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Neobooks

Honorar für Self-Publisher geringer

ePubli zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar aus.

Die Verringerung der Auszahlungen beträgt etwa 20 Prozent.

Die Plattform ePubli für Self-Publisher zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar. In der Pressemitteilung des Anbieters versucht man es ein wenig zu verklausulieren, in dem nicht von einer Herabsetzung der eBook-Honorare spricht, sondern von einer Umstellung ihres Honorarmodells. Zukünftig erhält der Autor statt der bisher 60 Prozent vom Netto-Verkaufspreis, nun 70 Prozent vom Netto-Erlös. Damit wird praktisch eine Verringerung der Auszahlungen um etwa 20 Prozent erzielt.  Kostet ein eBook zum Beispiel 2,99 Euro, so erhält der Autor ab diesem Jahr statt 1,50 Euro nur noch 1,17 Euro.

Der Grund könnte sein, dass ePubli und Neobooks seit einiger Zeit beide zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe gehören. Somit könnte ePubli  in Zukunft wahrscheinlich eher auf das Print-on-Demand-Geschäft geschoben werden, während Neobooks weiterhin im eBook-Bereich aktiver sein wird. Die Honorarumstellung dürfte ePubli weniger attraktiv als Distributor machen.  

Alle wollen immer mehr von der Arbeit der Autoren profitieren. Auch bei Amazon habe ich festgestellt, dass die Druckkosten erheblich angehoben wurden und eigentlich kaum noch etwas für den Autor übrig bleibt, wenn man das gedruckte Buch dort verkauft. Aber leider ist Amazon der größte Distributor am Markt für Selbstverleger. Und immer mehr Menschen kaufen bei Amazon. Wie auch in anderen Branchen, ist der Hersteller der am schlechtesten Bezahlte. Wenn der Buchhandel endlich aufwachen würde, könnte sich das ändern.

 

Twentysix-Random House – Neue Chance für Selpublisher?

Random House springt auf Zug der Selfpublisher auf

Twentysix heißt die neue Plattform für Self-Publisher, mit der Random House in dieses Marktsegment einsteigt.

Im boersenblatt – Portal der Buchbranche, fand ich einen interessanten Artikel für uns Selfpublisher. Random House springt nun auch auf den Zug der Plattformen für Selfpublisher auf. Wird damit zum Konkurrenten für Neobooks, Xinxii, Amazon & Co. Der Start des Selfpublisher-Portals „Twentysix“ war am 14. Oktober 2015 gestartet. Es soll eine Kooperation zwischen der Verlagsgruppe Random House und BoD (Books on Demand) sein. Mit dieser neuen Plattform soll sich die Chance für uns Selfpublisher erhöhen, eventuell von der Verlagsgruppe Random House entdeckt zu werden. Naja, warten wir das mal ab. Dieses Versprechen kenne ich von Neobooks seit knapp 3 Jahren. Bisher wurden meine vier Bücher nicht einmal zur Kenntnis genommen. Uns Selfpublishern macht man den Mund wässrig mit dem Versprechen, dass die Lektoren der Verlagsgruppe die Aktivitäten der Selfpublisher auf der Plattform verfolgen, um somit potenzielle neue Sterne am Autorenhimmel zu entdecken. Und natürlich gibt es auch hier eine Jury aus Lektoren, Marketing- und Vertriebsservices, die regelmäßig Nominierungen für ein exklusives Autoren-Coaching, für einen exklusiven Verlagsservice, die Produktion von Buchtrailern oder andere Werbemaßnahmen vergeben. Das Ziel sei die Förderung aufstrebender Autoren. Zitat: „Unsere Lektoratskollegen freuen sich auf die Möglichkeit, bei Twentysix zukünftig noch zielgerichteter nach neuen Autorentalenten Ausschau zu halten, um diese im Idealfall für das eigene Verlagsprogramm gewinnen zu können“, so Matthias Aichele, Leiter Unternehmensentwicklung der Verlagsgruppe Random House. Nach der Startphase will man weitere Serviceangebote rund um die Erstellung, die Gestaltung und Vermarktung der Titel anbieten. Eine wirklich gute Idee, finde ich. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD meint dazu, das Twentysix das ideale Angebot für Selfpublisher biete, die an einer Anbindung an einen Verlag interessiert seien. Ich werde es ausprobieren. Ich bin mal gespannt, was bei ihnen anders läuft, als bei Neobooks. Caren Anne Poe – Autorin  

Mein eBook „Polyarthritis Good Bye“ wieder online !

