Interessante Berichte und Artikel *meine eigenen Bücher*News

Verlage

Probeleserinnen/Jury für neuen witzigen Frauenroman gesucht

„Gil, wozu brauchen wir die Männer“  heißt der Titel eines neuen Romans einer Freundin-Probeleserinnen gesucht.

Ich finde ihren Roman toll geschrieben. Aber ich bin ihre Freundin, nicht neutral genug.

„Gil, wozu brauchen wir die Männer“ ist m.E. ein super gelungener, witzig, sarkastischer Frauenroman, der auch vielen Männern einen Denkanstoß geben könnte. TOLL. Da sie noch nicht überall vernetzt ist, habe ich versprochen, ihr auf die Beine zu helfen. Wir sitzen als Autoren schließlich alle im gleichen Boot und sollten uns gegen die Buchlobbyisten/Verlage gegenseitig unterstützen, denke ich. Wir verfolgen schließlich alle das gleiche Ziel, wir wollen erfolgreiche Autoren werden. Konkurrenzdenken ist hier weniger angebracht, da jeder seinen ganz eigenen Stil hat und gelesen wird viel. Neuer Lesestoff ist immer ein Gewinn für alle Leseratten.

Wer ihr also gerne helfen will, Auszüge aus ihrem Manuskript zu bewerten, kann ihr direkt eine Mail senden safina.ashley@gmail.com 

Sie wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Mir gefällt ihr Buch ausgesprochen gut. Habe viel lachen können. Und ich denke, viele Frauen werden sich darin wiederfinden. Und es gab auch mir einen Denkanstoß.

Schon einmal vielen lieben Dank an alle, die eine neue Autorin beim Start auf die Bretter der Buchbranche unterstützen wollen.

 

Eure Caren A.Poe

 

 

 

RAUBKOPIEN von Büchern – neue Einnahmequelle einer Branchenmafia

Wer glaubt, Raubkopien sei nur ein Problem der Musikbranche, der irrt sich gewaltig.

Neue Einnahmequelle einer gigantischen Branchenmafia – Raubkopien mit angeblichen Gebrauchtbüchern

Der Klau geistigen Eigentums mit Raubkopien ist ein Milliardengeschäft. Es nimmt auch in Deutschland inzwischen Ausmaße an, die eigentlich schon lange nicht mehr akzeptabel sind. Doch was macht die Politik? Wie immer. NICHTS!! Sie steckt den Kopf in den Sand und tut so, als gäbe es dieses Problem nicht. 

Wie in vielen anderen Bereichen wie Versicherungen, Gesundheit, Bankenwesen etc., ist der Geschädigte immer der Dumme. Warum? Weil in Deutschland die Beweislast beim Geschädigten liegt, anstatt bei den Tätern, bei den Betrügern, bei den Verursachern einer Sache. In meinen Augen ein total krankes Rechtssystem, dass eigentlich den Namen Recht nicht mehr verdient. Jede Woche sehen wir bei Frontal21, oder den Reportern, oder WISO, oder Zoom, oder, oder Fälle von solch gigantischen Betrügereien, die alle ungestraft bleiben, weil es den Geschädigten, wie auch in der Buchbranche, einfach unmöglich gemacht wird, die Beweise beizubringen.

Ein Autor, ein Selbstverleger, ein Verlag, ein Agent hat wohl kaum die Möglichkeit, von den massenhaften Anbietern geklautem geistigem Eigentum die Herausgabe ihrer Lieferquellen zu verlangen, was FALSCH ist!

Wenn massenhaft nicht nur eBooks kopiert und auf eigene Rechnung (Betrug) weiterverkauft werden, wenn sogar Bücher nachgedruckt werden, um sie dann über namhafte Shops als gebrauchte Bücher zu verkaufen, die dann als brandneue Bücher ausgeliefert werden, hat das mafiose Strukturen. Und was macht die Politik? Schafft sie etwa Fakten, damit die Geschädigten mit einem einfachen oder eingeschriebenen Brief die Nennung der Buchquelle verlangen können? Wo hat der Anbieter der gebrauchten Bücher das jeweilige Buch her? Wer hat es ihnen geliefert? Ich sage persönlich, NIEMAND, nach meiner bisherigen Erfahrung.

