Interessante Berichte und Artikel *meine eigenen Bücher*News

Traurige Gewissheit …oder alles nur

Werbemöglichkeiten für Selfpublisher/Indieautoren

Millionen Bücher von Selfpublishern suchen ihre Leser.

Aber wo findet man sie. Wo findet der Leser mein Buch?

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern für kostenlose oder teure Werbeaktionen. Kostenlos manchmal vollkommen ohne Haken, manchmal im Kleingedruckten mit irgendwelchen Hintergedanken. Manchmal für kleines Geld, manchmal viel zu teuer ohne großen Effekt. Oft klingt alles so perfekt, aber am Ende wollen ALLE nur eines, unser Geld. Klar, wir wollen auch alle verdienen. Nur wenn es großartig heißt, kostenlose Werbung hier und ich dann den Link öffne und nur ein weiteres Mal auf einer Seite lande, die viel verspricht, zuviel kostet und wenig hält, dann stinkt es mir irgendwann gewaltig. Auf der Seite www.ebokks.de stieß ich unlängst auf den Hinweis „Kostenlose Werbeaktionen für Autoren“, aber schon der erste Link zeigt: „aber nicht kostenlos“. Nun gut, die Preise sind überschaubar, wenn es denn was bringt. Doch wer besucht diese Seite? Nur Autoren oder auch Leser, woran ich meine Zweifel hege. Die Seite xtme.de hat zwar ein gutes Ranking bei Google, aber bringt mir das Leser? Ebookninja.de Hier kann man seine eBook-Werbeaktionen bekannt geben, wenn man z.B. bei Amazon eine Sonderpreisaktion gestartet hat. Das scheint wirklich gratis zu sein, die Bannerwerbung, die mit Amazon verlinkt ist, kostet jedoch 15 € pro Woche. Ob das was bringt? Bei ebook-kaufen.com  habe ich gerade meinen biografischen Roman „Traurige Gewissheit..oder ist alles nur ein böser Traum“  mit einem Aktionspreis von 2,99 € statt der üblichen 4,99€ vom 14.11.2015 bis 29.11.2015 gemeldet. Leider kann ich nicht sehen, ob es dort erscheint oder nicht.  Die meisten Seiten, die ich fand, um meine Bücher einer großen Leserschar vorstellen zu können, treffen fast ausschließlich auf andere Autoren, die selbst ihre Bücher an den Leser bringen wollen. Wo sind also die Seiten, die wirkliche Leser erreichen? Den größten Erfolg habe ich nach wie vor mit meinen eigenen Seiten, meinem Blog, meiner Homepage, meinem eBookshop www.easybay-web.com die ich bewerbe und natürlich über die Social networks wie facebook & Co. Sollte sich das ändern, werde ich es sofort posten. Eure Caren Anne Poe      

Literatur-Lesen-Bestseller

Ich frage mich, was sind literarische Werke?

Was macht ein literarisches Werk aus?

Und was macht sie zu Bestsellern?

Unserer bekanntester Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki definierte es einst in einem Interview mit dem Spiegel, Ausgabe 25/2001,  folgendermaßen: Zitat: „Literatur muss Spaß machen. Sie soll den Menschen Freude, Vergnügen und Spaß bereiten und sogar Glück.“ Und genau das sollen auch meine Bücher dem Leser schenken. Freude, Vergnügen und Spaß beim Lesen dieser fesselnden Romane, die bisher alle biografisch entstanden sind. Ich habe immer sehr gerne Biografien gelesen, auch von nicht bekannten Menschen. Gerade diese Biografien haben mich immer sehr angesprochen, weil sie meistens authentischer und ehrlicher geschrieben wurden. Und was machen Bücher zu Bestsellern? Auch diese Frage habe ich hier in meinem Blog bereits einmal gestellt. Denn nach wie vor fasziniert mich, dass Bücher oft zu Bestsellern werden, die es eigentlich nicht Wert sind. Viele Bücher von Autoren, die noch nie auf Bestsellerlisten standen, haben hingegen oft tausende, abertausende von begeisterten Lesern erreicht, weil sie fantastische, fesselnde und spannende Storys bieten. Aber letztendlich entscheiden wir Leser über den Erfolg eines Buches, nicht irgendwelche Bestsellerlisten! Und darum möchte ich hier noch einmal auf folgende Bücher hinweisen, deren Inhalte auf wahren Begebenheiten beruhen: 1. Roman:                    „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“   ebook  € 4,99 2. Die Trilogie:            „Nur wahre Engel leben ewig“  Band 1 Roman                           eBook € 4,49 3. Trilogie Band 2:     „Country of Utopia“ Roman                                                           eBook € 4,49 4. Ein wichtiger Gesundheitsratgeber für Patienten mit der Autoimmunerkrankung Polyarthritis: „Polyarthritis Good Bye“                                                                                                 eBook € 7,99 Ich wünsche allen Lesern weiterhin einen herrlichen Sommer mit entspannten, aber fesselnden Lesestunden.