Polyarthritis Good Bye

Es war eine harte und lange Geburt, meinen überarbeiteten Gesundheitsratgeber „Polyarthritis Good Bye“  erneut bei Neobooks zu platzieren.  Denn seit der Umstellung auf eine neue Software, gab es in der Vergangenheit eine Menge Probleme, sowohl bei Neobooks, als auch bei Tolino, da beide Distributoren die gleiche Software benutzen. Obwohl wir auch Calibre nutzen, um Word Dateien umzuwandeln, wurde unser EPub weder bei Neobooks, noch bei Tolino in irgendeiner Form akzeptiert.

Ich musste zwischendurch meinen Computer verlassen und auf der Terrasse nach Luft schnappen, sonst hätte ich für meinen unschuldigen Computer keine Garantie des Überlebens mehr übernehmen wollen. Ich bin fast wahnsinnig geworden. Doch Jennie von Neobooks schrieb dann heute Morgen, alle meine Daten seien gut angekommen, obwohl ich im Frontend sie nicht als bestätigt sehen konnte, im Gegenteil. Denn das neue System forderte mich nach Betätigung speichern und weiter jedes Mal auf, ALLE Daten einzugeben, als seien sie nie vorhanden gewesen. Neobooks hat das denn im Backend erledigt, wie auch immer. Auf jeden Fall klappte am Ende nach viermaligem Versuch sogar noch das „jetzt veröffentlichen.“ DANKE Neobooks. Wollte heute schon zu BookRix wechseln. Dann kam auch bei Neobooks die Erlösung. Da ich schon etwa seit Beginn ihrer Plattform bei ihnen unterwegs bin, der Support wirklich kundenorientiert ist, trotz meiner frechen Mails, bleibe ich nun doch erst einmal Neobooks treu. Eure Caren

„Irgendwann erschlag ich ihn!“

„Irgendwann erschlag ich ihn! Oder ertränke ihn im Pool. Oder gebe ihm eine Portion Arsen in sein Essen. Sein Verhalten ist kaum noch zu ertragen. Er macht mich krank und fertig.“ Wieder rang sie nach Luft, während ihr gesamter Körper bebte.

„Nun beruhige dich doch erst einmal wieder.“

Claudine zog Anna voller Mitleid in ihre Arme, um sie zu trösten. Doch dadurch steuerte Anna geradewegs auf einen Weinkrampf zu, weshalb sie sie abwehrte. Sie musste sich unbedingt zuerst alles von der Seele reden, andernfalls drohte sie daran zu ersticken.

„Sorry Claudine, aber ich muss ohnehin dagegen ankämpfen, mich nicht in einen Wasserfall zu verwandeln.“  Da mussten beide kurz lachen.

„Schon gut Anna, das verstehe ich doch. Erzähl, was ist passiert?“

„Es ist kaum noch zu ertragen. Stell dir vor, heute sitzen wir im Büro, ich arbeitete gerade an dem neuen Belegungsplan für die Saison, obwohl ich am liebsten sämtlichen Gästen absagen würde. Unvermittelt wendet sich Henning von seinem Schreibtisch ab. Ohne einen vorausgegangen Streit, ohne irgendein Vorkommnis sagt er spontan, er habe mich nie wirklich geliebt. Ich war wie vom Donner gerührt. Da lebst du fünfundzwanzig Jahre mit einem Mann zusammen, gehst mit ihm durch Dick und Dünn, bestehst ohne größere Blessuren die guten, aber auch die schwierigen Zeiten. Und dann erkennt der Kerl plötzlich nach einem viertel Jahrhundert, dass er dich angeblich niemals liebte. Hast du eine Ahnung, wie sich das anfühlt? Fünfundzwanzig Jahre meines Lebens mit einem Mann gelebt zu haben, der einen offenbar niemals liebte? Vielleicht ist ja nicht alles auf die Krankheit abzuwälzen. Ist es nicht möglich, dass er nur jetzt in diesem Zustand die Wahrheit sagt, genau das ausspricht, was ihn ernsthaft  bewegt? Wie bei Betrunkenen und kleinen Kindern, die ja bekanntlich auch ihre Gedanken auf der Zunge tragen?“

