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Schriftsteller

Haftbefehl „eindeutig rechtsmissbräuchlich“ Erdogans langer Arm

Sofortige Freilassung des deutsch/türkischen Schriftstellers Dogan Akhanli gefordert!

Er wurde von spanischer Polizei in seinem Haus in Granada offenbar rechtswidrig verhaftet!

WOHIN führt der Islamismus in der EU? Wie weit darf Erdogan gehen? Wie lange kann Erdogan noch sein Unwesen treiben? 

Es ist erschreckend, wie einige europäische Länder offensichtlich gerne den verlängerten Arm Erdogans spielen wollen. Sehr erschreckend. 

Zitat aus WAZ Artikel vom 19-08-2017

„Der türkischstämmige Schriftsteller Dogan Akhanli ist am Samstag auf Betreiben der Türkei in Spanien festgenommen worden. Sein deutscher Anwalt Ilias Uyar sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass die spanische Polizei Akhanli in seinem Urlaubsdomizil in Granada festgenommen habe. Gegen seinen Mandanten habe ein Dringlichkeitsvermerk der internationalen Polizeibehörde Interpol vorgelegen.“

Und noch mehr erschreckend ist die Tatsache, dass weder die deutsche Botschaft, noch sein Rechtsanwalt Zugang zu ihm bekommen haben. WAS beginnt in Spanien?

Wie kann ein europäisches Land, dass so unbeschreiblich viel Geld aus der EU erhält, sich so verhalten? Wenn es Polen und Ungarn machen, ist schlimm genug. ABER SPANIEN? Wie kann überhaupt ein europäisches Land einen europäischen Staatsbürger nur auf Betreiben eines offensichtlichen Despoten verhaften, ihn als Schriftsteller wie einen Schwerverbrecher behandeln? Was wird in Brüssel gegen diesen ungeheuerlichen Vorgang unternommen? Wie weit lässt man diesen Erdogan denn noch gehen?

Wann wird man Erdogan endlich einmal die rote Karte zeigen? Das ist m.E. lange schon überfällig. Urlauber sollten das Land in Zukunft zu 100% meiden, auch wenn man ihnen dort 4 Wochen All Inklusiv zum Nulltarif anbieten würde. Denn mit jedem Euro, der in die Türkei fließt, stärkt man diesem Mann seinen Rücken. Und DAS sollte niemand wollen. Mir tun selbstverständlich ALLE Geschäftsleute in der Türkei leid. Aber zu viele haben ihn gewählt. Die Zeche zahlen wie immer dann alle.

Zitat weiter aus WAZ Artikel vom 19-08-2017

„Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck bezeichnete den Haftbefehl als „eindeutig rechtsmissbräuchlich“. „Die Festnahme zeigt den Versuch Erdogans, seine Macht über die Grenzen seines Landes hinaus auszudehnen, seine Kritiker einzuschüchtern und weltweit gegen sie vorzugehen“, sagte er. „

Und recht hat er!    Erdogan ist m.E. mindestens so gefährlich wie Trump. Nur hier verstehe ich die EU überhaupt nicht mehr. Immer geht es offensichtlich NUR ums Geld. Um Geschäftemacherei einiger weniger, unter dem dann Tausende von Unschuldigen leiden müssen. Geld vernichtet immer wieder Moral, Anstand, Gerechtigkeit, Rücksicht, Fairness und eine vernünftige Politik für ALLE!!!!

Caren A. Poe

Meine Erfahrungen auf der Buchmesse Frankfurt 2014

Letztes Jahr war ich auf der Buchmesse, um mich genauestens über den Bereich Selfpublisher zu informieren. Dieses Jahr 2014 habe ich zwei Bücher  vorgestellt. Meinen Roman „Traurige Gewissheit…oder alles nur ein böser Traum“  , sowie meinen Ratgeber Gesundheit  „Polyarthritis Good Bye“

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Ich konnte viele interessante Gespräche führen und beobachten, wie oft meine Bücher in die Hände der Messebesucher genommen wurden. Es hatte mich angenehm überrascht, wie groß das Interesse an meinen beiden Büchern war. Seitdem steigen die Verkaufszahlen rapide an. Mein nächster Roman wird eine Persiflage, eine Parodie auf die Ehe von Ehepaaren ab 50.  Dieses Mal wird es viel zum Lachen und Schmunzeln geben.

Was ich allerdings sehr schade fand auf der Buchmesse war, dass man an den Laufbändern wieder einmal NUR Schriftsteller von bekannten Verlagen ausstellte. Da die Selfpublisher-Kaste immer größer wird und mehr und mehr an Bedeutung im Buchmarkt erlangt, hätte es mich gefreut, statt der großflächigen immer wiederkehrenden Darstellungen bereits bekannter Schriftsteller, den Selfpublishern Darstellungsflächen zu gönnen. Zumal die Messe in Frankfurt sich im Vorfeld werblich sehr auf die Selfpublisher Autoren konzentrierte.

Die Messe forderte die Selfpublisher-Autoren auf, sich auf ihrer Internetseite vorzustellen, mit Foto natürlich, unter dem Motto „Wir sind hier“. Doch an den Laufbändern hingen unter dem gleichen Motto wieder mal nur bereits bekannte Autoren von bekannten Verlagen, also reine Verlagsautoren. Das fand ich persönlich sehr schade.

Ich werde in weiteren Beiträgen mehr von der Messe berichten. Ich möchte mich auf diesem Wege jedoch gerne bei meinen treuen Lesern für ihr großes Interesse bedanken.

Eure

Caren Anne Poe

Wieso findet man keine e-Books auf Bestsellerlisten?

In einem Interview von 100-beste-bestseller-buecher.de mit der Qindie Gründerin, Verlegerin und selbst Schriftstellerin Susanne Gerdom, wieso keine E-Books in der Spiegelbestsellerliste auftauchen, war die Antwort ganz simpel. Denn diese und ähnliche Listen speisen sich über die Verkaufszahlen des stationären Buchhandels. Und hier zählen nur Bücher mit Hardcover. Offenbar erfanden die Verlage deshalb die Hybridform der Klappenbroschur, um so nun auch mit Taschenbuchneuerscheinungen „listenwürdig“ zu werden.

Susanne Gerdom sagte, sie persönlich habe keine Ahnung, warum die klassischen Medien alles ignorieren, was nicht per Publikumsverlag in die Welt gelangt. Sie fragt sich, ob es vielleicht an der Denkfaulheit und Bequemlichkeit der Medien liegen kann?  Sie sagte: Zitat: „Was nicht bei Holtzbrinck, Random House, Bertelsmann, Bonnier erschienen ist, kann nicht gut sein“?  Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all dem plus der Tatsache, dass Entwicklungen der letzten Jahre, gerade was die elektronischen Medien angeht, schlicht verschlafen werden. Zitat Ende.

Aber ich denke, das wird sich bald ändern müssen. Denn nun plant Amazon auch als Verleger in Deutschland Fuß zu fassen und da die meisten neuen Autoren bereits mit Amazon verbandelt sind, wird sich zeigen, inwieweit es für uns Selfpublisher von Vorteil oder Nachteil werden wird. Im Moment ist Amazon & Co ein Segen für alle Indiautoren, denn ohne diese Plattformen würden viele gute Bücher niemals den Leser erreichen können.

Caren Anne Poe