Interessante Berichte und Artikel *meine eigenen Bücher*News

Roman

RAUBKOPIEN von Büchern – neue Einnahmequelle einer Branchenmafia

Wer glaubt, Raubkopien sei nur ein Problem der Musikbranche, der irrt sich gewaltig.

Neue Einnahmequelle einer gigantischen Branchenmafia – Raubkopien mit angeblichen Gebrauchtbüchern

Der Klau geistigen Eigentums mit Raubkopien ist ein Milliardengeschäft. Es nimmt auch in Deutschland inzwischen Ausmaße an, die eigentlich schon lange nicht mehr akzeptabel sind. Doch was macht die Politik? Wie immer. NICHTS!! Sie steckt den Kopf in den Sand und tut so, als gäbe es dieses Problem nicht. 

Wie in vielen anderen Bereichen wie Versicherungen, Gesundheit, Bankenwesen etc., ist der Geschädigte immer der Dumme. Warum? Weil in Deutschland die Beweislast beim Geschädigten liegt, anstatt bei den Tätern, bei den Betrügern, bei den Verursachern einer Sache. In meinen Augen ein total krankes Rechtssystem, dass eigentlich den Namen Recht nicht mehr verdient. Jede Woche sehen wir bei Frontal21, oder den Reportern, oder WISO, oder Zoom, oder, oder Fälle von solch gigantischen Betrügereien, die alle ungestraft bleiben, weil es den Geschädigten, wie auch in der Buchbranche, einfach unmöglich gemacht wird, die Beweise beizubringen.

Ein Autor, ein Selbstverleger, ein Verlag, ein Agent hat wohl kaum die Möglichkeit, von den massenhaften Anbietern geklautem geistigem Eigentum die Herausgabe ihrer Lieferquellen zu verlangen, was FALSCH ist!

Wenn massenhaft nicht nur eBooks kopiert und auf eigene Rechnung (Betrug) weiterverkauft werden, wenn sogar Bücher nachgedruckt werden, um sie dann über namhafte Shops als gebrauchte Bücher zu verkaufen, die dann als brandneue Bücher ausgeliefert werden, hat das mafiose Strukturen. Und was macht die Politik? Schafft sie etwa Fakten, damit die Geschädigten mit einem einfachen oder eingeschriebenen Brief die Nennung der Buchquelle verlangen können? Wo hat der Anbieter der gebrauchten Bücher das jeweilige Buch her? Wer hat es ihnen geliefert? Ich sage persönlich, NIEMAND, nach meiner bisherigen Erfahrung.

Ich suche ständig das Internet nach meinen Büchern ab. So schrieb ich hier in meinem Blog am 29. Mai 2015 bereits einmal einen Artikel über Raubkopien und wie ich es schaffte, meinen Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“ von der Seite eines Shops, ähnlich wie Amazon, in Australien und Neuseeland gelöscht zu bekommen. Offenbar sind dort die Staatsanwaltschaften nicht so zimperlich, denn alleine meine Androhung, sie anzuzeigen, zeigte rasche Wirkung. Und hierzulande??? Im Eldorado der Kriminellen, würden sich die Leute totlachen und es würde zu einer Mammutaufgabe werden, alle zu verfolgen.

Aber ich frage mich, WIESO die Buchbranche es einfach geschehen lässt. Wieso tut man sich nicht zusammen und attackiert gemeinsam diese Betrüger. Gemeinsam wäre man stark, als Einzelkämpfer in Deutschland steht man allenfalls im strömenden Regen.

Caren Anne Poe

Chiccos abenteuerliche Reisen

Meine Hundegeschichte „Chiccos abenteuerliche Reisen“ ist gerade erschienen, kann in jeder Buchhandlung bestellt werden, natürlich auch als eBook und über Amazon. 

chicco- Kopie

Chiccos abenteuerliche Reisen

Ich habe zum ersten Mal Twentysix-Random House ausprobiert. Twentysix ist eine neue Plattform für Selfpublisher, die zu Random-House gehört, die zusammen mit BoD die Bücher auch über den örtlichen Buchhandel vertreibt. Somit wird das Buch von ihnen im VLB Verlag geführt und zwei Exemplare des neuen Taschenbuchs gehen an die beiden Staatsbibliotheken. Für uns Selfpublisher bedeutet das eine enorme Erleichterung. Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie sich das Büchlein verkaufen lässt, wie oft es auch über den örtlichen Buchhandel verkauft wird. Ob sich das lohnt.