„Es tut so schrecklich weh.“

„Ich weiß, es wird dich in deiner derzeitigen Situation wenig trösten. Aber glaub mir bitte, das ist nicht mehr der Mann, mit dem du ein viertel Jahrhundert zusammen lebtest. Ganz sicher nicht. Ich kenne euch nun schon so viele Jahre. Das ist nicht mehr dein Henning, soviel ist sicher. Und ich glaube ganz ehrlich, dass dich dein Henning immer abgöttisch liebte. Auf mich machtet ihr all die Jahre den Eindruck von frisch Verliebten. Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich stets um deinen Henning beneidet habe?“

„Wirklich? Wieso?“

„Denke nur mal an die vielen Rosen, die er dir jeden Sonntag vom Markt mitbrachte. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann Michel mir das letzte Mal Rosen gekauft hat. Das liegt sicherlich mehr als zehn Jahre zurück. Das, was er heute sagt, darfst du nicht überbewerten. Es ist die Krankheit, nicht mehr er selbst.“

„Egal, ich musste die letzten Monate so viele Dramen durchleben, so viel Gemeinheiten schlucken, so viele Erniedrigungen ertragen. Nein, es geht nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr. Meine Nerven liegen inzwischen vollkommen blank. Mir fällt es immer schwerer, seine Spielchen, seine Gemeinheiten, seine Widerwärtigkeiten noch länger zu ertragen. Es muss jetzt etwas geschehen, es muss sich etwas ändern. Entweder ändert sich sein Charakter wieder oder es ändern sich die Gesichter in unserem Haus. So geht es jedenfalls nicht weiter. Sag du mir, was ich tun soll, bitte“, flehte Anna.

„Komm, lass uns zahlen und am Hafen spazieren gehen“, schlug Claudine vor.

Caren Anne Poe – Autorin

Kann Krankheit einen Menschen um 180° verändern?

Weiterer Auszug aus meinen spannenden biografischen Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

„Oh verdammt, wie ich das alles inzwischen hasse“, fluchte sie auf dem Weg zur Haustür laut vor sich hin.

Erleichterung. Aufatmen. Da war Gott Lob weit und breit nichts von ihm zu sehen, noch zu hören. Nichts war zu hören, außer dem Rauschen der Pinien, dem fröhlichen Rufen einiger Turteltauben und dem Hupen ihrer Nachbarin, die gerade mit ihrem Jeep freundlich grüßend vom Kindergarten zurückkam. Ihre kleine dreijährige Tochter saß im Fond des Wagens und winkte Anna freudig mit ihrer kleinen Hand zu.

Sein BMW war nirgends auszumachen. Er war offenbar wirklich weggefahren. Erleichtert atmete Anna auf. Ob unsere Nachbarin weiß, was sich bei uns abspielt? überlegte sie kurz, während sie ihr freundlich zurückwinkend nachsah, als ihr Jeep sich die steile Auffahrt zu ihrem Haus hinaufquälte. Die Auffahrt ihrer Nachbarin war so steil, dass, falls es jemals schneien sollte, sie keine Chance hätte, mit irgendeinem Fahrzeug zu ihrem Haus zu gelangen. Wahrscheinlich nicht einmal mit ihrem Jeep.

Schnell begab sich Anna zurück ins Haus und rannte die eine Etage hinunter zum Büro. Ihr Haus verlief über drei Etagen. Im Untergeschoss befanden sich die Gästezimmer, die Küche, das Esszimmer und der große Salon. Von allen Etagen und Zimmern schaute man aufs offene Meer und nach Saint Tropez hinüber. Die Privaträume, sowie eine große Bibliothek und das Büro befanden sich auf der ersten Etage.

Nun durfte sie keine Zeit verlieren. So eine Chance, so eine gute Gelegenheit, mal einen Blick in Hennings Computer zu werfen, würde sich sicher sobald nicht wieder ergeben. Denn seit sie aus Miami zurück waren, tat er immer sehr geheimnisvoll damit. Oft fragte sich Anna verwundert, was er wohl vor ihr zu verbergen suchte. Denn normalerweise ließ er ihn auch niemals alleine zurück, nicht ohne ihn zuvor herunterzufahren. Deshalb war ihr nicht ganz wohl bei dem Gedanken, an seinen Computer zu gehen. Es bestand immer noch die Gefahr, dass es gar kein Zufall war, sondern wieder nur eine seiner perfiden Aktionen in einem seiner bösen Spielchen.