Werbung-Trilogie-1          Cover 1                  chicco-2 Kopie

Caren Anne Poe  

ZDF-Zoom über die Macht von Amazon

Interessanter Bericht bei ZDF-Zoom über die Macht von Amazon

Woran kann es liegen, wenn ein Buch alle Kriterien eines Bestsellers erfüllt und trotzdem bei Amazon nicht die entsprechenden Verkaufszahlen erreicht? Machtmissbrauch? 

Am 17.6.2015 sah ich einen sehr interessanten Bericht im ZDF Zoom über Amazon, der mich noch nachdenklicher machte. Am 29. Mai 2015 schrieb ich hier in meinem Blog bereits einen Artikel über Raubkopien der Bücher von Selfpublishern. Denn ich hatte festgestellt, dass ein anderer großer Shop in Australien, offenbar Partner von Amazon, mein Buch als gedrucktes Buch zu einem utopischen Preis anbot, mit dem Hinweis, man habe die Exklusivrechte. Ich habe bei Amazon unverzüglich auf die extended distribution verzichtet, da ich den Shop unter diesen Partnern vermutete.

Woran liegt es, wenn ein Buch alle Kriterien für einen Bestseller erfüllt und trotzdem nicht die gewünschten Verkaufszahlen erreicht? 

Dann nahm ich Kontakt mit einem anderen Distributor auf, um die Frage zu stellen, wie man normalerweise seine Verkäufe als Selfpublisher überhaupt kontrollieren könne. Und ich stellte die Frage, wie kann ich mich als Selfpublisher überhaupt gegen Betrug wehren. Zum Beispiel, wenn Amazon & Co von den Büchern der Selfpublisher nur jedes 2. oder 3. verkaufte Buch nicht abrechnen würde, sprechen wir hier nicht von Peanuts, sondern über Milliarden Einnahmen, OHNE einen Handschlag dafür tun zu müssen. Die Arbeit haben ja schon die Selfpublisher geleistet. Ich wundere mich nämlich über meine Verkaufszahlen. Bei Zig Millionen Lesern, scheint es beinahe unwahrscheinlich, dass ein interessanter Roman Titel: „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum„, zumal nach einer wahren Begebenheit geschrieben, mit einem Cover, das bei Testlesern sehr gut ankommt, sowie bei Lesern, mit denen ich in Kontakt treten kann, viel Lob erfährt, nicht monatlich mindestens einige tausend Bücher den Leser erreichen? Woran liegt es also?

Am Buch kann es eigentlich, nach meinen bisherigen Erfahrungen nicht liegen. Berichte, wie der von ZDFzoom verschlimmern meine Ängste. Denn welche Kontrollmechanismen stehen uns denn zur Verfügung? Erhalten wir genaue Details über die Verkäufe? Wer kontrolliert die Großen? Nach meiner Frage nach Kontrolle, sagte man mir, Amazon sei so unendlich groß, dass sie das gar nicht nötig hätten. Dann frage ich mich, wieso sie dann ihre eigenen Händler offensichtlich, wie bei ZDF Zoom gezeigt, ruinieren müssen.

Ein altes Sprichwort sagt, Geld verdirbt den Charakter. Wenn es um ein Milliardengeschäft ohne jegliche Arbeit oder eigenes Investment geht? Ist das nicht verlockend? Außerdem würden diese Verkaufsplattformen von den Steuerbehörden genauestens kontrolliert. Wie viele Bücher sind versendet worden und wie viel abgerechnet. OK.  ABER wie sieht es mit den eBooks aus. Mit einer speziellen Software kann man hier eine genaue Kontrolle sicher ausschließen. Ich glaube persönlich nicht, dass sich das von Dritten kontrollieren lässt. Wir müssen uns auf Gedeih und Verderb auf die Ehrlichkeit unserer Partner verlassen und das in einer Zeit wie heute. Bereitet mir echte Kopfschmerzen. Ich habe noch geschäftsmäßig gelernt „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Caren  

„Irgendwann erschlag ich ihn!“

„Irgendwann erschlag ich ihn! Oder ertränke ihn im Pool. Oder gebe ihm eine Portion Arsen in sein Essen. Sein Verhalten ist kaum noch zu ertragen. Er macht mich krank und fertig.“ Wieder rang sie nach Luft, während ihr gesamter Körper bebte.