Chicco ist ein kleiner Maltesermischling, der von seinen Leuten während einer Urlaubsreise in Spanien einfach an einer Autobahnraststätte zurückgelassen wird. Verzweifelt rennt er am Autobahnrand seinen Leuten hinterher und bald schon erlebt er seine ersten spannenden Abenteuer, als er erschöpft in einem Wald Schutz sucht. Ein Schuss fällt und eine aggressiv bellende Hundemeute kommt direkt auf ihn zu. Die Hunde nehmen seine Fährte auf. Bedrohlich kommen sie mit fletschenden Zähne näher. Chicco sieht sein Ende kommen. Blut trieft aus dem Maul des Anführers. Chicco schließt die Augen, denn er will dem Tod nicht auch noch in die Augen schauen müssen.

Doch die Jagdhunde haben eine Aufgabe zu erfüllen. Aber sie warnen ihn vor den Menschen hier und dass es für ihn besser sei, die Wildnis zukünftig zu meiden. Man würde mit streunenden Hunden kurzen Prozess machen, wobei sich der Anführer demonstrativ nach dem abgeschossenen Vogel umdrehte, den er kurz zuvor noch im Maul trug. Und nun beginnt Chiccos sehr abenteuerliche Reise in eine ungewisse Zukunft.

„Chiccos abenteuerliche Reise“ ist eine Buchneuerscheinung und meine Buchempfehlung für jeden Tierfreund, der gerne Hundegeschichten liest.

Caren Anne Poe

 

ZDF-Zoom über die Macht von Amazon

Interessanter Bericht bei ZDF-Zoom über die Macht von Amazon

Woran kann es liegen, wenn ein Buch alle Kriterien eines Bestsellers erfüllt und trotzdem bei Amazon nicht die entsprechenden Verkaufszahlen erreicht? Machtmissbrauch? 

Am 17.6.2015 sah ich einen sehr interessanten Bericht im ZDF Zoom über Amazon, der mich noch nachdenklicher machte. Am 29. Mai 2015 schrieb ich hier in meinem Blog bereits einen Artikel über Raubkopien der Bücher von Selfpublishern. Denn ich hatte festgestellt, dass ein anderer großer Shop in Australien, offenbar Partner von Amazon, mein Buch als gedrucktes Buch zu einem utopischen Preis anbot, mit dem Hinweis, man habe die Exklusivrechte. Ich habe bei Amazon unverzüglich auf die extended distribution verzichtet, da ich den Shop unter diesen Partnern vermutete.

Woran liegt es, wenn ein Buch alle Kriterien für einen Bestseller erfüllt und trotzdem nicht die gewünschten Verkaufszahlen erreicht? 

Dann nahm ich Kontakt mit einem anderen Distributor auf, um die Frage zu stellen, wie man normalerweise seine Verkäufe als Selfpublisher überhaupt kontrollieren könne. Und ich stellte die Frage, wie kann ich mich als Selfpublisher überhaupt gegen Betrug wehren. Zum Beispiel, wenn Amazon & Co von den Büchern der Selfpublisher nur jedes 2. oder 3. verkaufte Buch nicht abrechnen würde, sprechen wir hier nicht von Peanuts, sondern über Milliarden Einnahmen, OHNE einen Handschlag dafür tun zu müssen. Die Arbeit haben ja schon die Selfpublisher geleistet. Ich wundere mich nämlich über meine Verkaufszahlen. Bei Zig Millionen Lesern, scheint es beinahe unwahrscheinlich, dass ein interessanter Roman Titel: „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum„, zumal nach einer wahren Begebenheit geschrieben, mit einem Cover, das bei Testlesern sehr gut ankommt, sowie bei Lesern, mit denen ich in Kontakt treten kann, viel Lob erfährt, nicht monatlich mindestens einige tausend Bücher den Leser erreichen? Woran liegt es also?

Am Buch kann es eigentlich, nach meinen bisherigen Erfahrungen nicht liegen. Berichte, wie der von ZDFzoom verschlimmern meine Ängste. Denn welche Kontrollmechanismen stehen uns denn zur Verfügung? Erhalten wir genaue Details über die Verkäufe? Wer kontrolliert die Großen? Nach meiner Frage nach Kontrolle, sagte man mir, Amazon sei so unendlich groß, dass sie das gar nicht nötig hätten. Dann frage ich mich, wieso sie dann ihre eigenen Händler offensichtlich, wie bei ZDF Zoom gezeigt, ruinieren müssen.