Sicherheitshalber lauschte Anna noch einmal ins Haus hinein, hielt den Atem an und wartete einen weiteren Moment. Doch da bewegte sich nichts im Haus. Schnell machte sie sich über seinen Computer her. Adrenalin durchströmte ihren Körper, ihr Herz hämmerte wie wild und ihre Hände zitterten vor Erregung. Sie mochte sich seine Reaktion gar nicht erst vorstellen, sollte er sie hier an seinem neuerlichen Heiligtum erwischen.

Caren Anne Poe – Autorin

Kann ein Schlaganfall den Charakter ändern?

Weiterer Auszug aus meinem Buch „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum“

„Henning, was ist los? Wieso schaust du mich so komisch an. Was ist bloß los mit dir? Was hab´ ich dir eigentlich getan, dass du mich plötzlich so hasst? Starr mich bitte nicht so an, du machst mir echt Angst.“

Doch Anna ahnte irgendwie schon, dass er genau das damit bezweckte. Dass er gerade dabei war, irgendeinen neuen Giftpfeil auf seiner Zunge bereitzulegen, um ihn ihr entgegenzuschleudern. Sie schaute in seine früher so sanft wirkenden hellblauen Augen. Doch jetzt, in diesem Moment, da wirkten sie eher wie die Augen eines Raubvogels. Mit weit geöffneten Pupillen und einem starrem Blick fixierte er sie, ohne zu antworten. Er starrte sie nur kaltherzig an und schwieg weiter. Anna lief ein kalter Schauer über den Rücken.

Sie spürte jetzt, wie sie sein Blick regelrecht durchbohrte. Ihre Magenwände krampften sich zusammen und Anna wusste sofort, es war wieder soweit. Was hat er dieses Mal vor? Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, als Henning endlich antwortete. Neuerdings liebte er es, Spannung zu erzeugen, geheimnisvoll zu wirken, sie ratlos zu machen. Doch auch dieses Mal war es natürlich nichts Freundliches, was er ihr zu sagen hatte. Er wollte ihr nur den nächsten Tiefschlag versetzen. Es nahm einfach kein Ende mehr. Noch immer war sein Blick fest auf ihre Augen gerichtet. Mit hassverzehrter Stimme und in einem extrem scharfen Tonfall begann er seine Rede: „Weißt du eigentlich, dass ich dich nie geliebt habe?“

Während er mit einem angewiderten Gesichtsausdruck zu ihr sprach, machte er eine abschätzige Handbewegung. Anna spürte augenblicklich, wie sich ihr Puls beschleunigte. Ein unangenehmer Stich jagte durch ihr Herz.

„Ja, ich bin mir heute sogar ganz sicher, dass ich dich nie wirklich liebte. Das ist mir jetzt klar geworden, sonnenklar. Wie konnte ich nur all die Jahre so blind gewesen sein.“

„Willst du mir damit sagen, dass du mir in all den Jahren, in denen wir uns mit großer Zärtlichkeit und Leidenschaft liebten, uns oft stundenlang aneinander kuschelten, nur etwas vorgemacht haben willst? Das du in Wirklichkeit nie etwas für mich empfunden hast, das alles nur Theater war. Alles nur eine einzige Lebenslüge? Ist es das, was du mir damit sagen willst?“ fragte Anna entsetzlich geschockt. Ihre Stimme begann zu vibrieren, sie schien ihr beinahe zu versagen, obwohl sie sich immer wieder, und immer wieder schwor, sich nicht mehr von ihm provozieren zu lassen. Doch das hier, das ging an die Substanz. In seiner maliziösen Stimme schwang jetzt Trotzigkeit mit.

„Wieso denn Lebenslüge? Wie du weißt, hatte ich ja jetzt genügend Zeit gründlich darüber nachzudenken, mir Klarheit über uns zu verschaffen. Und nun teile ich dir lediglich das Ergebnis meiner Überlegungen mit. Ich denke nämlich, du solltest es wissen. Es ist doch nur fair, dass ich es dir offen sage.“

Wie eine Trotzburg saß er mit verschränkten Armen nun vor ihr. Selbstgefällig lehnte er sich zurück, streckte salopp und entspannt seine langen Beine vor ihr aus und schmunzelte sie kampfeslustig an.