„Nun beruhige dich doch erst einmal wieder.“

Claudine zog Anna voller Mitleid in ihre Arme, um sie zu trösten. Doch dadurch steuerte Anna geradewegs auf einen Weinkrampf zu, weshalb sie sie abwehrte. Sie musste sich unbedingt zuerst alles von der Seele reden, andernfalls drohte sie daran zu ersticken.

„Sorry Claudine, aber ich muss ohnehin dagegen ankämpfen, mich nicht in einen Wasserfall zu verwandeln.“  Da mussten beide kurz lachen.

„Schon gut Anna, das verstehe ich doch. Erzähl, was ist passiert?“

„Es ist kaum noch zu ertragen. Stell dir vor, heute sitzen wir im Büro, ich arbeitete gerade an dem neuen Belegungsplan für die Saison, obwohl ich am liebsten sämtlichen Gästen absagen würde. Unvermittelt wendet sich Henning von seinem Schreibtisch ab. Ohne einen vorausgegangen Streit, ohne irgendein Vorkommnis sagt er spontan, er habe mich nie wirklich geliebt. Ich war wie vom Donner gerührt. Da lebst du fünfundzwanzig Jahre mit einem Mann zusammen, gehst mit ihm durch Dick und Dünn, bestehst ohne größere Blessuren die guten, aber auch die schwierigen Zeiten. Und dann erkennt der Kerl plötzlich nach einem viertel Jahrhundert, dass er dich angeblich niemals liebte. Hast du eine Ahnung, wie sich das anfühlt? Fünfundzwanzig Jahre meines Lebens mit einem Mann gelebt zu haben, der einen offenbar niemals liebte? Vielleicht ist ja nicht alles auf die Krankheit abzuwälzen. Ist es nicht möglich, dass er nur jetzt in diesem Zustand die Wahrheit sagt, genau das ausspricht, was ihn ernsthaft  bewegt? Wie bei Betrunkenen und kleinen Kindern, die ja bekanntlich auch ihre Gedanken auf der Zunge tragen?“

„Es tut so schrecklich weh.“

„Ich weiß, es wird dich in deiner derzeitigen Situation wenig trösten. Aber glaub mir bitte, das ist nicht mehr der Mann, mit dem du ein viertel Jahrhundert zusammen lebtest. Ganz sicher nicht. Ich kenne euch nun schon so viele Jahre. Das ist nicht mehr dein Henning, soviel ist sicher. Und ich glaube ganz ehrlich, dass dich dein Henning immer abgöttisch liebte. Auf mich machtet ihr all die Jahre den Eindruck von frisch Verliebten. Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich stets um deinen Henning beneidet habe?“

„Wirklich? Wieso?“

„Denke nur mal an die vielen Rosen, die er dir jeden Sonntag vom Markt mitbrachte. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann Michel mir das letzte Mal Rosen gekauft hat. Das liegt sicherlich mehr als zehn Jahre zurück. Das, was er heute sagt, darfst du nicht überbewerten. Es ist die Krankheit, nicht mehr er selbst.“

„Egal, ich musste die letzten Monate so viele Dramen durchleben, so viel Gemeinheiten schlucken, so viele Erniedrigungen ertragen. Nein, es geht nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr. Meine Nerven liegen inzwischen vollkommen blank. Mir fällt es immer schwerer, seine Spielchen, seine Gemeinheiten, seine Widerwärtigkeiten noch länger zu ertragen. Es muss jetzt etwas geschehen, es muss sich etwas ändern. Entweder ändert sich sein Charakter wieder oder es ändern sich die Gesichter in unserem Haus. So geht es jedenfalls nicht weiter. Sag du mir, was ich tun soll, bitte“, flehte Anna.

„Komm, lass uns zahlen und am Hafen spazieren gehen“, schlug Claudine vor.

Caren Anne Poe – Autorin

Wo sollte man sein Buch bewerben – Marketing-Aktionen oder Rezensenten suchen

Fast jeder, der heute ein Buch als Selbstverleger auf den Markt bringt, ist auch Facebook-Mitglied und bewirbt nach Kräften dort sein Werk.