Ein altes Sprichwort sagt, Geld verdirbt den Charakter. Wenn es um ein Milliardengeschäft ohne jegliche Arbeit oder eigenes Investment geht? Ist das nicht verlockend? Außerdem würden diese Verkaufsplattformen von den Steuerbehörden genauestens kontrolliert. Wie viele Bücher sind versendet worden und wie viel abgerechnet. OK.  ABER wie sieht es mit den eBooks aus. Mit einer speziellen Software kann man hier eine genaue Kontrolle sicher ausschließen. Ich glaube persönlich nicht, dass sich das von Dritten kontrollieren lässt. Wir müssen uns auf Gedeih und Verderb auf die Ehrlichkeit unserer Partner verlassen und das in einer Zeit wie heute. Bereitet mir echte Kopfschmerzen. Ich habe noch geschäftsmäßig gelernt „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Caren  

Kann Krankheit einen Menschen um 180° verändern?

Weiterer Auszug aus meinen spannenden biografischen Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

„Oh verdammt, wie ich das alles inzwischen hasse“, fluchte sie auf dem Weg zur Haustür laut vor sich hin.

Erleichterung. Aufatmen. Da war Gott Lob weit und breit nichts von ihm zu sehen, noch zu hören. Nichts war zu hören, außer dem Rauschen der Pinien, dem fröhlichen Rufen einiger Turteltauben und dem Hupen ihrer Nachbarin, die gerade mit ihrem Jeep freundlich grüßend vom Kindergarten zurückkam. Ihre kleine dreijährige Tochter saß im Fond des Wagens und winkte Anna freudig mit ihrer kleinen Hand zu.

Sein BMW war nirgends auszumachen. Er war offenbar wirklich weggefahren. Erleichtert atmete Anna auf. Ob unsere Nachbarin weiß, was sich bei uns abspielt? überlegte sie kurz, während sie ihr freundlich zurückwinkend nachsah, als ihr Jeep sich die steile Auffahrt zu ihrem Haus hinaufquälte. Die Auffahrt ihrer Nachbarin war so steil, dass, falls es jemals schneien sollte, sie keine Chance hätte, mit irgendeinem Fahrzeug zu ihrem Haus zu gelangen. Wahrscheinlich nicht einmal mit ihrem Jeep.

Schnell begab sich Anna zurück ins Haus und rannte die eine Etage hinunter zum Büro. Ihr Haus verlief über drei Etagen. Im Untergeschoss befanden sich die Gästezimmer, die Küche, das Esszimmer und der große Salon. Von allen Etagen und Zimmern schaute man aufs offene Meer und nach Saint Tropez hinüber. Die Privaträume, sowie eine große Bibliothek und das Büro befanden sich auf der ersten Etage.

Nun durfte sie keine Zeit verlieren. So eine Chance, so eine gute Gelegenheit, mal einen Blick in Hennings Computer zu werfen, würde sich sicher sobald nicht wieder ergeben. Denn seit sie aus Miami zurück waren, tat er immer sehr geheimnisvoll damit. Oft fragte sich Anna verwundert, was er wohl vor ihr zu verbergen suchte. Denn normalerweise ließ er ihn auch niemals alleine zurück, nicht ohne ihn zuvor herunterzufahren. Deshalb war ihr nicht ganz wohl bei dem Gedanken, an seinen Computer zu gehen. Es bestand immer noch die Gefahr, dass es gar kein Zufall war, sondern wieder nur eine seiner perfiden Aktionen in einem seiner bösen Spielchen.

Sicherheitshalber lauschte Anna noch einmal ins Haus hinein, hielt den Atem an und wartete einen weiteren Moment. Doch da bewegte sich nichts im Haus. Schnell machte sie sich über seinen Computer her. Adrenalin durchströmte ihren Körper, ihr Herz hämmerte wie wild und ihre Hände zitterten vor Erregung. Sie mochte sich seine Reaktion gar nicht erst vorstellen, sollte er sie hier an seinem neuerlichen Heiligtum erwischen.

Caren Anne Poe – Autorin

Kann ein Schlaganfall den Charakter ändern?