Caren Anne Poe – Autorin

Wutausbrüche, Wesensveränderung

Nun steigerten sich jedoch seine Wutausbrüche von Tag zu Tag und sein Zorn richtete sich nicht nur auf alles, was nicht gleich nach seinem Willen ging, sondern auch gegen seine eigene Frau. Jeden Tag ein bisschen mehr. Einmal sagte Anna zu ihm: „Manchmal denke ich, es stinkt dir einfach nur, dass nicht ich den Schlaganfall bekam statt deiner Wenigkeit. Oder machst du mich irgendwie für deinen Schlaganfall verantwortlich?“ fragte sie ihn, als er sie erneut wie ein altes Waschweib grundlos beschimpfte.
Obwohl sie ihn nur trösten wollte, als sie sagte, „du musst dir einfach mehr Zeit geben, etwas mehr Geduld haben, dann wird alles bald wieder so sein, wie zuvor.“
Doch er lachte nur verächtlich und antwortete wütend mit einem durch und durch hasserfüllten Gesichtsausdruck, „genau, du hast Recht, wenn du einen Schlaganfall bekommen hättest, ich hätte dich nicht so im Stich gelassen. Das hätte ich nie von dir gedacht, nie. Das nach all den Jahren, die wir verheiratet sind. Aber wie es scheint, habe ich deinen wahren Charakter nie wirklich begriffen, du alte Schlampe.“
Anna erstarrte vor Schreck. Wie vom Blitz getroffen stand sie vor ihm, ihr blieb die Spucke weg. Ihre Knie wurden weich. Sie fühlte sich wie auf den Kopf geschlagen.

„Wie um alles in der Welt kommst du auf diesen Unsinn? Ich habe dich niemals im Stich gelassen. Im Gegenteil. Was hab´ ich nicht alles unternommen, um dein Leben zu retten. Wie kannst du nur so von mir denken und mich als Schlampe bezeichnen? Unglaublich!“

„Ach, jetzt willst du mir wohl einreden, dass ich nicht mehr richtig ticke, du denkst wohl, ich erinnere mich nicht mehr. Aber ich erinnere mich nur zu genau, dass du mich meistens alleine gelassen hast. Du hast dich einen Dreck um mich gekümmert, einen Dreck!“ schrie er jetzt wie von Sinnen.
Anna stand nur noch geschockt vor ihm. Sie spürte, dass Henning kurz davor war, wieder einer seiner totalen Ausraster zu bekommen.

Auszug aus meinem Roman nach einer wahren Geschichte: „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

Was tun gegen Arthritis-Polyarthritis? Immuntherapien?

Neue Immuntherapien

versprechen große zukünftige Erfolge in der Behandlung von Krebs- MS, Leukämie, wie auch bei den Autoimmunerkrankungen. Die Mediziner arbeiten schon lange an der Erforschung von Methoden, das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen Krebszellen und andere Krankheiten einzusetzen. Denn das Immunsystem könne manche Tumorarten besser erkennen, als andere, berichtete Dr. Jäger des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ). Insbesondere für Patienten mit dem schwarzen Hautkrebs würden derzeit spezielle immunologische Therapien entwickelt. Ein junger Patient mit Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium, eigentlich nicht mehr als heilbar eingestuft, konnte nach einer langen Odyssee letztendlich seit Juni 2014 an einer Studie mit immunologischer Therapie im Heidelberger Krebszentrum teilnehmen. Heute geht es ihm wieder gut.
Bei anderen Krebsarten, wie Dickdarmkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs war man hingegen bisher weniger erfolgreich bei der Therapie mit dem körpereigenen Immunsystem. Doch es wird zurzeit weltweit an immunologischen Therapien geforscht. Die erste wissenschaftliche Top Entdeckung im Bereich der Immuntherapie, wurde nach Einschätzung des Fachmagazins „Science“ im Jahre 2013 gemacht. Bei Lungenkrebs und Hautkrebs sind heute schon beachtliche Erfolge mit der Immuntherapie zu erzielen. Leider stehen derzeit noch nicht allen Patienten diese Möglichkeiten zur Verfügung. Aber wie können wir selbst unser Immunsystem unterstützen?

Doch immer mehr Erfolge werden weltweit bereits mit der Manipulation des eigenen Immunsystems erzielt.
http://www.amazon.de/Polyarthritis-Good-Bye-andere-Ratgeber/dp/3000463879/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1421865449&sr=1-1&keywords=Polyarthritis+Good+bye 

Vitamine-350

Neues für Selfpublisher – Checkliste vor endgültiger Veröffentlichung

Bevor man sein Werk endgültig für die Veröffentlichung freigibt, also auf „veröffentlichen“ klickt, sollte man noch einmal ein paar Nächte darüber schlafen, auch wenn es in den Fingern juckt, dann nach ein paar Tagen sein Werk nochmals lesen.

