sich zu zahlen, da er eine inszenierte Entführung seines Enkels vermutete. Als man dem armen Siebzehnjährigen dann aber das rechte Ohr abschnitt und versprach, den Enkel notfalls stückweise in die Freiheit zu entlassen, falls Paul Getty´s Großpapa nicht zahlen würde, zahlte der Großvater schließlich knapp drei Millionen US Dollar als vielfacher Milliardär an die Entführer. Gut wenn man mit so einem Herzchen als Großvater gesegnet ist. Später stellte sich heraus, dass der arme entführte Enkel John Paul Getty der III. Italien in Wahrheit nie verlassen hatte.

Band 2 des Romans: Nur wahre Engel…- Country of Utopia

Band 2 Country of Utopia

Band 2 Country of Utopia

 

Band 2 – des Romans „Nur wahre Engel leben ewig ist fertig und geht heute online.

Ich hoffe auch bei dieser Buch-Neuerscheinung auf viele begeisterte Leser. Der Band 2 hat den Titel: „Country of Utopia“ und der Titel spricht für sich. Thomas reist in einer Zeit des Umbruchs in Länder, die kaum einer zuvor bereisen konnte, wo er spannende Abenteuer erlebt. Aber lesen Sie selbst. Denn auch im zweiten Teil des authentischen Romans aus der Serie „Nur wahre Engel leben ewig“, geht es bei Thomas hoch her. Viele Höhen, aber auch Tiefen, Intrigen, Gefühle, falsche Freundschaften, Freude, Leid, aber auch Liebe begleiten Thomas durch die Zeit des 2. Teils. Der 3. Band kommt im September in den Handel. Caren Anne Poe Die Autorin  

Buchhändler lehnen Selfpublisher-Bücher ab

Die Arroganz zu vieler deutscher Buchhändler, die Bücher von Selfpublishern nach wie vor ablehnen, wird ihnen vielleicht irgendwann das Genick brechen. Denn Amazon wächst und wächst und hat den Zahn der Zeit erkannt. In den USA sind Presseberichten zu Folge bereits ca. 70% der Buchhändler vom Markt gefegt. Amazon Aktie stieg um 17%. Doch in Deutschland sägen die Buchhändler nach wie vor an ihrem Ast, auf dem sie selbst sitzen. Eine alte Weisheit sagt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ „Nach unerwartetem Quartalsgewinn schießt die Amazon-Aktie in die Höhe. Insgesamt verdiente Amazon von April bis Juni 92 Millionen Dollar. Im Vierteljahr davor hatte der Konzern noch 57 Millionen Dollar verloren und im Vorjahresquartal 126 Millionen Dollar….Der Umsatz erreichte knapp 23,2 Milliarden Dollar, wie Amazon nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte………..“ war heute die Börsennachricht des Tages.

Roman: Traurige Gewissheit ...oder ist alles nur ein böser Traum

Roman: Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum

Ich habe meine Bücher mal einigen Buchhändlern angeboten. Sie kennen sie noch nicht, sie haben sie noch nicht gelesen und trotzdem mir sofort eine Absage geschrieben, als ich anbot, ihnen bei Interesse ein kostenloses Exemplar zukommen zu lassen. „Kein Interesse“, war die Antwort. Irgendwann und irgendwo habe ich mal gelesen, dass Amazon plant, auch eigene Shops für seine Autoren in Europa/Deutschland zu eröffnen. Sollte das passieren, bekommen die überheblichen Buchhändler, die keine Selfpublisher-Bücher in ihrem Laden anbieten wollen, ihre Quittung. Man darf gespannt sein. Caren Anne Poe Indie-Schriftstellerin  

Bestseller? Wer, was, wann entscheidet über Bestseller?

Die offiziellen Bestsellerlisten – was sind sie überhaupt wert?

Wer entscheidet, wann ein Buch ein Bestseller ist?

Darf ich mein Buch selbst als Bestseller anbieten, wenn es sich toll verkauft? Wer entscheidet, wann ein Buch ein Bestseller ist? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, wenn ich meinen Büchern den Stempel Bestseller aufdrücken möchte? Fest steht wohl, dass es bei den eBooks keine händlerübergreifenden Bestsellerlisten gibt. Also, offizielle Charts, die auf den realen Verkaufszahlen basieren, scheint es nicht zu geben. Trotzdem erheben die Institutionen Mediacontrol/GfK seit 2012 offensichtlich regelmäßige eBook-Charts. Doch das nur stichprobenartig. DOCH Vorsicht: Titel, die nur auf einer einzigen Plattform erscheinen, werden nicht in diesen Charts berücksichtigt. Welche Plattform damit gemeint sein kann, ist offensichtlich – Amazon.  Außerdem werden Titel, die verschleudert werden, sprich, alles was unter 3 € liegt, ebenfalls nicht in diese Charts aufgenommen.  Klar ist, Rezensionen mit 5 Sternen, werden bei Amazon hoch bewertet. Doch wer schreibt diese Rezensionen? Sind die wirklich alle echt? Steht da ein Verkauf dahinter?