Ich suche ständig das Internet nach meinen Büchern ab. So schrieb ich hier in meinem Blog am 29. Mai 2015 bereits einmal einen Artikel über Raubkopien und wie ich es schaffte, meinen Roman „Traurige Gewissheit …oder ist alles nur ein böser Traum?“ von der Seite eines Shops, ähnlich wie Amazon, in Australien und Neuseeland gelöscht zu bekommen. Offenbar sind dort die Staatsanwaltschaften nicht so zimperlich, denn alleine meine Androhung, sie anzuzeigen, zeigte rasche Wirkung. Und hierzulande??? Im Eldorado der Kriminellen, würden sich die Leute totlachen und es würde zu einer Mammutaufgabe werden, alle zu verfolgen.

Aber ich frage mich, WIESO die Buchbranche es einfach geschehen lässt. Wieso tut man sich nicht zusammen und attackiert gemeinsam diese Betrüger. Gemeinsam wäre man stark, als Einzelkämpfer in Deutschland steht man allenfalls im strömenden Regen.

Caren Anne Poe

Sich als Autor präsentieren – Netzwerke

Social Network heißt das Erfolgsrezept

Soziale Netzwerke nutzen, um Deine Leser auf dem Laufenden zu halten, um etwas über Dich selbst zu berichten, um Werbung zu machen. Dafür geeignet sind besonders Facebook und Twitter, sowie Pinterest und Instagram, aber auch YouTube bietet eine große Möglichkeit. Daran arbeite ich auch gerade. An einem kleinen Filmbeitrag, den ich bei YouTube platzieren werde. Erzähle deine Geschichten, berichte etwas über Deine Figuren und/oder neue Projekte. Aber auch kleine Gewinnspiele können einen Anreiz bieten, Dein Buch zu kaufen und zu bewerten. Lasse Dir was einfallen, was Deine Leser beflügelt, mitzumachen.

Wenn man sich allerdings ein Profil irgendwo anlegt und dann allenfalls mal alle paar Wochen reinschaut, kann man sich die Arbeit auch gleich sparen. Auch ein eigener Blog, wie der meine hier, bietet große Chancen, Leser auf Dich aufmerksam zu machen. Meine Seiten wurden von der Firma www.Easybay-web.de  kreiert, die sie auch betreuen und immer auf dem neuesten Stand halten. Natürlich nur internettechnisch. Für den Inhalt bin ich natürlich selbst verantwortlich.  Soziale Netzwerke sind extrem schnelllebig und sollten daher stets aktuell gehalten werden.

Und weil Bilder bekanntlich ja mehr als 1000 Worte sagen, kannst du mit Pinterest und Instagram Deine Leser mit interessanten Bildern erfreuen und sie somit ein bisschen an Deinem Autorenleben teilhaben lassen, sofern Du das möchtest. Die Menschen lieben es bekanntlich ja, auch mal hinter die Kulissen schauen zu können. Nicht umsonst erfreuen sich Biografien so großer Beliebtheit. Beispiele für Posts sind:

  • den Lesern Einblicke in Deine Lieblingsplätze zu geben, wo Du arbeitest oder Dich gerne aufhälst

  • Poste Bilder von deinen Lesungen, Auftritten und Veranstaltungen, sofern Du schon welche hattest

  • Erzähle Deinen Lesern ein wenig, was Deine Hobbies sind, welche Bücher Du gerne liest, Deine Lieblingsschauspieler

  • Du kannst auch Deine Leser an Deinen neuen Buchprojekten teilhaben lassen, ohne vorweg zuviel zu verraten

  • Erzähle Deinen Lesern, was Du gerne ißt, was Du am liebsten in Deiner Freizeit machst. Gebe Deinen Lesern das Gefühl, dich persönlich zu kennen.