Ich habe leider nur noch nicht feststellen können, dass meine Werbeaktionen, insbesondere bei facebook, den Verkauf angeheizt hätten. Dabei müsste es doch im Interesse ALLER sein, die dort für ihr Buch werben, die sich mit anderen vernetzen, sich mit anderen Autoren abzusprechen, gegenseitig die Bücher anderer Autoren zu kaufen, zu lesen und zu bewerten, möglichst bei Amazon. Oder das man sich bespricht und den Vorschlag macht, sich gegenseitig kostenlose Rezensionsexemplare zukommen zu lassen und dann entsprechend bei Amazon eine Rezension schreibt. Denn alle brauchen Rezensionen und was liegt da näher, als sich gegenseitig zu unterstützen.

Ich verstehe nicht, dass das nicht funktioniert. JEDER würde davon profitieren. Ausnahmslos JEDER. Ich biete es jedem an, der ein Rezensionsexemplar gratis haben möchte, nehme entsprechend dann auch gerne sein/ihr Buch als kostenloses Rezensionsexemplar entgegen und wir bewerten dann gegenseitig unsere Bücher bei Amazon. Ich habe mehrfach bei facebook diese Offerte gemacht, doch niemand sprang auf den Zug auf. Wer von meinem Roman Traurige Gewissheit …oder alles nur ein böser Traum“ ein Gratis-Rezensionsexemplar möchte, gerne, dann nehme ich auch gerne sein Buch in Empfang und bewerte es, fair natürlich. Denn die Gemeinde der Selfpublisher sollte sich nicht als Konkurrenz empfinden, sondern als Gleichgesinnte und sich eigentlich gegenseitig mehr unterstützen. Wir sollten wieder lernen, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten, umzugehen, wie es die Leute im Lande der Glückseligen praktizieren und dabei zu den gesündesten und ältesten Menschen der Welt zählen. Die Geschichte dazu findet der geneigte Leser in meinem Gesundheitsratgeber „Polyarthritis Good Bye .

Ansonsten lohnt es sich, Werbung zu schalten. Z.B. bei dem Marktführer XTME.de , oder auch bei Schnulze-der-Woche.de für Liebesromane, oder bei Bookposts.de, Gratiszone.com, Buchregen.com oder auch bei Buchdeals.de, aber auch im Bestbookfinder.de sollte das eigene Buch beworben werden. Eine andere, allerdings nicht ganz billige Möglichkeit für eine bundesweite Werbung, speziell für den Buchhandel, ist der Börsenverein. Das lohnt sich aber nur, wenn man schon im Barsortiment gelistet ist und seine Bücher dort bereits gelagert werden.

Eure Caren Anne Poe

www.caren-anne-poe.com   autor@caren-anne-poe.com

 

 

Neues für Selfpublisher – Checkliste vor endgültiger Veröffentlichung

Bevor man sein Werk endgültig für die Veröffentlichung freigibt, also auf „veröffentlichen“ klickt, sollte man noch einmal ein paar Nächte darüber schlafen, auch wenn es in den Fingern juckt, dann nach ein paar Tagen sein Werk nochmals lesen.

Als ich meinen ersten Roman Traurige Gewissheit … oder alles nur ein böser Traum“, der ursprünglich „You are fired“ hieß, endlich nach unzähligen Verbesserungen und Änderungen für fertig hielt, hatte ich es sehr eilig, es bei Neobooks als eBook und bei Amazon als Taschenbuch hochzuladen. Ein Fehler. Aber bekanntlich wird man ja aus Fehlern klug. Bei mir hat es jedoch noch eine Weile gedauert, bis sich auch bei mir die Klugheit einstellte, keine Schnellschlüsse mehr zu machen.

Natürlich ist man sehr gespannt, wie sein erstes Werk bei den Lesern ankommt. Aber wer es zu früh, vielleicht noch mit einigen Fehlern, stilistisch auch noch nicht ausgegoren, einer breiten Öffentlichkeit vorstellt, kann schnell sein blaues Wunder erleben.  Ich hatte mir für meinen ersten Roman einen Titel gewählt, den ich besonders toll fand und auch meine Probeleser begeisterte. Doch dann hatte ich irgendwann mein gedrucktes Buch in Händen und sofort stachen mir, trotz vieler Probeleserinnen, noch Fehler sofort ins Auge. Ich hatte mein Manuskript vor der Veröffentlichung ausgedruckt und komplett zum 100dersten gelesen, aber dennoch waren Fehler drin. Als ich auf meiner Couch saß und in meinem von CreateSpace aus Amerika gelieferten Roman las, wurde mir heiß und mulmig. WIE, fragte ich mich, war das möglich? Wie konnten da immer noch so viele Fehler drinnen sein?