Oder sorgen gerade die großen Verlage dafür, dass es für IHRE Autoren immer genügend (hunderte) Rezensionen für ihre veröffentlichten Bücher gibt? Ich habe inzwischen echte Zweifel, das viele Massenrezensionen echt sind. Denn ich habe in den letzten Monaten so viele Berichte über die Rezensionsmanipulationen gelesen, dass ich mich wirklich frage, ob diese Rezensionen, angesichts meiner eigenen Verkaufszahlen, überhaupt stimmen können. Der Mensch ist oft zu träge, um sich diese paar Minuten Zeit dafür zu nehmen.

Diese Erfahrung habe ich vermehrt gemacht, obwohl die Leser meine Bücher TOLL fanden, meine Leser echt begeister sind, versprechen, eine Rezension zu schreiben, wird das immer aufgeschoben und dann vergessen. Würden alle meine Leser, oder auch nur 25 % davon, also nur ein Viertel der Käufer und Leser meiner Bücher eine Rezension schreiben, müsste gerade mein Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“ längst hunderte von Rezensionen haben, was nicht zutrifft. Das deshalb bestimmte Fragen bei mir aufkommen, darf niemanden mehr wundern. Ich bin gespannt, wie es bei meinem neuen Roman „Nur wahre ENGEL leben ewig“ Belletristik, einer Trilogie,  aussehen wird. 

Eure Caren Anne Poe  

Kann Krankheit einen Menschen um 180° verändern?

Weiterer Auszug aus meinen spannenden biografischen Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

„Oh verdammt, wie ich das alles inzwischen hasse“, fluchte sie auf dem Weg zur Haustür laut vor sich hin.

Erleichterung. Aufatmen. Da war Gott Lob weit und breit nichts von ihm zu sehen, noch zu hören. Nichts war zu hören, außer dem Rauschen der Pinien, dem fröhlichen Rufen einiger Turteltauben und dem Hupen ihrer Nachbarin, die gerade mit ihrem Jeep freundlich grüßend vom Kindergarten zurückkam. Ihre kleine dreijährige Tochter saß im Fond des Wagens und winkte Anna freudig mit ihrer kleinen Hand zu.

Sein BMW war nirgends auszumachen. Er war offenbar wirklich weggefahren. Erleichtert atmete Anna auf. Ob unsere Nachbarin weiß, was sich bei uns abspielt? überlegte sie kurz, während sie ihr freundlich zurückwinkend nachsah, als ihr Jeep sich die steile Auffahrt zu ihrem Haus hinaufquälte. Die Auffahrt ihrer Nachbarin war so steil, dass, falls es jemals schneien sollte, sie keine Chance hätte, mit irgendeinem Fahrzeug zu ihrem Haus zu gelangen. Wahrscheinlich nicht einmal mit ihrem Jeep.

Schnell begab sich Anna zurück ins Haus und rannte die eine Etage hinunter zum Büro. Ihr Haus verlief über drei Etagen. Im Untergeschoss befanden sich die Gästezimmer, die Küche, das Esszimmer und der große Salon. Von allen Etagen und Zimmern schaute man aufs offene Meer und nach Saint Tropez hinüber. Die Privaträume, sowie eine große Bibliothek und das Büro befanden sich auf der ersten Etage.

Nun durfte sie keine Zeit verlieren. So eine Chance, so eine gute Gelegenheit, mal einen Blick in Hennings Computer zu werfen, würde sich sicher sobald nicht wieder ergeben. Denn seit sie aus Miami zurück waren, tat er immer sehr geheimnisvoll damit. Oft fragte sich Anna verwundert, was er wohl vor ihr zu verbergen suchte. Denn normalerweise ließ er ihn auch niemals alleine zurück, nicht ohne ihn zuvor herunterzufahren. Deshalb war ihr nicht ganz wohl bei dem Gedanken, an seinen Computer zu gehen. Es bestand immer noch die Gefahr, dass es gar kein Zufall war, sondern wieder nur eine seiner perfiden Aktionen in einem seiner bösen Spielchen.