IMG_8551

engl.-guests-hot-springs1

Blick-vom-Vulkan-Baru-Jutta

 

 

 

 

 

Ich werde in Kürze eine Lesung meiner Bücher bei YouTube veröffentlichen, dabei verschiedene Plätze wählen, wo ich lesen werde. Man kann auch einen kleinen lustigen Film aufbereiten. Lass Dir was Kreatives einfallen.

Eure Caren Anne Poe

Ruin des örtlichen Buchhandels durch Buchläden von Amazon?

Schon vor einem Jahr war die Rede von eigenen Buchläden, die Amazon plane.

Auch auf der Buchmesse in Leipzig grassierte dieses Gerücht. Angeblich plane Amazon bis zu 400 eigene Buchläden. Unlängst schrieb der Spiegel einen interessanten Artikel darüber. In den USA wurden bereits viele alteingesessene Buchhändler durch Amazon ruiniert. Blüht das jetzt auch dem deutschen Buchhandel?

Mit Niedrigpreisen im Internet machte Amazon dem Buchhandel bereits das Leben sehr schwer. Nun plant der Konzern auch hierzulande dem Buchhandel massiv Konkurrenz zu machen. Laut dem Spiegelartikel ginge das aus den Äußerungen des Chefs eines der großen US-Betreiber von Einkaufszentren hervor.

Zitat: In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Sandeep Mathrani vom Unternehmen General Growth Properties, Amazon wolle 300 bis 400 Buchläden eröffnen. Zitat Ende

In Seattle betreibt Amazon bereits einen Pilotladen.  Damit sammelt Amazon Erfahrungen im stationären Handel. Der Konzernchef Jeff Bezos kündigte bereits an, dass es sicher nicht bei diesem einen Laden bleiben werde. Da Amazon auch in andere Bereich eindringt, wird sich durch diesen Riesen viel ändern und wird zur echten Gefahr für Handwerker, Lieferdienste aller Art und sogar den Lebensmittelhandel. In München soll womöglich demnächst ein erstes Projekt starten.

Unsere Verlage, unsere Buchhandlungen saßen all die Jahre auf einem zu hohen Ross, haben uns Selfpublisherautoren nicht ernst genommen, nicht für würdig gehalten, mit unseren Büchern auf ihren Tischen präsent zu sein. Das wird sich eines Tages sicher auch in Deutschland rächen, wie es das bereits in den USA tat.

Unser örtlicher Buchhandel MUSS schleunigst beginnen, auf den Boden der Tatsachen zu gelangen. Sie können nicht länger die Selfpublisher Autoren meiden, als hätten sie eine ansteckende Krankheit. Es wird Zeit, es ist nicht mehr 5 vor 12 für den stationären Buchhandel, sondern 5 NACH 12. Je früher der örtliche Buchhandel das begreift, desto eher sichern sie sich diese Marktlücke, bevor sie wieder durch Amazon geschlossen wird.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich Lesegruppen im örtlichen Buchhandel bilden, die sich auf Bücher der Selfpublisher konzentrieren und die Besten raussuchen, um den ausgesuchten Indie-Autoren ein Angebot zum Verkauf deren Bücher zu machen. Viele Autoren, wie auch ich, können dem örtlichen Buchhandel leicht 40% Rabatt anbieten. Doch bisher war der Buchhandel nicht daran interessiert. Aber Vorsicht, lieber Buchhandel. Amazon ist bereits auf dem Sprung.

MEINE BÜCHER

3-coverWerbung-Trilogie-1

Vorsicht Autorenausschreibungen

Eine Autorenausschreibung jagt die nächste. 

Aber Vorsicht, nicht jedes Angebot dient auch dem Autor selbst, der sein Manuskript in fremde Hände gibt. 