Weiterer Auszug aus meinem Buch „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum“

„Henning, was ist los? Wieso schaust du mich so komisch an. Was ist bloß los mit dir? Was hab´ ich dir eigentlich getan, dass du mich plötzlich so hasst? Starr mich bitte nicht so an, du machst mir echt Angst.“

Doch Anna ahnte irgendwie schon, dass er genau das damit bezweckte. Dass er gerade dabei war, irgendeinen neuen Giftpfeil auf seiner Zunge bereitzulegen, um ihn ihr entgegenzuschleudern. Sie schaute in seine früher so sanft wirkenden hellblauen Augen. Doch jetzt, in diesem Moment, da wirkten sie eher wie die Augen eines Raubvogels. Mit weit geöffneten Pupillen und einem starrem Blick fixierte er sie, ohne zu antworten. Er starrte sie nur kaltherzig an und schwieg weiter. Anna lief ein kalter Schauer über den Rücken.

Sie spürte jetzt, wie sie sein Blick regelrecht durchbohrte. Ihre Magenwände krampften sich zusammen und Anna wusste sofort, es war wieder soweit. Was hat er dieses Mal vor? Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, als Henning endlich antwortete. Neuerdings liebte er es, Spannung zu erzeugen, geheimnisvoll zu wirken, sie ratlos zu machen. Doch auch dieses Mal war es natürlich nichts Freundliches, was er ihr zu sagen hatte. Er wollte ihr nur den nächsten Tiefschlag versetzen. Es nahm einfach kein Ende mehr. Noch immer war sein Blick fest auf ihre Augen gerichtet. Mit hassverzehrter Stimme und in einem extrem scharfen Tonfall begann er seine Rede: „Weißt du eigentlich, dass ich dich nie geliebt habe?“

Während er mit einem angewiderten Gesichtsausdruck zu ihr sprach, machte er eine abschätzige Handbewegung. Anna spürte augenblicklich, wie sich ihr Puls beschleunigte. Ein unangenehmer Stich jagte durch ihr Herz.

„Ja, ich bin mir heute sogar ganz sicher, dass ich dich nie wirklich liebte. Das ist mir jetzt klar geworden, sonnenklar. Wie konnte ich nur all die Jahre so blind gewesen sein.“

„Willst du mir damit sagen, dass du mir in all den Jahren, in denen wir uns mit großer Zärtlichkeit und Leidenschaft liebten, uns oft stundenlang aneinander kuschelten, nur etwas vorgemacht haben willst? Das du in Wirklichkeit nie etwas für mich empfunden hast, das alles nur Theater war. Alles nur eine einzige Lebenslüge? Ist es das, was du mir damit sagen willst?“ fragte Anna entsetzlich geschockt. Ihre Stimme begann zu vibrieren, sie schien ihr beinahe zu versagen, obwohl sie sich immer wieder, und immer wieder schwor, sich nicht mehr von ihm provozieren zu lassen. Doch das hier, das ging an die Substanz. In seiner maliziösen Stimme schwang jetzt Trotzigkeit mit.

„Wieso denn Lebenslüge? Wie du weißt, hatte ich ja jetzt genügend Zeit gründlich darüber nachzudenken, mir Klarheit über uns zu verschaffen. Und nun teile ich dir lediglich das Ergebnis meiner Überlegungen mit. Ich denke nämlich, du solltest es wissen. Es ist doch nur fair, dass ich es dir offen sage.“

Wie eine Trotzburg saß er mit verschränkten Armen nun vor ihr. Selbstgefällig lehnte er sich zurück, streckte salopp und entspannt seine langen Beine vor ihr aus und schmunzelte sie kampfeslustig an.

Caren Anne Poe – Autorin

Eine wahre Geschichte – Roman

Ihre Kräfte waren längst aufgezehrt. Denn seit eineinhalb Jahren ging das nun schon so, seit sie zurück waren. Doch sein Zustand, jedenfalls der Geistige, wurde statt besser immer unerträglicher. Es war beinahe unheimlich, wie sehr er sich veränderte, auf einmal jeden verdammten Tag seinem Vater ähnlicher wurde. Henning hatte seinen Vater knapp dreißig Jahre für diese Art mit seinen Mitmenschen umzuspringen gehasst. Ja, er verachtete ihn dafür. Anna kam es so vor, als habe die Krankheit in seinem Gehirn ein vollkommen neues Programm aufgespielt.
Wie in Trance griff sie nach dem Telefon und wählte die Nummer ihrer Freundin. Es dauerte eine ganze Weile, die Anna beinahe marternd lang vorkam, als sie endlich Claudines Stimmer vernahm.

