Interessante Berichte und Artikel *meine eigenen Bücher*News

Frauenromane

Buchhändler lehnen Selfpublisher-Bücher ab

Die Arroganz zu vieler deutscher Buchhändler, die Bücher von Selfpublishern nach wie vor ablehnen, wird ihnen vielleicht irgendwann das Genick brechen. Denn Amazon wächst und wächst und hat den Zahn der Zeit erkannt. In den USA sind Presseberichten zu Folge bereits ca. 70% der Buchhändler vom Markt gefegt. Amazon Aktie stieg um 17%. Doch in Deutschland sägen die Buchhändler nach wie vor an ihrem Ast, auf dem sie selbst sitzen. Eine alte Weisheit sagt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ „Nach unerwartetem Quartalsgewinn schießt die Amazon-Aktie in die Höhe. Insgesamt verdiente Amazon von April bis Juni 92 Millionen Dollar. Im Vierteljahr davor hatte der Konzern noch 57 Millionen Dollar verloren und im Vorjahresquartal 126 Millionen Dollar….Der Umsatz erreichte knapp 23,2 Milliarden Dollar, wie Amazon nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte………..“ war heute die Börsennachricht des Tages.

Roman: Traurige Gewissheit ...oder ist alles nur ein böser Traum

Roman: Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum

Ich habe meine Bücher mal einigen Buchhändlern angeboten. Sie kennen sie noch nicht, sie haben sie noch nicht gelesen und trotzdem mir sofort eine Absage geschrieben, als ich anbot, ihnen bei Interesse ein kostenloses Exemplar zukommen zu lassen. „Kein Interesse“, war die Antwort. Irgendwann und irgendwo habe ich mal gelesen, dass Amazon plant, auch eigene Shops für seine Autoren in Europa/Deutschland zu eröffnen. Sollte das passieren, bekommen die überheblichen Buchhändler, die keine Selfpublisher-Bücher in ihrem Laden anbieten wollen, ihre Quittung. Man darf gespannt sein. Caren Anne Poe Indie-Schriftstellerin  

„Irgendwann erschlag ich ihn!“

„Irgendwann erschlag ich ihn! Oder ertränke ihn im Pool. Oder gebe ihm eine Portion Arsen in sein Essen. Sein Verhalten ist kaum noch zu ertragen. Er macht mich krank und fertig.“ Wieder rang sie nach Luft, während ihr gesamter Körper bebte.

„Nun beruhige dich doch erst einmal wieder.“

Claudine zog Anna voller Mitleid in ihre Arme, um sie zu trösten. Doch dadurch steuerte Anna geradewegs auf einen Weinkrampf zu, weshalb sie sie abwehrte. Sie musste sich unbedingt zuerst alles von der Seele reden, andernfalls drohte sie daran zu ersticken.

„Sorry Claudine, aber ich muss ohnehin dagegen ankämpfen, mich nicht in einen Wasserfall zu verwandeln.“  Da mussten beide kurz lachen.

„Schon gut Anna, das verstehe ich doch. Erzähl, was ist passiert?“

„Es ist kaum noch zu ertragen. Stell dir vor, heute sitzen wir im Büro, ich arbeitete gerade an dem neuen Belegungsplan für die Saison, obwohl ich am liebsten sämtlichen Gästen absagen würde. Unvermittelt wendet sich Henning von seinem Schreibtisch ab. Ohne einen vorausgegangen Streit, ohne irgendein Vorkommnis sagt er spontan, er habe mich nie wirklich geliebt. Ich war wie vom Donner gerührt. Da lebst du fünfundzwanzig Jahre mit einem Mann zusammen, gehst mit ihm durch Dick und Dünn, bestehst ohne größere Blessuren die guten, aber auch die schwierigen Zeiten. Und dann erkennt der Kerl plötzlich nach einem viertel Jahrhundert, dass er dich angeblich niemals liebte. Hast du eine Ahnung, wie sich das anfühlt? Fünfundzwanzig Jahre meines Lebens mit einem Mann gelebt zu haben, der einen offenbar niemals liebte? Vielleicht ist ja nicht alles auf die Krankheit abzuwälzen. Ist es nicht möglich, dass er nur jetzt in diesem Zustand die Wahrheit sagt, genau das ausspricht, was ihn ernsthaft  bewegt? Wie bei Betrunkenen und kleinen Kindern, die ja bekanntlich auch ihre Gedanken auf der Zunge tragen?“