Sicherheitshalber lauschte Anna noch einmal ins Haus hinein, hielt den Atem an und wartete einen weiteren Moment. Doch da bewegte sich nichts im Haus. Schnell machte sie sich über seinen Computer her. Adrenalin durchströmte ihren Körper, ihr Herz hämmerte wie wild und ihre Hände zitterten vor Erregung. Sie mochte sich seine Reaktion gar nicht erst vorstellen, sollte er sie hier an seinem neuerlichen Heiligtum erwischen.

Caren Anne Poe – Autorin

Wutausbrüche, Wesensveränderung

Nun steigerten sich jedoch seine Wutausbrüche von Tag zu Tag und sein Zorn richtete sich nicht nur auf alles, was nicht gleich nach seinem Willen ging, sondern auch gegen seine eigene Frau. Jeden Tag ein bisschen mehr. Einmal sagte Anna zu ihm: „Manchmal denke ich, es stinkt dir einfach nur, dass nicht ich den Schlaganfall bekam statt deiner Wenigkeit. Oder machst du mich irgendwie für deinen Schlaganfall verantwortlich?“ fragte sie ihn, als er sie erneut wie ein altes Waschweib grundlos beschimpfte.
Obwohl sie ihn nur trösten wollte, als sie sagte, „du musst dir einfach mehr Zeit geben, etwas mehr Geduld haben, dann wird alles bald wieder so sein, wie zuvor.“
Doch er lachte nur verächtlich und antwortete wütend mit einem durch und durch hasserfüllten Gesichtsausdruck, „genau, du hast Recht, wenn du einen Schlaganfall bekommen hättest, ich hätte dich nicht so im Stich gelassen. Das hätte ich nie von dir gedacht, nie. Das nach all den Jahren, die wir verheiratet sind. Aber wie es scheint, habe ich deinen wahren Charakter nie wirklich begriffen, du alte Schlampe.“
Anna erstarrte vor Schreck. Wie vom Blitz getroffen stand sie vor ihm, ihr blieb die Spucke weg. Ihre Knie wurden weich. Sie fühlte sich wie auf den Kopf geschlagen.

„Wie um alles in der Welt kommst du auf diesen Unsinn? Ich habe dich niemals im Stich gelassen. Im Gegenteil. Was hab´ ich nicht alles unternommen, um dein Leben zu retten. Wie kannst du nur so von mir denken und mich als Schlampe bezeichnen? Unglaublich!“

„Ach, jetzt willst du mir wohl einreden, dass ich nicht mehr richtig ticke, du denkst wohl, ich erinnere mich nicht mehr. Aber ich erinnere mich nur zu genau, dass du mich meistens alleine gelassen hast. Du hast dich einen Dreck um mich gekümmert, einen Dreck!“ schrie er jetzt wie von Sinnen.
Anna stand nur noch geschockt vor ihm. Sie spürte, dass Henning kurz davor war, wieder einer seiner totalen Ausraster zu bekommen.

Auszug aus meinem Roman nach einer wahren Geschichte: „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

Spurlos verschwunden

Roman nach einer wahren Begebenheit

Ja, wir werden ein Kind bekommen. In dieser Sekunde entschied sie sich für ein Kind, ohne die Konsequenzen zu erahnen. Wie auch, wie hätte sie ahnen können, was dieses Kind ihr einmal antun wird.
Eine Stunde später ging Anna freudig beschwingt zu ihrem Auto. Eigentlich fühlte es sich gar nicht so schlecht an, Mutter zu werden, ging es ihr durch den Kopf, während sie sich mit der rechten Hand sanft über ihren Bauch strich. So, als müsse sie etwas ganz zartes und fragiles schützen. Ja Kleines, wir werden uns in knapp acht Monaten in die Augen schauen. Mal sehen, was wir daraus machen. Wenn sie geahnt hätte, was daraus werden würde? Sie hätte sich ganz sicher anders entschieden.

 

Zwei Tage nach ihrem Arztbesuch stand das Wochenende vor der Tür. Anna hörte Hennings Wagen in die Garage fahren und konnte es nun kaum erwarten, ihm von dieser Neuigkeit zu berichten.