„Hallo Claudine, ich brauche dringend jemanden zum Reden, sonst platze ich. Ich bin so verdammt wütend.“

„Was ist wieder passiert?“

„Das erzähl´ ich dir später. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr. Henning wird immer abartiger und vor allem unberechenbarer.“
Und wieder musste Anna gegen ihre Tränen ankämpfen. Ihre Kehle fühlte sich wie zugeschnürt an, ihr Mund war vollkommen ausgetrocknet.

„Ich brauche unbedingt deinen Rat und jemanden zum Reden. Der Kerl macht mich vollkommen fertig.“

„Reicht es dir, wenn wir uns in einer dreiviertel Stunde im Café Wafou treffen? Ich muss dringend noch ein paar Kunden anrufen, aber dann habe ich Zeit für dich.“

„Merci ma Cheri, du bist ein echter Schatz. Ich gehe schon mal runter in die Stadt. Ich muss hier raus. Mein Gott bin ich froh, dass noch keine Gäste im Hause sind, ich könnte sie jetzt nicht ertragen.“

Claudine war eine gute Freundin in Sainte Maxime, wo Anna und Henning inzwischen ein kleines Hotel betrieben. Ihr Haus lag, wie ja schon erwähnt, auf einem Hügel, mit einem traumhaften Blick auf den Golf von Saint Tropez, auf das offene Meer und natürlich konnte man von ihrem Haus aus direkt zur Stadt Saint Tropez hinüberschauen. Ihnen gegenüber lag die Halbinseln von Saint Tropez, auf der viele Prominente ihre Supervillen besaßen, wie Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Paul Newman, Francois Mitterrand, der Baulöwe Christian Krawinkel, sogar Nina Hagen, einige Sportprofis und natürlich auch die Familie Al Fayed, um nur einige wenige zu nennen. Ihre Gäste saßen damals oft stundenlang mit Ferngläsern bewaffnet auf der Terrasse ihres Hotels und verfolgten die rauschenden Feste. So auch das der Familie Al Fayed, als die beiden frisch Verliebten, Dodi und Diana (Prinzess Di), dort einst mit Dodis Motoryacht vor Anker lagen…..

Weiterer Auszug aus meinem Roman : „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“

Nach einer wahren Begebenheit

AUSZUG AUS MEINEM ROMAN

Wie eine Trotzburg saß er mit verschränkten Armen nun vor ihr. Selbstgefällig lehnte er sich zurück, streckte salopp entspannt seine langen Beine vor ihr aus und schmunzelte sie kampfeslustig an.

„Macht es Spaß?“

„Was? Was meinst du?“ fragte er scheinheilig, wobei er schadenfroh und spöttisch vor sich hin lächelte.

„Macht es Spaß, mich ständig zu schockieren, mir ständig irgendwelche Gemeinheiten an den Kopf zu werfen?“

„Was kann ich dafür, wenn du Fakten nicht akzeptieren kannst. Und Fakt ist nun einmal, dass ich jetzt weiß, dass ich dich nie liebte. Ich frage mich sowieso schon länger, wieso mir das erst jetzt klar wurde.“

„Du bist so wunderbar gemein. Du scheinst dir richtig gut in deiner neuen Rolle eines zweiten J.R. Ewing zu gefallen. Ist es nicht so?“

„Wenn du meinst, dass ich nur eine Rolle spiele, muss ich dich enttäuschen.“

„Aber wenn du glaubst, dass du der Einzige hier bist, der sich seit geraumer Zeit allerlei Fragen stellt, dann muss ich dich ebenso enttäuschen.  Denn auch ich stelle mir seit einigen Wochen einige Fragen.“

„So, na dann mal raus mit der Sprache. Wenn wir schon dabei sind, uns gegenseitig Klarheit zu verschaffen, dann leg mal los. Nur keine falsche Scheu. Sag schon, worüber denkst du angeblich schon lange nach?“
Eigentlich hatte Anna sich geschworen, egal wie gemein er auch zu ihr sein würde, so etwas niemals auszusprechen. Niemals so tief zuzuschlagen. Sich niemals auf sein Niveau zu begeben. Doch das Fass des Unerträglichen war inzwischen mehr als voll bei ihr.

Ein kleiner Auszug aus dem Roman: „Traurige Gewissheit … oder ist alles nur ein böser Traum?“

 

Interview mit der Autorin Caren Anne Poe

http://lesen.abs-textandmore.de/2015/05/interview-mit-caren-anne-poe-autorin-des-romans-traurige-gewissheit/

Letzte Woche hat Frau Ann-Bettina Schmitz von der ABS-Lese-Ecke mit mir als Autorin ein Interview geführt. Wer gerne mehr darüber erfahren, das gesamte Interview lesen möchte, kann den oben eingefügten Link anklicken.