Als ich meinen ersten Roman Traurige Gewissheit … oder alles nur ein böser Traum“, der ursprünglich „You are fired“ hieß, endlich nach unzähligen Verbesserungen und Änderungen für fertig hielt, hatte ich es sehr eilig, es bei Neobooks als eBook und bei Amazon als Taschenbuch hochzuladen. Ein Fehler. Aber bekanntlich wird man ja aus Fehlern klug. Bei mir hat es jedoch noch eine Weile gedauert, bis sich auch bei mir die Klugheit einstellte, keine Schnellschlüsse mehr zu machen.

Natürlich ist man sehr gespannt, wie sein erstes Werk bei den Lesern ankommt. Aber wer es zu früh, vielleicht noch mit einigen Fehlern, stilistisch auch noch nicht ausgegoren, einer breiten Öffentlichkeit vorstellt, kann schnell sein blaues Wunder erleben.  Ich hatte mir für meinen ersten Roman einen Titel gewählt, den ich besonders toll fand und auch meine Probeleser begeisterte. Doch dann hatte ich irgendwann mein gedrucktes Buch in Händen und sofort stachen mir, trotz vieler Probeleserinnen, noch Fehler sofort ins Auge. Ich hatte mein Manuskript vor der Veröffentlichung ausgedruckt und komplett zum 100dersten gelesen, aber dennoch waren Fehler drin. Als ich auf meiner Couch saß und in meinem von CreateSpace aus Amerika gelieferten Roman las, wurde mir heiß und mulmig. WIE, fragte ich mich, war das möglich? Wie konnten da immer noch so viele Fehler drinnen sein?

Die Antwort ist so einfach wie normal. Als Autor kennt man seinen Text beinahe auswendig, so oft hat man ihn schon gelesen, korrigiert, geändert. So liest man am Ende das richtige Wort, obwohl es auf dem Papier fehlerhaft ist. Man überliest seine Fehler schlichtweg. Allgemein wird einem Autor geraten, sich einen Lektor zu suchen, sein Buch in ein Lektorat zu geben, wo eben nicht nur Rechtschreibfehler gefunden und ausgemerzt, sondern auch stilistische Verbesserungen vorgenommen werden.  Alles schön und gut, doch das ist teuer. Sicherlich ist ein Lektorat für viele neue Autoren, die sich mit dem Schreiben ein zweites Standbein schaffen möchten, oft nicht bezahlbar.

Ich habe meinen Roman also noch einmal komplett überarbeitet und vieles wieder gestrichen und geändert. Dann hatte ich ein Coverbild, dass ich Jahre zuvor bereits von einer amerikanischen Fotoseite herunterlud, vorsichtshalber nochmals überprüft. Und meine innere Stimme hatte recht. Plötzlich sollte das Bild, dass Jahre zuvor als kostenlos und frei verwendbar galt, jedes Jahr eine neue Lizenzgebühr kosten. Also musste ich mein Cover umstellen. Da mein Buch eine eigene ISBN Nummer besaß, war das nicht mehr so einfach möglich. Aber mit einem neuen Cover durfte ich nun auch meinen Titel nicht mehr verwenden. Es musste nicht nur eine neue ISBN Nummer gekauft werden, sondern ein neues Cover gestaltet und ein neuer Titel gefunden werden.

Wenn dann endlich alles geschafft ist, das Buch endlich wieder auf dem Markt ist, geht die eigentliche Arbeit erst los. Denn um sein Buch im Markt bekannt zu machen, muss man sehr fleißig sein und extrem viel Zeit investieren. Eigentlich ist das ein Fulltimejob, will man mit seinem Buch wirklich erfolgreich werden. Der Autor sollte in allen möglichen Sozialnetzen, Werbeplattformen, bei Lesungen, wie Lovelybooks etc. zu finden sein. Ein eigener Blog ist ebenfalls empfehlenswert, eine eigene Homepage, Pressemitteilungen verfassen und versenden und vieles mehr ist von großer Wichtigkeit.