Millionen neuer Autoren wollen mit dem Bücherschreiben groß rauskommen oder ihren Lebensunterhalt verdienen.Einen Verleger zu finden ist und bleibt der Jackpot im Buchbereich. Ich hatte ja bereits letztes Jahr einmal über Plagiatsprobleme hier in meinem Blog geschrieben. Da hatte eine australische Firma, die ähnlich wie Amazon arbeitet, mein Buch zum dreifachen Preis angeboten, auf eigene Rechnung natürlich, behauptet, sie hätten die alleinigen Rechte an meinem Buch. Ich habe dann mit einer Anzeige bei den australischen Authorities gedroht, wenn mein Buch nicht sofort, unverzüglich von ihrer Verkaufsseite verschwindet. Eine Woche später war es gelöscht. 

Doch gehe ich persönlich davon aus, dass sicher Millionen von Büchern kopiert und in anderen Ländern auf eigene Rechnung vermarktet werden, ohne dass der Autor es merkt, ohne dass er auch nur einen Penny davon sieht. Im Grunde muss man seine Titel regelmäßig im Internet abfragen, um zu sehen, wer sein/e Werk/e anbietet und ob man davon profitiert. 

Ein anderes Problem, dass ich vermehrt sehe, ist, dass immer mehr andere Autoren, kleine Organisationen Autorenausschreibungen anbieten, mit dem Ziel, eventuell einen Preis zu gewinnen und/oder einen Verleger. Doch auch hier ist inzwischen Vorsicht geboten. Ich glaube nämlich, dass das die beste Möglichkeit ist, sich Ideen eines Buches und den Inhalt stehlen zu können. Ich persönlich nehme an keinen Ausschreibungen, die nicht von einem namhaften Verlag ausgerufen werden, mehr Teil. Ich habe da inzwischen ein sehr ungutes Gefühlt, zumal die Berichte von Plagiatsvorwürfen sich häufen.

Denn auch Autoren, denen es selbst an Ideen für ein gutes Buch fehlt, entwickeln derzeit eine enorme Kreativität, um an den Stoff anderer Autoren heranzukommen. Darum vermeide ich alles heute, was einem Plagiatsversuch Vorschub leisten könnte.

Und Vorsicht, wenn Sie als Autor den Stoff eines erfolgreichen Buches nehmen und ihn leicht verändert wiedergeben wollen, z.B. gerade historische Bücher sind derzeit ein Trend. Das kann ins Auge gehen, wenn Ihnen der Verlag auf die Schliche kommt.

Das Leben selbst schreibt die unglaublichsten Geschichten, dass es eigentlich niemandem an Stoff zum Schreiben mangeln sollte. Meine Bücher sind bis jetzt alles wahre Geschichten, die nur ich erzählen kann.

 Gesundheitsratgeber, Hundegeschichten, Roman

Meine bisherigen Bücher

Werbung-Trilogie-1

Meine erste Trilogie über das Leben des Thomas Perhagen

 

 

 

 

 

 

Eure

Caren Anne Poe

 

 

 

Druckkostenzuschussverlage – Finger weg

Besser selbst, als mit einem Druckkostenzuschussverlag

Darum, Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen. Warum? Siehe Link des deutschen Autorenverbunds.

kürzlich stieß ich auf einen neuen Verlagsnamen „Paramon-Verlag“ in Frankfurt. Ich besuchte deren Webseite und fand keinen Hinweis auf Kostenzuschüsse. Deshalb fragte ich dort einmal nach, was für ein Verlag sie denn seien. Denn zwei Freunde von mir haben über solche Bezahlverlage ihre Bücher verlegt, einen Haufen Geld dafür bezahlt und verkaufen Minimalstückzahlen. Von dem, was sie einnehmen, könnten sie nicht einmal anständig zum Essen gehen. Darum heißt meine Devise seit Jahren: „Finger weg von Bezahlverlagen. 

Hier kurz der Schriftverkehr zum Nachlesen, wen es interessiert.

