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Leseprobe

Eine wahre Geschichte – Roman

Ihre Kräfte waren längst aufgezehrt. Denn seit eineinhalb Jahren ging das nun schon so, seit sie zurück waren. Doch sein Zustand, jedenfalls der Geistige, wurde statt besser immer unerträglicher. Es war beinahe unheimlich, wie sehr er sich veränderte, auf einmal jeden verdammten Tag seinem Vater ähnlicher wurde. Henning hatte seinen Vater knapp dreißig Jahre für diese Art mit seinen Mitmenschen umzuspringen gehasst. Ja, er verachtete ihn dafür. Anna kam es so vor, als habe die Krankheit in seinem Gehirn ein vollkommen neues Programm aufgespielt.
Wie in Trance griff sie nach dem Telefon und wählte die Nummer ihrer Freundin. Es dauerte eine ganze Weile, die Anna beinahe marternd lang vorkam, als sie endlich Claudines Stimmer vernahm.

„Hallo Claudine, ich brauche dringend jemanden zum Reden, sonst platze ich. Ich bin so verdammt wütend.“

„Was ist wieder passiert?“

„Das erzähl´ ich dir später. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr. Henning wird immer abartiger und vor allem unberechenbarer.“
Und wieder musste Anna gegen ihre Tränen ankämpfen. Ihre Kehle fühlte sich wie zugeschnürt an, ihr Mund war vollkommen ausgetrocknet.

„Ich brauche unbedingt deinen Rat und jemanden zum Reden. Der Kerl macht mich vollkommen fertig.“

„Reicht es dir, wenn wir uns in einer dreiviertel Stunde im Café Wafou treffen? Ich muss dringend noch ein paar Kunden anrufen, aber dann habe ich Zeit für dich.“

„Merci ma Cheri, du bist ein echter Schatz. Ich gehe schon mal runter in die Stadt. Ich muss hier raus. Mein Gott bin ich froh, dass noch keine Gäste im Hause sind, ich könnte sie jetzt nicht ertragen.“

Claudine war eine gute Freundin in Sainte Maxime, wo Anna und Henning inzwischen ein kleines Hotel betrieben. Ihr Haus lag, wie ja schon erwähnt, auf einem Hügel, mit einem traumhaften Blick auf den Golf von Saint Tropez, auf das offene Meer und natürlich konnte man von ihrem Haus aus direkt zur Stadt Saint Tropez hinüberschauen. Ihnen gegenüber lag die Halbinseln von Saint Tropez, auf der viele Prominente ihre Supervillen besaßen, wie Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Paul Newman, Francois Mitterrand, der Baulöwe Christian Krawinkel, sogar Nina Hagen, einige Sportprofis und natürlich auch die Familie Al Fayed, um nur einige wenige zu nennen. Ihre Gäste saßen damals oft stundenlang mit Ferngläsern bewaffnet auf der Terrasse ihres Hotels und verfolgten die rauschenden Feste. So auch das der Familie Al Fayed, als die beiden frisch Verliebten, Dodi und Diana (Prinzess Di), dort einst mit Dodis Motoryacht vor Anker lagen…..

Weiterer Auszug aus meinem Roman : „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

Clemens Scheiningbreit / Bühne für junge Autoren

Ich habe heute eine Leseprobe meines Buches „Traurige Gewissheit…oder alles nur ein böser Traum“  für diese „Bühne“ eingereicht und bin gespannt, was kommt. Auf seiner Seite war folgendes zu lesen:

Zitat: Text einsenden

Auf scheiningbreit.de werden regelmäßig Texte ambitionierter Schreiber veröffentlicht, um jungen Autoren und ihren Werken eine Bühne zu bieten und dabei eine vielfältige Sammlung für Lesebegeisterte zu schaffen.

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Super! Schicke das gute Stück einfach an clemens(at)scheiningbreit(dot)de, optimalerweise als Word-Dokument. Ich freu mich auf Deine Mail.

Grundsätzliches:

  •  veröffentlicht werden überwiegend Texte, die dem Bereich der Prosa oder der Lyrik zugeordnet werden können und in deutscher Sprache verfasst wurden
  •  es gibt keine Vorgaben hinsichtlich der Länge, des Genres, oder der Thematik des Textes
  • die Veröffentlichung von Leseproben aus eigenen Werken ist sehr gerne möglich (bitte kompletten Titel des Werkes angeben)
  • ich behalte mir das Recht vor, Texte aus inhaltlichen oder qualitativen Gründen nicht zu veröffentlichen
  • die Rechte an den Texten/Kurzgeschichten liegen auch nach der Veröffentlichung auf scheiningbreit.de bei den jeweiligen Autoren.   Zitat Ende.

Ich wünsche allen Indie Autoren viel Erfolg.

Eure

Caren Anne Poe