„Es tut so schrecklich weh.“

„Ich weiß, es wird dich in deiner derzeitigen Situation wenig trösten. Aber glaub mir bitte, das ist nicht mehr der Mann, mit dem du ein viertel Jahrhundert zusammen lebtest. Ganz sicher nicht. Ich kenne euch nun schon so viele Jahre. Das ist nicht mehr dein Henning, soviel ist sicher. Und ich glaube ganz ehrlich, dass dich dein Henning immer abgöttisch liebte. Auf mich machtet ihr all die Jahre den Eindruck von frisch Verliebten. Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich stets um deinen Henning beneidet habe?“

„Wirklich? Wieso?“

„Denke nur mal an die vielen Rosen, die er dir jeden Sonntag vom Markt mitbrachte. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann Michel mir das letzte Mal Rosen gekauft hat. Das liegt sicherlich mehr als zehn Jahre zurück. Das, was er heute sagt, darfst du nicht überbewerten. Es ist die Krankheit, nicht mehr er selbst.“

„Egal, ich musste die letzten Monate so viele Dramen durchleben, so viel Gemeinheiten schlucken, so viele Erniedrigungen ertragen. Nein, es geht nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr. Meine Nerven liegen inzwischen vollkommen blank. Mir fällt es immer schwerer, seine Spielchen, seine Gemeinheiten, seine Widerwärtigkeiten noch länger zu ertragen. Es muss jetzt etwas geschehen, es muss sich etwas ändern. Entweder ändert sich sein Charakter wieder oder es ändern sich die Gesichter in unserem Haus. So geht es jedenfalls nicht weiter. Sag du mir, was ich tun soll, bitte“, flehte Anna.

„Komm, lass uns zahlen und am Hafen spazieren gehen“, schlug Claudine vor.

Caren Anne Poe – Autorin

Interview mit der Autorin Caren Anne Poe

http://lesen.abs-textandmore.de/2015/05/interview-mit-caren-anne-poe-autorin-des-romans-traurige-gewissheit/

Letzte Woche hat Frau Ann-Bettina Schmitz von der ABS-Lese-Ecke mit mir als Autorin ein Interview geführt. Wer gerne mehr darüber erfahren, das gesamte Interview lesen möchte, kann den oben eingefügten Link anklicken.

Aus dem Interview wird der interessierte Leser auch mehr über meine neuen Projekte erfahren. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, sollte dies per Mail tun: autor@caren-anne-poe.com 

Caren Anne Poe

Meine Erfahrungen auf der Buchmesse Frankfurt 2014

Letztes Jahr war ich auf der Buchmesse, um mich genauestens über den Bereich Selfpublisher zu informieren. Dieses Jahr 2014 habe ich zwei Bücher  vorgestellt. Meinen Roman „Traurige Gewissheit…oder alles nur ein böser Traum“  , sowie meinen Ratgeber Gesundheit  „Polyarthritis Good Bye“

275 x 419200-Polyarthritis

Ich konnte viele interessante Gespräche führen und beobachten, wie oft meine Bücher in die Hände der Messebesucher genommen wurden. Es hatte mich angenehm überrascht, wie groß das Interesse an meinen beiden Büchern war. Seitdem steigen die Verkaufszahlen rapide an. Mein nächster Roman wird eine Persiflage, eine Parodie auf die Ehe von Ehepaaren ab 50.  Dieses Mal wird es viel zum Lachen und Schmunzeln geben.

Was ich allerdings sehr schade fand auf der Buchmesse war, dass man an den Laufbändern wieder einmal NUR Schriftsteller von bekannten Verlagen ausstellte. Da die Selfpublisher-Kaste immer größer wird und mehr und mehr an Bedeutung im Buchmarkt erlangt, hätte es mich gefreut, statt der großflächigen immer wiederkehrenden Darstellungen bereits bekannter Schriftsteller, den Selfpublishern Darstellungsflächen zu gönnen. Zumal die Messe in Frankfurt sich im Vorfeld werblich sehr auf die Selfpublisher Autoren konzentrierte.