Sehr geehrte Frau Finnern,

haben Sie herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hatte es eigentlich schon befürchtet. Um schnell meine Antwort zu diesem Thema zu nennen, hier ein Link http://www.deutscher-autorenverbund.de/Wissen/Druckkostenzuschuss/

Das ist auch meine Meinung. Ich kenne einige Leute, die daran geglaubt haben und viel weniger Bücher verkaufen, als ich. Viel weniger. Wenn ich so wenig verdienen würde mit meinen Büchern, hätte ich das Schreiben längst an den Nagel gehängt. Warum sollte jemand noch fleißig an einem Projekt arbeiten wollen, wenn er seinen Verdienst/Profit bereits in der Tasche hat? 

Aber wie pflegten in den 70zigern die Autohändler in München zu sagen: „Jeden Tag gehen 5 Dumme durchs Siegestor und nur einen davon brauche ich.“

In diesem Sinne, weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Verlag. Einer geht immer durchs Siegestor.

Mit freundlichen Grüßen

Caren A. Poe

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Paramon-Verlag [mailto:info@paramon.de]

Gesendet: Sonntag, 14. Februar 2016 14:20

An: autor@caren-anne-poe.com

Betreff: Re: Buchprojekte

Sehr geehrte Frau Poe,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Self-Publishing bedeuted, dass der Autor zunächst immer in sein eigenes Werk investieren muss.

Self-Publishing hat den Nachteil, dass Risiko und Kosten beim Autor liegen, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Dafür gibt es enorme Vorteile, die für viele Autoren überwiegen: Sie können selbst entscheiden, dass das Buch erscheint, Sie haben (zumindest bei uns) ein Mitspracherecht bei der Gestaltung (Sie geben die Druckfreigabe!) – und Sie verdienen enorm viel mehr als bei traditionellen Verlagen. Dort sind es etwa 3-6%, bei uns 25-35%.

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Ein Kinderbuch mit wenigen Seiten hat einen anderen Aufwand als ein Fantasy-Thriller mit mehr als 1 Mio Zeichen und natürlich auch einen ganz anderen Aufwand im Marketing. Um Ihnen Preise anhand dieser beiden Beispiele zu nennen: Ein Kinderbuch kostet ab 1.100€, ein umfangreicher Fantasy-Roman ca. 5.500€ – darin inbegriffen sind Buchsatz, Coverlayout, Druck, Vertrieb und Werbung/PR (unser Schwerpunkt).  Es ist immer unser Ziel, gemeinsam mit unseren Autoren heraus zu finden, welche Lösung für Sie die beste ist. So sind die Kosten natürlich ganz maßgeblich auch davon abhängig, welche Leistungen Sie benötigen und welche man sich sparen kann.

Wenn Sie mögen, senden Sie uns doch gerne einmal Ihr Manuskript, dann prüfen wir es kostenfrei und unverbindlich – und dann haben Sie eine konkrete Zahl auf dem Tisch.

Es gibt oftmals auch die Möglichkeit einer Finanzierung.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Finnern

Autorenbetreuung   Paramon-Verlag

Korrespondenzbüro Frankfurt am Main

Messeturm – Friedrich-Ebert-Anlage 49 – 60308 Frankfurt Tel. 069/80 88 43 56 Paramon® ist eine Marke der Europäische Verlagsgesellschaften GmbH

Leichte Kost im Buchbereich – Ratgeber gehen immer

Im vergangenen Jahr beendete der Buchmarkt mit leichtem Minus das Jahr 2015

Das neue Medium eBooks nimmt jährlich zu

Honorar für Self-Publisher geringer

ePubli zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar aus.

Die Verringerung der Auszahlungen beträgt etwa 20 Prozent.

