Interessante Berichte und Artikel *meine eigenen Bücher*News

Manuskripte

Vorsicht Autorenausschreibungen

Eine Autorenausschreibung jagt die nächste. 

Aber Vorsicht, nicht jedes Angebot dient auch dem Autor selbst, der sein Manuskript in fremde Hände gibt. 

Millionen neuer Autoren wollen mit dem Bücherschreiben groß rauskommen oder ihren Lebensunterhalt verdienen.Einen Verleger zu finden ist und bleibt der Jackpot im Buchbereich. Ich hatte ja bereits letztes Jahr einmal über Plagiatsprobleme hier in meinem Blog geschrieben. Da hatte eine australische Firma, die ähnlich wie Amazon arbeitet, mein Buch zum dreifachen Preis angeboten, auf eigene Rechnung natürlich, behauptet, sie hätten die alleinigen Rechte an meinem Buch. Ich habe dann mit einer Anzeige bei den australischen Authorities gedroht, wenn mein Buch nicht sofort, unverzüglich von ihrer Verkaufsseite verschwindet. Eine Woche später war es gelöscht. 

Doch gehe ich persönlich davon aus, dass sicher Millionen von Büchern kopiert und in anderen Ländern auf eigene Rechnung vermarktet werden, ohne dass der Autor es merkt, ohne dass er auch nur einen Penny davon sieht. Im Grunde muss man seine Titel regelmäßig im Internet abfragen, um zu sehen, wer sein/e Werk/e anbietet und ob man davon profitiert. 

Ein anderes Problem, dass ich vermehrt sehe, ist, dass immer mehr andere Autoren, kleine Organisationen Autorenausschreibungen anbieten, mit dem Ziel, eventuell einen Preis zu gewinnen und/oder einen Verleger. Doch auch hier ist inzwischen Vorsicht geboten. Ich glaube nämlich, dass das die beste Möglichkeit ist, sich Ideen eines Buches und den Inhalt stehlen zu können. Ich persönlich nehme an keinen Ausschreibungen, die nicht von einem namhaften Verlag ausgerufen werden, mehr Teil. Ich habe da inzwischen ein sehr ungutes Gefühlt, zumal die Berichte von Plagiatsvorwürfen sich häufen.

Denn auch Autoren, denen es selbst an Ideen für ein gutes Buch fehlt, entwickeln derzeit eine enorme Kreativität, um an den Stoff anderer Autoren heranzukommen. Darum vermeide ich alles heute, was einem Plagiatsversuch Vorschub leisten könnte.

Und Vorsicht, wenn Sie als Autor den Stoff eines erfolgreichen Buches nehmen und ihn leicht verändert wiedergeben wollen, z.B. gerade historische Bücher sind derzeit ein Trend. Das kann ins Auge gehen, wenn Ihnen der Verlag auf die Schliche kommt.

Das Leben selbst schreibt die unglaublichsten Geschichten, dass es eigentlich niemandem an Stoff zum Schreiben mangeln sollte. Meine Bücher sind bis jetzt alles wahre Geschichten, die nur ich erzählen kann.

 Gesundheitsratgeber, Hundegeschichten, Roman

Meine bisherigen Bücher

Werbung-Trilogie-1

Meine erste Trilogie über das Leben des Thomas Perhagen

 

 

 

 

 

 

Eure

Caren Anne Poe

 

 

 

Indieautoren – Selbstlektorat

Ich war geschockt, als eine Freundin, ehemalige Deutschlehrerin, mich nochmals auf Fehler in meinem Manuskript aufmerksam machte. Ich dachte, Himmel, das kann einfach nicht möglich sein. Ich habe es mindestens 100 x gelesen, geändert, Absätze gestrichen, neue eingefügt und immer wieder komplett gelesen. Und doch, es waren noch Fehler vorhanden. Wie ist so etwas möglich?, fragte ich mich. Aber die Antwort ist so simple wie logisch. Man liest seinen eigenen Text so oft, dass man ihn beinahe auswendig kennt und überfliegt beim Lesen die Fehler.

Ich denke, das ist ein sehr verbeitetes Phänomen bei Indieautoren. Denn beim Lesen von Manuskripten anderer Autoren fand ich auch eine ganze Reihe von Fehlern, die mir sofort ins Auge stachen.  Man erkennt offenbar nur schwerlich seine eigenen Fehler. Darum wäre es eigentlich eine prima Idee, wenn Indieautoren sich gegenseitig mehr unterstützen würden, sich gegenseitig ihre Manuskripte lesen ließen.

Ich hoffe aber, dass es dieses Mal wirklich das allerletzte Mal sein wird, mein Buch neu zu laden.

In diesem Sinne an alle Indieautoren, lasst andere Eure Bücher korrigieren.

Eure

Caren Anne Poe