Die Antwort ist so einfach wie normal. Als Autor kennt man seinen Text beinahe auswendig, so oft hat man ihn schon gelesen, korrigiert, geändert. So liest man am Ende das richtige Wort, obwohl es auf dem Papier fehlerhaft ist. Man überliest seine Fehler schlichtweg. Allgemein wird einem Autor geraten, sich einen Lektor zu suchen, sein Buch in ein Lektorat zu geben, wo eben nicht nur Rechtschreibfehler gefunden und ausgemerzt, sondern auch stilistische Verbesserungen vorgenommen werden.  Alles schön und gut, doch das ist teuer. Sicherlich ist ein Lektorat für viele neue Autoren, die sich mit dem Schreiben ein zweites Standbein schaffen möchten, oft nicht bezahlbar.

Ich habe meinen Roman also noch einmal komplett überarbeitet und vieles wieder gestrichen und geändert. Dann hatte ich ein Coverbild, dass ich Jahre zuvor bereits von einer amerikanischen Fotoseite herunterlud, vorsichtshalber nochmals überprüft. Und meine innere Stimme hatte recht. Plötzlich sollte das Bild, dass Jahre zuvor als kostenlos und frei verwendbar galt, jedes Jahr eine neue Lizenzgebühr kosten. Also musste ich mein Cover umstellen. Da mein Buch eine eigene ISBN Nummer besaß, war das nicht mehr so einfach möglich. Aber mit einem neuen Cover durfte ich nun auch meinen Titel nicht mehr verwenden. Es musste nicht nur eine neue ISBN Nummer gekauft werden, sondern ein neues Cover gestaltet und ein neuer Titel gefunden werden.

Wenn dann endlich alles geschafft ist, das Buch endlich wieder auf dem Markt ist, geht die eigentliche Arbeit erst los. Denn um sein Buch im Markt bekannt zu machen, muss man sehr fleißig sein und extrem viel Zeit investieren. Eigentlich ist das ein Fulltimejob, will man mit seinem Buch wirklich erfolgreich werden. Der Autor sollte in allen möglichen Sozialnetzen, Werbeplattformen, bei Lesungen, wie Lovelybooks etc. zu finden sein. Ein eigener Blog ist ebenfalls empfehlenswert, eine eigene Homepage, Pressemitteilungen verfassen und versenden und vieles mehr ist von großer Wichtigkeit.

Und wer ein anständiges EBook erstellen will, dass auf allen gängigen Lesegeräten auch lesbar ist, sollte mit einer minimalen Formatierung in Word arbeiten. Es gibt eine Seite, wo das Manuskript getestet werden kann, ob es für ein epub Format geeignet ist oder ob noch zu viele Fehler in der Formatierung zu finden sind. Meine Erfahrung mit Neobooks war nervtötend, weil das System meine Worddatei nie richtig lesen konnte. Meine Kapitel wurden nicht erkannt und mein Buch sah schrecklich zerpflückt aus. Wir haben das Calibre-Programm, mit dem wir nun unsere eigenen epub, rtf, mobi etc. Formate erstellen können. Doch dieses Gratisprogramm erkennt leider auch nicht alle Formatierungsfehler. Heute benutze ich Jutoh-Programm, um mein Manuskript auf epub-Tauglichkeit zu überprüfen und es dann umzuformatieren.

Will man sein Buch in den örtlichen Handel bringen, muss es im VLB gelistet sein, sonst geht gar nichts und man muss den Großhandel dazwischenschalten. Man kann es auch lassen und 6000 Buchhandlungen abklappern, um sein Buch dort vorzustellen. Man wird ein Vermögen an Reisekosten benötigen und etwa zehn Jahre brauchen, um das zu schaffen. Ohne das Barsortiment wollen viele Buchhandlungen die Bücher der Selfpublisher nicht aufnehmen. Wenn es beim Großhandel gelistet ist, nimmt er es auch auf Lager. Die Bedingungen sind allerdings nicht ganz einfach. Der Buchhandel will morgen das bestellte Buch für seine Kunden erhalten wollen. Und das geht nur mit dem Vertrieb des Großhandels.