Und wer ein anständiges EBook erstellen will, dass auf allen gängigen Lesegeräten auch lesbar ist, sollte mit einer minimalen Formatierung in Word arbeiten. Es gibt eine Seite, wo das Manuskript getestet werden kann, ob es für ein epub Format geeignet ist oder ob noch zu viele Fehler in der Formatierung zu finden sind. Meine Erfahrung mit Neobooks war nervtötend, weil das System meine Worddatei nie richtig lesen konnte. Meine Kapitel wurden nicht erkannt und mein Buch sah schrecklich zerpflückt aus. Wir haben das Calibre-Programm, mit dem wir nun unsere eigenen epub, rtf, mobi etc. Formate erstellen können. Doch dieses Gratisprogramm erkennt leider auch nicht alle Formatierungsfehler. Heute benutze ich Jutoh-Programm, um mein Manuskript auf epub-Tauglichkeit zu überprüfen und es dann umzuformatieren.

Will man sein Buch in den örtlichen Handel bringen, muss es im VLB gelistet sein, sonst geht gar nichts und man muss den Großhandel dazwischenschalten. Man kann es auch lassen und 6000 Buchhandlungen abklappern, um sein Buch dort vorzustellen. Man wird ein Vermögen an Reisekosten benötigen und etwa zehn Jahre brauchen, um das zu schaffen. Ohne das Barsortiment wollen viele Buchhandlungen die Bücher der Selfpublisher nicht aufnehmen. Wenn es beim Großhandel gelistet ist, nimmt er es auch auf Lager. Die Bedingungen sind allerdings nicht ganz einfach. Der Buchhandel will morgen das bestellte Buch für seine Kunden erhalten wollen. Und das geht nur mit dem Vertrieb des Großhandels.

In Kürze mehr zum Thema Selfpublishing, den Vertrieb und das Marketing

Eure Caren Anne Poe

 

 

 

eBook-Distributoren und 70% bis 90% vom Nettoerlös verdienen

Was sind heute die besten Möglichkeiten, sein eigenes Buch zu vermarkten?

Die Antwort darauf ist nicht leicht und es drängen immer mehr Anbieter auf diesen stark wachsenden Markt der Selfpublisher.

Ein neuer Distributor, namens Narcissus aus Italien ist auf diesen Markt aufgesprungen und beliefert nun auch alle wichtigen deutschen eBook-Läden. Sie locken mit interessanten Honoraren. Die ISBN ist kostenlos, wie bei einigen anderen auch, aber der Nettoerlös für Autoren hebt sich von anderen Distributoren ab. Sie zahlen  90 %, während die meisten anderen 60 % bis 70 % bezahlen.  Trotzdem ist der Autor völlig frei, welche eBook-Läden er durch Narcissus beliefern lassen will und welche er selbst bestücken möchte. Letzteres lohnt sich, denn 100 Prozent vom Netto sind eben mehr als 90 Prozent. Aber Vorsicht: Ich habe gelesen, dass Newsletter und Antworten auf Probleme offenbar nur in Italienisch erfolgen. Wer spricht schon Italienisch. Auf Nachfrage übersetzen sie es ins Englische. Englisch ist also erforderlich.

Welche Distributoren sind die größten im Markt. Der Größte überhaupt ist nach wie vor Amazon mit seinem KDP.  Mit Amazon Create Space  und Kindle hat ein Autor die Möglichkeit, nicht nur ein eBook, sondern auch das eigene gedruckte Buch verkaufen zu können. Doch für den eBookmarkt, ist Bewegung gekommen. Viele große namhafte Verlage bieten ebenfalls selbst Selfpublishern eine Plattform für eBooks an. Zu den größten Plattformen zählen heute: Neobooks, die zu Droemer Knaur gehören, Bookrix, Xinxii und Epubli. Wobei Epubli nicht kostenlos ist, was mich persönlich sehr verwundert, jedoch mit höheren Honoraren lockt. Man kann ja wählen. Bookbaby ist ebenfalls ein Anbieter für eBooks, allerdings mit Sitz in den USA, also nicht so gut für den deutschsprachigen Raum geeignet. Obwohl Amazon und KDP auch aus den USA kommen.

Mein Roman „Traurige Gewissheit …oder alles nur ein böser Traum“, ist bereits bei Amazon als Taschenbuch erschienen und als ebook durch den Distributor  Neobooks (Droemer Knaur) in allen gängigen eBookshops erhältlich. Viele Distributoren bieten ihren Autoren eine kostenlose ISBN für das eBook an, wie auch der italienische Distributor.

Caren Anna Poe