„Hallo Schätzchen, na, wie war deine Woche?“ Henning sah etwas müde und abgespannt aus. Anna dagegen war ganz hibbelig, total aufgedreht, wollte diese Neuigkeit unbedingt schnell an den Mann bringen. Sie ließ Henning kaum Zeit, seine Aktentasche abzustellen. Er konnte ihr gerade noch einen Begrüßungskuss geben, da drückte sie ihn nervös weg und erwiderte, „prima, aber ich habe eine Überraschung für dich?“

„So, na dann lass mal sehen, was du mir wieder Schönes gekauft hast.“

„Ich muss dich enttäuschen, ich habe nichts für dich gekauft, du hast dir diese Überraschung selber gemacht.“

„So, na da bin ich jetzt aber schon neugierig. Komm sag schon, was ist es denn? Was für eine Überraschung habe ich mir selbst gemacht? Das müsste ich dann doch wissen?“

„Das will ich schwer hoffen, dass du das noch weißt.“

„Jetzt machst du es aber wirklich spannend und mich schrecklich neugierig. Mir fällt nichts dazu ein. Ach komm sag schon, was ist es denn?  Ich bin viel zu müde, um Rätsel zu raten.“

„Es ist hier drin“ und zeigte auf ihren Bauch. Einen Moment stutzte er und war sich nicht sicher, ob er des Rätsels Lösung richtig deutete.

„Sag bloß, du bist schwanger?“ Henning schaute ungläubig in Annas Augen und danach auf ihren Bauch. Dann beugte er sich runter und legte sein Ohr an ihren Bauch.

„Na, hörst du es schon schreien. Erschreck es nicht.“
Er nahm sie in den Arm und küsste sie wie verrückt. Sie bekam kaum noch Luft.

„Was wird es, ein Junge oder Mädchen?“
Henning war so aufgeregt, wie ein kleiner Junge, der endlich seinen lang ersehnten Nintendoplayer bekam.

„Das kann man doch jetzt noch nicht wissen und ich will es glaube ich auch gar nicht vorher wissen. Es wird was es wird.“

Da ahnte niemand, was alles noch passieren würde.

Interview mit der Autorin Caren Anne Poe

http://lesen.abs-textandmore.de/2015/05/interview-mit-caren-anne-poe-autorin-des-romans-traurige-gewissheit/

Letzte Woche hat Frau Ann-Bettina Schmitz von der ABS-Lese-Ecke mit mir als Autorin ein Interview geführt. Wer gerne mehr darüber erfahren, das gesamte Interview lesen möchte, kann den oben eingefügten Link anklicken.

Aus dem Interview wird der interessierte Leser auch mehr über meine neuen Projekte erfahren. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, sollte dies per Mail tun: autor@caren-anne-poe.com 

Caren Anne Poe

200.000 misshandelte Kinder jährlich, eine erschreckende Zahl

Deutschland misshandelt seine Kinder, beklagen die beiden Rechtsmediziner   Saskia Guddat, Michael Tsokos in ihrem Buch, das beim Droemer-Knaur Verlag erschienen ist.

Zitat aus der Verlagsseite:

Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 500 Kinder von Erwachsenen aus ihrem familiären Umfeld misshandelt. Fast jeden Tag wird ein Kind durch körperliche Gewalt getötet. Und erschreckend hoch ist die Zahl der Opfer, die später selbst zu Tätern werden.
Michael Tsokos und Saskia Guddat schildern aus ihrer rechtsmedizinischen Praxis die dramatischen Gewalterfahrungen von Kindern in ihren Familien….. Zitat Ende.

Kürzlich wurde über dieses Buch im Fernsehen gesprochen und ich sah ein Interview mit dem Rechtsmediziner Michael Tsokos. Dazu wurden Bilder gezeigt, die kaum zu ertragen waren. Wie können Menschen so handeln? Was geht in diesen Menschen vor sich? Nach allem, was ich aus dem Buch „Psychopathen“ von Kevin Dutton lernen konnte, kann es sich auch bei diesem Personenkreis NUR um echte Psychopathen handeln. Denn die kennen weder Mitgefühl, Reue, Scham, können sich NICHT in den Schmerz anderer einfühlen, sind skrupellos, vollkommen emotionslos und gefühllos in Bezug zu anderen Lebewesen, egal ob Kinder oder Tiere.

In meinem Buch „Traurige Gewissheit…oder alles nur ein böser Traum“ geht es unter anderem auch um Psychopathen. Nur geht es hier um die umgekehrte Version. Aber lesen Sie selbst. Denn das kann man nicht in kurzen Worten erzählen.

Ihre

Caren Anne Poe