Die Messe forderte die Selfpublisher-Autoren auf, sich auf ihrer Internetseite vorzustellen, mit Foto natürlich, unter dem Motto „Wir sind hier“. Doch an den Laufbändern hingen unter dem gleichen Motto wieder mal nur bereits bekannte Autoren von bekannten Verlagen, also reine Verlagsautoren. Das fand ich persönlich sehr schade.

Ich werde in weiteren Beiträgen mehr von der Messe berichten. Ich möchte mich auf diesem Wege jedoch gerne bei meinen treuen Lesern für ihr großes Interesse bedanken.

Eure

Caren Anne Poe

„Traurige Gewissheit – oder alles nur ein böser Traum“

Titel „Traurige Gewissheit – oder alles nur ein böser Traum“ als eBook bei Neobooks – Droemer Knaur Verlag, Bertelsmann,  Buch.de, Amazon, bol.de, Thalia, Hugendubel erschienen.   Seiten 233     ISBN-13 978-3-8476-6449-9    Veröffentlicht am: 05.12.2013   So, es ist also getan. Meine 2. Auflage des ursprünglichen Buchs „You are fired – Ausgedient“ ist unter dem oben genannten Titel erschienen. In Kürze auch als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.

Nun hoffe ich auf möglichst viele Leser und würde mir wünschen, dass meine Autobiografie viele Diskussionen anregen wird. Denn was Anna, die Hauptprotagonistin erlebte, betrifft Hunderttausende von Frauen jährlich. Das Buch ist eine fesselnde Lebensgeschichte, über eine Frau Ende Vierzig, deren Leben von einer Sekunde zur Anderen auf den Kopf gestellt wird. Anna lebt mit ihrer Familie seit Jahren glücklich und zufrieden an der Côte d´Azur, sie betreiben ein Hotel, nachdem sie jahrelang Yachten in Asien bauen ließen. Tatyana, ihre Tochter, entscheidet sich mit vierzehn Jahren auf ein englisches Internat zu gehen, um dort ihre A-Levels zu absolvieren. Doch kaum von England nach Frankreich zurückgekehrt, müssen Anna und Henning feststellen, dass sich ihre Tochter sehr verändert hat. Rücksichts- und auch skrupellos stürzt  sie ihre Eltern in eine tiefe Krise. Eine Katstrophe jagt die Nächste, bis ihre Eltern sich mit ihr in einem Café in Düsseldorf zu einer ernsten Aussprache treffen. Inzwischen ist Tatyana an einer Universität in Düsseldorf eingeschrieben, wo sie nun lebt. Doch Tatyana hat nichts aus der Vergangenheit gelernt. Kurze Zeit später, nachdem es zu einer Auseinandersetzung zwischen Tatyana und ihren Eltern kommt, verschwindet sie spurlos.

Während Anna und Henning sich große Sorgen machen, dass ihre Tochter in die Fänge einer Sekte geraten sein könnte, erkrankt Henning während einer Karibikreise plötzlich schwer.  Henning wird nach Miami geflogen und als sie Wochen später nach Frankreich zurückkehren, hat auch Henning sich sehr verändert. Für Anna beginnt ein Martyrium. Sie muss eine schwere Entscheidung treffen, die ihr Leben ein weiteres Mal vollkommen verändern wird. Eines Tages beginnt sie erneut mit der Suche nach ihrer Tochter. Inzwischen hat sich Google zu einem hervorragenden Helfer entwickelt. Ihre erste Spur führt sie nach Frankreich zurück. Doch diese Spur entpuppt sich als falsch, obwohl alles dafür sprach, dass sie Tatyanan gefunden hatte. Doch am Ende muss sie erkennen, dass es sich bei dieser Tatyana Porter nur um eine beinahe Kopie ihrer Tochter handelte. Eine zweite Spur führt sie letztendlich nach Schottland, wo sie hofft, endlich ihre Tochter wiederzufinden. Doch sie ahnt nicht, welche Abgründe sich dort vor ihr auftun werden……