Die Plattform ePubli für Self-Publisher zahlt seinen Autoren zukünftig weniger Honorar. In der Pressemitteilung des Anbieters versucht man es ein wenig zu verklausulieren, in dem nicht von einer Herabsetzung der eBook-Honorare spricht, sondern von einer Umstellung ihres Honorarmodells. Zukünftig erhält der Autor statt der bisher 60 Prozent vom Netto-Verkaufspreis, nun 70 Prozent vom Netto-Erlös. Damit wird praktisch eine Verringerung der Auszahlungen um etwa 20 Prozent erzielt.  Kostet ein eBook zum Beispiel 2,99 Euro, so erhält der Autor ab diesem Jahr statt 1,50 Euro nur noch 1,17 Euro.

Der Grund könnte sein, dass ePubli und Neobooks seit einiger Zeit beide zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe gehören. Somit könnte ePubli  in Zukunft wahrscheinlich eher auf das Print-on-Demand-Geschäft geschoben werden, während Neobooks weiterhin im eBook-Bereich aktiver sein wird. Die Honorarumstellung dürfte ePubli weniger attraktiv als Distributor machen.  

Alle wollen immer mehr von der Arbeit der Autoren profitieren. Auch bei Amazon habe ich festgestellt, dass die Druckkosten erheblich angehoben wurden und eigentlich kaum noch etwas für den Autor übrig bleibt, wenn man das gedruckte Buch dort verkauft. Aber leider ist Amazon der größte Distributor am Markt für Selbstverleger. Und immer mehr Menschen kaufen bei Amazon. Wie auch in anderen Branchen, ist der Hersteller der am schlechtesten Bezahlte. Wenn der Buchhandel endlich aufwachen würde, könnte sich das ändern.

 

ARTE am 16.4.2014 gesehen – Amazon und der Buchhandel

Gestern war ich eigentlich schon zu müde. Doch ich hielt mich Wach, wollte ich doch unbedingt diesen superinteressanten Filmbericht  „Amazon mischt den Buchmarkt auf“ sehen. Und über 3 Erfolgsautorinnen, die trotz permanenter Absgen von Verlagen und Agenten als Selfpublisher den Durchbruch und riesengroßen Erfolg als neue Schriftstellerinnen schaften.

AMAZON heißt das Zauberwort. Auch ich erhielt nur Absagen, wie fast alle aus der Not heraus geborenen Selfpublisher. Der Buchhandel wehrt ab, die Verlage und Buchagenten blocken ab, wenn man als Newcomer sein Manusskript bzw. Buch vorstellen möchte.

Was bleibt also übrige? AMAZON! Und das ganze Gerede, die Aufregunmg, die Abwehr gegen Amazon herum ist beinahe Schizophren. Denn wer öffnet denn  letztendlich Amazon ganz weit die Türen des Buchmarkts? Genau diejenigen, die Amazon am liebsten auf einen anderen Planeten verbannen würden. In den USA beherrscht Amazon bereits den Markt. Denn würden die Verlage und Buchagenten nicht auf einem so hohen Roß sitzen und dafür sorgen, dass viele interessante Manuskripte zumindest angelesen werden, um danach zu entscheiden, ob gut oder schlecht, um allen neuen Autoren irgendwie eine Chance, auch per Mailkontakt (neue Medien) einzuräumen, hätten weder die unseriösen Zuschussverlage, noch Plattformen wie Amazon eine derart große Chance, in den Buchmarkt so großartig einzusteigen zu können.

Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass es Amazon gibt, denn ohne Amazon würden meine Manuskripte,  wie sicher die der  3 Erfolgsautorinnen Emily Bold, Agnès Martin-Lugand, oder Amanda Hocking, weiter ihr Dasein im Dunkeln einer Festplatte verbringen müssen.

Aber ich will auch nicht vergessen zu erwähnen, dass es inzwischen viele Plattformen gibt, wo man zumindest sein eBook sehr gut vermarkten kann. Doch bei den Druckversionen geht es m.E. nach wie vor nicht ohne Amazon. Preis/Leistungsverhältnis.

Caren Anne Poe – Autorin – Selfpublisher –

http://www.amazon.de/dp/3000445099