Aus dem Interview wird der interessierte Leser auch mehr über meine neuen Projekte erfahren. Wer mit mir in Kontakt treten möchte, sollte dies per Mail tun: autor@caren-anne-poe.com 

Caren Anne Poe

Die neuen Bestseller 2015

Der Schicksalsroman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“, nach einer wahren Begebenheit, hat alles, was ein Buch haben muss, um zum Bestseller zu werden. Spannend, fesselnd, mitreißend. Man durchlebt spannende und fesselnde Momente, genau wie eine bezaubernde Liebesgeschichte, dann wieder Spannung und die Dramen, die diese Geschichte begleiten. Nicht genug damit, dass sich Annas Ehemann nach einem viertel Jahrhundert und nach einer schweren Erkrankung psychisch komplett verändert, von einem Gut-Menschen zum Böse-Menschen wird, Annas harmonische und glückliche Beziehung zu Henning in einen tiefen Abgrund stürzt, dann kommt es auch noch zum Zerwürfnis mit ihrem einzigen Kind, ihrer Tochter Tatyana.

Dieser Roman, diese Geschichte, die eigentlich die Geschichte der Autorin ist, nimmt die Leser mit auf eine Reise, die alle Facetten des Lebens aufzeigt. Von einer Liebesgeschichte, wo die Liebe wie ein Blitz einschlägt, von abenteuerlichen und fantastischen Reisen, von Überfällen der Polizei mitten in der Nacht, von Morddrohungen und zerstörten Autos, von beruflichen Erfolgen, die Bekanntschaften einiger Prominenter, dem freudigen Ereignis, endlich ein Kind zu bekommen, bis hin zu dem Moment, wo ihre wunderbare Liebe, ihr bis dato aufregendes, aber gleichzeitig wundervolles Leben an der Côte d´Azur wie nach einem Erdbeben zerstört in Scherben vor ihr liegt. Als ob das noch nicht Unglück genug wäre, entwickelt sich ihr einziges Kind, ihre Tochter Tatyana zu ihrem ärgsten Feind.

Dieser biografische Roman beschreibt schonungslos, wie brutal nicht nur das Schicksal, das Leben sein kann, sondern auch das eigene Kind. Man kann kaum glauben, wie grausam die eigenen Kinder werden können.

Das Buch hat meines Erachtens alles, um auf den Bestsellerlisten zu landen.

Ich wünsche es der Autorin.

Veronique Verhusen – Journalistin

 

Wenn Kinder zum größten Feind der Eltern werden

Meine Buchempfehlung !  Der Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“ ist nach einer wahren Begebenheit entstanden. Die Dialoge wurden größtenteils genauso geführt, wie sie in diesem wunderbaren, ehrlichen und mitreißenden Roman beschrieben werden. Denn dieser Roman entstand mit Hilfe von Tagebüchern, Briefen und Berichten, die während der dramatischen Entwicklungen entstanden.

Heute ist das Problem mit Kindern, die sich wie „les Enfants terribles“ ihren Eltern gegenüber verhalten sehr verbreitet. Liegt es daran, das wir unsere Kinder heute zu sehr verwöhnen, dass es ihnen zu gut geht? Sie zu wenig Disziplin lernen? Zu wenig Moral beigebracht bekommen? Das man ihnen heute nicht mehr zeigt, was Respekt bedeutet? Woran liegt es also, dass so viele Jugendliche entgleiten, zu abartigen Monstern mutieren?

Insbesondere Töchter geraten mit den Müttern immer öfter in einen ernsten Konflikt, werden extrem schwierig und aggressiv, wenn sie in die Pubertät kommen, bis zur gegenseitigen Funkstille. Heute erlauben sich Töchter Dinge zu tun, Dinge zu sagen, die ihre Elterngeneration sich niemals erlaubt hätten.

Der Roman enthüllt tiefste Abgründe der Tochter Tatyana zu ihrer Mutter Anna. Anna geht durch die Hölle, bis sie sich entschließt, keine Tochter mehr zu haben. Dann hat Anna auch noch mit der Krankheit und Wesensveränderung ihres Mannes zu kämpfen. Sie gerät in einen Strudel, aus dem es scheinbar kein Entrinnen mehr gibt. Wird Anna es schaffen, ein neues Leben zu beginnen?

Ein sehr lesenswerter und aufwühlender Roman.

Ein Artikel von KH. Derhake