In Kürze mehr zum Thema Selfpublishing, den Vertrieb und das Marketing

Eure Caren Anne Poe

 

 

 

Wie starte ich erfolgreich als Selfpublisher

Es empfiehlt sich auf jeden Fall zuerst einmal mit einem der Größten zu beginnen, nämlich mit Amazon. Und am besten beginnt man mit dem KDP, als dem Kindle Direct Publishing-Programm. Dann ist man zwar für 3 Monate an KDP-Amazon gebunden, aber es lohnt sich. Mit dem Select-Programm versucht Amazon, Nutzer der Selfpublishing-Plattform KDP exklusiv an sich zu binden. Als Autor bietet man ein Buch exklusiv für drei Monate bei Amazon an – dafür erhält man gewisse Vorteile, etwa die Aufnahme in KindleUnlimited oder die Möglichkeit, kostenlose Werbeaktionen zu starten. Danach kann man es über einen Distributor wie Bookrix, Neobooks oder auch Xinxii in alle gängigen eBook-Shops liefern lassen. Man erhält dann seine Abrechnung von dem jeweiligen Distributor, der mit den Händlern abrechnet. Und ich denke, man sollte nach drei Monaten KDP Phase auf jeden Fall diese Exklusivität beenden.

Auch empfiehlt es sich, ein Lektorat in Anspruch zu nehmen, wenn man sprachlich nicht sicher ist. Allerdings ist das keine billige Sache, denn man muss zwischen 3€ und 8 € je Seite rechnen, die lektoriert wird. Das schlägt ganz schön zu Buche. Viele können sich das nicht leisten. Deshalb sollte man sein Buch selbst mehrfach lesen, immer in Abständen von mindestens einer Woche. Ich hatte für meinen Roman:

Kopie TG von Amazon-Seite

Traurige Gewissheit …oder alles nur ein böser Traum

„Traurige Gewissheit …oder alles nur ein böser Traum“ zwölf Probeleserinnen, die genau auf Aussprache und Fehler achten sollten. Ich fand hinterher noch jede Menge Fehler und auch stilistisch gab es noch etlichen Verbesserungsbedarf.

Beim ersten Buch werden sich trotzdem, auch nach dem hundertsten Mal lesen, noch Fehler finden lassen, weil man selbst Textblind wird, schließlich kennt man seinen Text bald auswendig. Aber keine Sorge, es sind noch nie Bestsellerautoren vom Himmel gefallen. Die meisten haben mal klein begonnen. Als Indie-Autor benötige ich erst einmal ein Thema, eine Story, eine Idee, die ich in ein Manuskript bringe. Dann muss ich mir Gedanken über ein passendes Cover machen und den Klappentext (Rückseite). Seien Sie vorsichtig mit Fotomaterial, dass nicht ausdrücklich zur freien Verwendung freigegeben ist. Copyright.

Ist Ihr Buch dann endlich fertig, testen Sie es am besten bei Amazon zuerst. Denn Amazon ist und bleibt vorerst der schnellst, beste und bequemste Weg, die Markttauglichkeit ihre Werks zu testen. Und Sie müssen sich bei Amazon, wie auch bei den anderen eBook-Distributoren, auch keine Gedanken um ISBN Nummern oder die Preisbindung machen. Sie erhalten, wie bei fast allen Distributoren  70% der Nettoeinnahmen. Aber Amazon ist nach wie vor der Größte im Bereich eBooks.

Sollte sich Ihr eBook dann gut verkaufen lassen, können Sie immer noch darüber nachdenken, es eventuell als Taschenbuch drucken zu lassen und es in den Buchhandel zu bringen, oder Sie verkaufen es erst einmal als Taschenbuch über Amazon. Dazu müssen Sie sich bei CreateSpace.com anmelden, dort ihr Cover erstellen oder hochladen, dann die Dateien, dann wird es geprüft und nach spätestens vier Tagen, meistens früher, freigestellt.

Ich wünsche allen viel Erfolg.

 

Neues Cover – überarbeitete Version von „Traurige Gewissheit..oder allles..“

ebook-shop-klSo, jetzt ist es soweit. Ich habe mein Cover und auch meinen Roman “ Traurige Gewissheit …oder alles nur ein böser Traum“ nochmals überarbeiten lassen. Das ist nun die endgültige Version, die von einem professionellen Lektorat überarbeitet wurde. Auch das Cover bekam eine neue Optik. Eine Werbedesignerin brachte es für mich in eine professionelle Form. So wird es  nun auch auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2014 zu finden sein.

Nun hoffe ich auf noch mehr interessierte Leser und freue mich darauf, bald meine ersten Lesungen abhalten zu können.

Eure

Caren Anne Poe  – Schriftstellerin